Sie müssen Gaulands schlimmster Albtraum sein: „Antirassistisch. Feministisch. Vegan.“ So wirbt die Tierrechtsliste für ihre Wahl in den Studierendenrat. Sie treten erstmals an. Ob sie es aus dem Stand direkt in die AStA-Koalition schaffen können, wird sich nach den Wahlen der kommenden Woche zeigen. Auch ihnen wollten wir auf einem Foto entlocken, auf dem sie schonmal die traurigen, ernsten oder fragenden Gesichter für den Fall ihrer Nichtwahl proben. Stattdessen streckte man uns im Anhang an die Interview-Antworten zwei Fäuste entgegen. Eine menschliche, eine tierische. Das Logo der Tierrechtler. Oder doch eher das der Kannibalen? Lest selbst.

1.       Was denkt ihr, woran ihr als erstes scheitern werdet?
Gescheitert sind wir bereits im Wahlkampf. Während wir mit der Erwartung in den Wahlkampf gegangen sind, ordentlich ‚Hate‘ von fleischkonsumierenden Mackern abzubekommen, mussten wir feststellen, dass andere Listen uns dabei weit voraus sind. Bisher blieb es bei vereinzelten Abrissen und Kritzeleien auf unseren Plakaten. Teilweise rissen Kamarad- und Burschenschaften aber Lis(t)enplakate ab und ließen unsere, direkt daneben, einfach hängen.
Dementsprechend unsere Probs an Lisa, nächstes Jahr wird das anders aussehen!

2.       Welche Ziele habt ihr in Bezug auf die Studentenschaft?
Viele Studierende haben wahrscheinlich Angst, dass wir ihnen unsere Meinung aufdrücken und alle zu Veganen machen wollen. Da können wir euch  beruhigen. Wir sind an sich sehr gemäßigt, nach dem Maßstab: „Meine Freiheit hört da auf, wo deine anfängt“. Solange ihr also nicht in die Freiheiten von Menschen oder anderen Tieren eingreift, ist alles cool.

3.       Wenn ihr eine unbegrenzte Geldmenge zur Verfügung hättet, was würdet ihr tun?
Wir würden zwei Privatdetektive anstellen und sie sich gegenseitig verfolgen lassen.
Außerdem alle Schlachthöfe der Welt kaufen und auf ihrem Gelände Lebenshöfe errichten.
Zum Schluss würden wir wohl noch einen professionellen PR-Menschen engagieren, um anständige Antworten auf Fragen wie ‚Wenn ihr eine unbegrenzte Geldmenge zur Verfügung hättet, was würdet ihr tun?‘ zu finden.

4.       Wie ist eure Meinung zum Direktor der Universität Bremen?
Wir wollen ihn essen, aber nur wenn er ein schönes leben in Freiheit hatte. (…)

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