{"id":3,"date":"2015-04-14T22:42:44","date_gmt":"2015-04-14T20:42:44","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eteachrvonbeineberg\/?p=3"},"modified":"2015-04-14T22:42:44","modified_gmt":"2015-04-14T20:42:44","slug":"01_begruessung-und-aufwaermung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eteachrvonbeineberg\/2015\/04\/14\/01_begruessung-und-aufwaermung\/","title":{"rendered":"01_Begruessung und Aufwaermung"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Welche F\u00e4cherkombination studieren sie bzw. welche F\u00e4cher werden sie damit unterrichten?<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich studiere die F\u00e4cherkombination Geographie und Germanistik. F\u00fcr das Fach Germanistik sind meine Einsatzbereiche selbstredend. Die einzige wirklich realisierbare M\u00f6glichkeit, \u00fcber die normale Fachwissenschaft Deutsch hinaus, sich zu spezialisieren, w\u00e4re die Zusatzqualifikation &#8222;Deutsch als Zweitsprache&#8220;, welche leider von der Universit\u00e4t Bremen noch nicht angeboten wird.<\/p>\n<p>Das Fach Geographie wird nur an sehr wenigen Bremer Schulen unterrichtet, stattdessen gibt es das Fach Geographie, das ein Konglomerat aus den F\u00e4chern Erdkunde, Politik und Geschichte ist. Diese neue Fachwissenschaft stellt eine hohe Herausforderung f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte dar, da es einen eigetragenen Lehramtstudiengang &#8222;GUP&#8220; schlichtweg nicht gibt. Somit ist jede &#8222;GUP-Lehrkraft&#8220; nur in einer Fachwissenschaft vollst\u00e4nig ausgebildet, die anderen beiden F\u00e4cher m\u00fcssen sich in einem Selbststudium angeeignet werden.<\/p>\n<p><strong>2) Sternstunden: Wenn sie an ihre eigene Schulzeit und ihre Lieblingslehrerin \/ ihren Lieblingslehrer zur\u00fcckdenken: was fanden sie toll an der\/dem und an deren \/ dessen Unterricht?<\/strong><\/p>\n<p>Ich habe immer Lehrkr\u00e4fte gemocht, die ihren Unterricht auf den Sch\u00fcleralltag bezogen haben. Unterricht ist f\u00fcr SuS nur dann interessant, wenn ihr eigener Alltag tangiert wird und sie das Gelernte auch wirklich in ihrer Lebenswelt gebrauchen k\u00f6nnen. Es gab in meiner Schule viele Lehrkr\u00e4fte, die sich der Lebenswirklichkeit ihrer Lernenden gestellt haben und ihren Lernstoff sch\u00fclerorientiert ausgerichtet haben. Das hat mich immer motiviert, aktiv am Unterricht teilzunehmen und ihn zu beeinflussen.<\/p>\n<p>Auch fand ich freien Unterricht sehr gut. Ich konnte mir aussuchen, wann ich eine Aufgabe mache und in welchen Fachbereichen ich mich &#8211; \u00fcber den Grundlernstoff hinaus &#8211; weiterbilden wollte. Diese M\u00f6glichkeit mich zu entfalten, hat mich zu H\u00f6chstleistungen angespornt.<\/p>\n<p>Diese beiden Bereiche fand ich am einpr\u00e4gsamsten in meiner Schulbiographie.<\/p>\n<p><strong>3) Nochmal eigene Schulzeit: wenn sie mal an den Medieneinsatz denken in ihrer Schulzeit \u2013 Tafel, Overheadprojektor, Beamer, Whiteboard, Videorekorder, Schulbuch\u2026 Was haben sie als Sch\u00fcler\/in selbst erlebt und was war ihrer Meinung nach die beste Mediennutzung (bezogen auf ihren Lernerfolg oder ihre Motivation, etwas zu tun), die sie erlebt haben?<\/strong><\/p>\n<p>Die Grundlegenden Unterrichtsmedien aus meine Schulzeit waren die Tafel, der Overhead-Projektor, das Smartboard und der Beamer.<\/p>\n<p>Wir waren damals einer der wenigen Schulen, welche relativ vollst\u00e4ndig mit einem Smartboard ausgestattet war. Das Smartboard im Unterricht war damals noch relativ neu, sodass der ad\u00e4quate Einsatz &#8211; auch aufgrund von fehlenden Medienkenntnissen der Lehrkraft &#8211; praktisch nicht stattgefunden hat. Die Lehrenden haben die M\u00f6glichkeiten des Smartboards nicht genutzt oder vielleicht auch nicht gekannt, weshalb auf den Smartboard oftmals nur PP-Pr\u00e4sentationen vorgef\u00fchrt wurden (Was auf lange Sicht sehr erm\u00fcdend gewesen ist).<\/p>\n<p>F\u00fcr mich relativ motivierend waren die klassischen Medien wie die Tafel oder der Overhead-Projektor. Die dort gezeigten oder aufgemalten Zeichnungen und Merkk\u00e4sten waren grunds\u00e4tzlich klausurrelevant, sodass wir Sch\u00fcler\/Innen immer genau wussten &#8222;was dort angemalt oder angezeigt wird, ist wichtig f\u00fcr die n\u00e4chste Klausur&#8220;.<\/p>\n<p>Schulb\u00fccher wurden bei uns relativ wenig benutzt, stattdessen griffen zust\u00e4ndige Lehrkr\u00e4fte gerne auf aktuelle Artikel aus regionalen Zeitungen zur\u00fcck. Die Arbeit mit aktuellen Texten war immer sehr erfrischen und alltagsbezogen, etwas das Schulb\u00fccher nur bedingt leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>4) Wie w\u00fcrden sie ihre private Mediennutzung beschreiben?<\/strong><br \/>\n<strong> <em>Hier mal ein paar Fragen zum Warmschreiben:\u00a0Schauen Sie Fernsehen? Haben sie ein Smartphone? Wieviele Apps benutzen sie? Kennen sie Google Scholar? Finden sie WhatsApp praktisch oder nervig?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich nutze die Medien sehr ambivalent. Facebook benutze ich grunds\u00e4tzlich nur zur Planung meiner Fu\u00dfballmannschaft. Von Medien wie Twitter oder Instagram halte ich mich komplett fern. Auch schaue ich (au\u00dfer Fu\u00dfball) kein TV, sondern sehe mir aussschlie\u00dflich Serien auf DVD oder Blue-ray an. Ein Smartphone musste ich mir vor zwei Jahren zulegen, da es so gut wie keine &#8222;normalen alten Handys&#8220; mehr gegeben hat.<\/p>\n<p>Auf meinen Smartphone sind gr\u00f6\u00dftenteils sehr alltagsbezogene Apps wie die Bahn-, BSAG, Fussball.de-, Kicker- oder Facebookapp gespeichert.<\/p>\n<p>Whatts App halte ich f\u00fcr einen wahren Fluch, da man immer &#8211; wie bei Emails mit Lesebest\u00e4tigung &#8211; f\u00f6rmlich dazu gedr\u00e4ngt wird sofort zu antworten.<\/p>\n<p>Die Nutzung von Smartphones im Alltag, ist wohl die gr\u00f6\u00dfte mediale Ver\u00e4nderung in den letzten 3-4 Jahren. Durch das st\u00e4ndige &#8222;Facebooken&#8220; &#8222;Twittern&#8220; etc. wird die Welt immer schnelllebiger und dadurch sicherlich nicht besser. Auch die Umstellung des Pr\u00fcfungsamts in medialer Hinsicht ist ein Fluch. Das Pr\u00fcfungsamt hat es in den letzten Jahren nicht hinbekommen, ihre Onlinepr\u00e4senz zu optimieren. In meiner ehemaligen Uni in Mainz, konnte man seine Krankenbescheinigung online schicken, um nur ein Beispiel von vielen zu nennen.<\/p>\n<p>Schaut man sich zudem die H\u00f6rsaale gegenw\u00e4rtig und vor 10 Jahren an, f\u00e4llt die hohe Anzahl von Laptops auf. Notizen werden mittlerweile auf dem Laptop gemacht, statt schriftlich auf einem Blatt Papier.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>5) Erg\u00e4nzen sie bitte die folgenden S\u00e4tze:<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Das Internet macht das Leben als Lehrerin\/Lehrer komplexer, weil Schule auf neue Innovationen bzw. Folgen der Internetnutzung und anderen Sujets nur unzureichend reagiert.<br \/>\n.<\/li>\n<\/ol>\n<p>2. Digitale Medien wie z.B. Interactive Whiteboards, Tablets oder das Internet werden f\u00fcr die Schule der Zukunft eine weitere M\u00f6glichkeit, Chance und Herausforderung sein, den Unterricht abwechslungsreicher und gewinnbringender zu gestalten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>3. Smartphones in der Schule sollten im Unterricht erlaubt werden, wenn mit den SuS vorher eine klare Nutzungsvereinbarung abgeschlossen wurde und sie dieses Medium verantwortungsvoll im Kontext Schule verwenden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Welche F\u00e4cherkombination studieren sie bzw. welche F\u00e4cher werden sie damit unterrichten? Ich studiere die F\u00e4cherkombination Geographie und Germanistik. F\u00fcr das Fach Germanistik sind meine Einsatzbereiche selbstredend. 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