01 – Aufwärmtraining

Welche Fächerkombination studieren sie?

Meine Fächer sind Politikwissenschaft und Französisch. Da im Land Bremen die Fächer Politik, Geographie und Geschichte im Fach Gesellschaft und Politik zusammengefasst werden, unterrichte im momentan GuP im Praxissemester. In den höheren Jahrgängen gibt es aber Politikunterricht.

Wenn sie an ihre eigene Schulzeit und ihre Lieblingslehrerin / ihren Lieblingslehrer zurückdenken: was fanden sie toll an der/dem und an deren / dessen Unterricht?

Ich erinnere mich an einen meiner Englischlehrer in der 9. und 10. Klasse, der für uns Schülerinnen und Schüler in vieler Hinsicht eine Bereicherung war. Ich habe an seinem Unterricht bewundert, wie er es schaffte, auch den Unmotivierten Schwung zu geben und ihnen zumindest ein wenig Englisch abzuverlangen. Da sich schon einige aufgegeben hatten, war das sehr sinnvoll. Sein Anspruch war es, dass jede und jeder sein Möglichstes beiträgt. Mich hat das beeindruckt. Er hat uns gefordert. Meine Begeisterung für die englische Sprache war geweckt und ich habe sie nie wieder verloren und mir viele Kenntnisse bis heute bewahren können, auch wenn ich mich für Französisch im Lehramt entschieden habe.

Nochmal eigene Schulzeit: wenn sie mal an den Medieneinsatz denken in ihrer Schulzeit – Tafel, Overheadprojektor, Beamer, Whiteboard, Videorekorder, Schulbuch… Was war ihrer Meinung nach die beste Mediennutzung (bezogen auf ihren Lernerfolg oder ihre Motivation, etwas zu tun), die sie erlebt haben?

Ich denke, dass heutzutage viel mehr möglich ist. In meiner Schulzeit haben wir oft mit dem Schulbuch und Arbeitsblättern gearbeitet. Dabei kam auch die herkömmliche Tafel zum Einsatz. Filme anzusehen, war eher die Ausnahme und darum etwas Besonderes. Der Overheadprojektor wurde hingegen häufiger genutzt. Auch Schulcomputer durften wir in den höheren Jahrgängen hin und wieder benutzen, um im Unterricht zu recherchieren.

Wie würden sie ihre private Mediennutzung beschreiben? Wie hat sich diese in den letzten fünf Jahren verändert?

Ich nutze intensiv mein Smartphone, meinen Laptop, Radio und Fernsehen. Ich lese auch viele Bücher. Ich denke, der Konsum von Medien hat sich vervielfacht. Zeitungen und Zeitschriften lese ich ebenfalls, doch der Zugang zum Internet hat in der Regel Vorrang. Die Nutzung des Smartphones nimmt einen Großteil des Tages ein. Schnell etwas nachschauen zu können, verleitet dazu, keine Buchlexika mehr in die Hand nehmen zu müssen oder sich nicht bei den Mitmenschen um Informationen zu bemühen.

Ergänzen sie bitte die folgenden Sätze:

Das Internet macht das Leben als Lehrerin/Lehrer reicher, weil uns zahlreiche Ideen und Ansätze geliefert werden, unseren Unterricht innovativ, interessant, schüler(innen)zentriert und bunt zu gestalten. Was die Lebenswelt unserer Schülerinnen und Schüler ist, sollte uns ebenso etwas angehen.

Digitale Medien wie z.B. Interactive Whiteboards, Tablets oder das Internet werden für die Schule der Zukunft eine neue Rolle spielen. Zunehmend wird modernisiert, daher sollten diese Chancen nicht ignoriert werden und somit ungenutzt bleiben.

Smartphones in der Schule können Fluch und Segen sein. Richtig eingesetzt bieten sie sicherlich Abwechslung und beziehen gleichzeitig den Unterricht der Schülerinnen und Schüler mit ein ein. Doch können Smartphones natürlich auch Störungsfaktor sein und für negative Ablenkung vom Unterricht sorgen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.