Zwischenruf aus der Sommerpause: Heiße Tipps aus Mensa-Küche & Redaktion

Angestellte des Bremer Studentenwerks

Während der vorlesungsfreien Zeit seid ihr kaum mehr auf dem Campus und die Mensa ist zu weit, um von zu Hause aus nur zum Mittagessen dorthin zu laufen? Nach drei Wochen „Sommerferien“ und selber Kochen gehen euch daher nun schon die Ideen aus? Kein Problem. Denn die Köch*innen vom Campus beliefern euch jetzt auch zu Hause mit leckeren Gerichten! Nur kochen müsst ihr sie in diesem Falle selbst. Die EULe stellt euch drei der sympathischen Mitarbeiter*innen der Mensa vor und verrät euch ihre besten Küchenkreationen für Sommertage und schmales Geld. Diese Rezepte sind schnell gemacht und schmecken nach Urlaub. Und das obwohl die Ideengeber*innen selbst weiter für euch kochen werden. Die Mensa hat die gesamte vorlesungsfreie Zeit über regulär geöffnet.

TIPP DER REDAKTION: Neben den Rezeptideen der Angestellten des Studentenwerks wollen wir euch auch einen hauseigenen Tipp mitgeben. Unten auf dieser Seite erfahrt ihr, wie ihr bei jedem Grillabend mit einer eigenen Sauce auftrumpfen könnt – ganz ohne Geschmacksverstärker, Emulgatoren oder Konservierungsstoffe. Auch auf Sandwiches, zu frittierten Speisen oder verdünnt als sommerliches Salatdressing schmeckt dieses Erdbeerchutney wunderbar.

Jessica

…arbeitet als Springerin immer da, wo sie in der Mensa gerade gebraucht wird.

…ist erst seit dem 1. Juli im Team und kann sich daher noch nicht auf ein Lieblingsgericht aus der Mensa-Produktpalette festlegen.

…antwortet auf die Frage, was ihr am Sommer in Bremen am besten gefalle, mit der Gegenfrage: „Welcher Sommer?“

…hat sich für das hier vorgestellte Gericht entschieden, weil es sich als Sommergericht besonders dadurch empfehle, dass man den Feta alternativ auch als Alu-Päckchen auf den Grill schmeißen könne.


Ihre Rezeptidee: Fetaauflauf


ZUTATEN:

je eine halbe gelbe, grüne, rote Paprika

ein halber Bund Frühlingszwiebeln

10 Rispentomaten

500g Fetakäse

Olivenöl

zum Würzen empfohlen:

Salz, Pfeffer, Knoblauch, Chiliflocken, Zwiebel, Petersilie, Basilikum, Oregano

ZUBEREITUNG:

Die gelbe, grüne und rote Paprika in Würfel schneiden.

Die Frühlingszwiebeln in feine Scheiben schneiden, Rispentomaten halbieren und den Fetakäse zerbröseln. Alles miteinander vermengen.

Mit Olivenöl und nach Belieben mit Salz, Knoblauch, Chiliflocken, Zwiebel, Petersilie, Basilikum, Pfeffer und Oregano würzen. Nochmals alles durchrühren.

Für ca. 30 Minuten bei 150 Grad im Backofen (Ober- und Unterhitze) backen. Am besten während dieser Zeit den Auflauf mit Alufolie bedecken.

Nach 30 Minuten die Alufolie abnehmen, den Ofen auf 230 Grad erhöhen und nochmals für 15 Minuten backen lassen.

Charlie

… arbeitet an den Mensa-Stationen Wok & Pfanne und Beilagen.

…ist seit dem 1. Juni im Team und probiert sich auch noch durchs Mensa-Sortiment, bevor er seinen Favoriten kürt.

…antwortet auf die Frage, was das schönste am Sommer in Bremen sei, „dass man nicht das Bedürfnis hat, wegfahren zu müssen. Weil Bremen halt einfach Bremen ist und als gebürtiger Bremer liebt man es.“

…hat sich für das von ihm vorgestellte Rezept entschieden, weil man es nach Belieben verändern könne und es auch eine sommerliche Variante gibt.


Seine Rezeptidee: Couscous mit Gemüse


ZUTATEN:

je eine Paprika, Chili, Zucchini, Zwiebel

eine Prise Zucker

eine Flocke Butter

zwei Tassen Couscous, zwei Tassen Wasser

zum Würzen empfohlen:

Salz, Pfeffer, Thymian

ZUBEREITUNG:

Das Gemüse waschen, Kerngehäuse von der Paprika und die Kerne der Chili entfernen.

Die Enden der Zucchini abschneiden, längs vierteln und die Kerne aus der Mitte mit einem Löffel entfernen.

Die Zwiebel schälen und wie auch das Gemüse in kleine Würfel schneiden und mit etwas Olivenöl anschwitzen.

Das Wasser aufgießen und aufkochen lassen. Anschließend mit Salz, Pfeffer, Thymian und einer Prise Zucker so abschmecken, dass es leicht überwürzt ist.

Nachdem alles kurz aufgekocht ist, den Couscous hinzugeben und den Topf von der Flamme nehmen. Das Ganze abgedeckt für 5 bis 7 Minuten ziehen lassen. Anschließend mit einer Gabel eine Flocke Butter unterheben.

Das Rezept lässt sich auch für heiße Tage leicht abändern und wird durch die Zugabe von Gurke, Erdbeeren und Minze zu einem sommerlichen Gericht.

Dazu passen: Gebratener Tofu, Hähnchenbrust, Haloumikäse oder Gedämpfter Lachs

Ralf

…arbeitet als Produktionsleiter der Unimensa und der Küchen im NW1 sowie in der HfK

…ist seit anderthalb Jahren im Team und hat einen klaren Favoriten unter den Mensa-Gerichten: Lachs mit Meerrettichsauce an Rote-Beete-Stampf

…beantwortet die Frage, was ihm am Sommer in Bremen besonders gefalle, damit „dass man viel draußen erleben kann. Breminale Überseetörn, und und und…“

…suchte sich die hier vorgestellte Rezeptkreation zur Präsentation aus, „weil Süßkartoffeln vielfältig einsetzbar sind. Man kann sie stampfen, backen, braten, frittieren. Und dieses Gericht ist ein orientalisch angehauchtes, leichtes Essen.“ Ideal für den Sommer.


Seine Rezeptidee: Koriander-Hähnchenbrust auf gelben Linsen mit gebackenen Süßkartoffeln


ZUTATEN:

4 Stück Hähnchenbrust

50g Ingwer

ein Bund Koriander

0,2ml Sonnenblumenöl

0,5 kg gelbe Linsen

3 Lorbeerblätter

5 Wacholderbeeren

4 Süßkartoffeln

zum Würzen empfohlen:

Salz, Pfeffer, Kardamom, Curcuma

ZUBEREITUNG:

Den Koriander und die Hälfte des Ingwers fein hacken, mit Öl vermengen, die Hähnchenbrüste marinieren und kalt stellen.

Die Linsen waschen, in einem Sud aus Wacholderbeeren, Salz, Lorbeerblättern und Ingwer bissfest kochen. Danach die Linsen abgießen und kalt abspülen.

Die Süßkartoffeln waschen, in Sechstel schneiden, mit Salz, Pfeffer und Öl würzen. Anschließend bei 160 Grad ca. 20 Minuten garen.

Die Hähnchenbrüste anbraten und für 10 Minuten im Backofen mit den Süßkartoffeln zusammen garziehen lassen.

Währenddessen die gekochten Linsen in einer Pfanne mit gemahlenem Kardamom und Curcuma  würzen und anschwenken/erwärmen.

Erbeerchutney à la EULe


ZUTATEN:

500 g Erdbeeren

der Saft einer halben Zitrone

6 Löffel Weißweinessig oder Rotweinessig (besonders gut: Himbeer-Weißweinessig)

5 Zehen Knoblauch

50 g Gelierzucker

eine Zwiebel

ein gehäufter Esslöffel körniger Senf

ein bis zwei Zweige frischer Rosmarin (oder zwei leicht gehäufte Teelöffel Rosmarinpulver)

zwei leicht gehäufte Teelöffel Salz

ein gehäufter Teelöffel Pfeffer

Olivenöl

ZUBEREITUNG:

Die Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen und würfeln und in einem Topf andünsten, dessen Boden mit Olivenöl bedeckt ist.

Die Stiele und Blätterkränze der Erdbeeren entfernen, Erdbeeren waschen und als ganze Früchte zu den Zwiebeln und dem Knoblauch geben. Den Inhalt des Topfes umrühren, den Topf abdeckeln und so lange auf mittlerer Hitze kochen lassen, bis die Erdbeeren sich verflüssigen. Dann den Deckel abnehmen und den Gelierzucker unterrühren.

Während die Erdbeeren köcheln, die Rosmarinnadeln von ein bis zwei Zweigen kleinschneiden, den Zitronensaft auspressen und beides in den Topf geben. Mit Essig, Salz und Pfeffer würzen, alles erneut umrühren und so lange kochen lassen, bis es eine dicke Sauce ergibt. (Insgesamt müssen die Erdbeeren eine knappe Stunde im Topf gewesen sein.) Für ein weitestgehend stückchenfreies Resultat kann das Chutney nun noch kurz püriert werden.

Zuletzt den körnigen Senf unterrühren und das fertige Chutney in Marmeladen- oder Weckgläser füllen.

Im Kühlschrank hält sich dieses Chutney etwa 6 Wochen.

Ihr könnt das selbe Rezept auch mit anderen Beerenarten und Kräutern variieren.

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