Miniprojekt 1 | Medienanalyse: Tool x Tasks Kreativaufgabe

Miniprojekt 1: Medienanalyse Tool & Tasks Kreativaufgabe

Ich habe mir die Lernplattform „moddle“ als digitales Werkzeug für kooperative Lehr- und Lernformen ausgesucht.

1) Reflexion: Unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten/Ideen entlang der Gliederung zum Einsatz von digitalen Medien/Werkzeugen beschreiben.

1.3. Mithilfe von moddle kann ich Arbeitsmaterialien mit SuS und LuL teilen. Ich lade die Materialien in moodle hoch und die SuS/LuL können darauf zugreifen und sie downloaden.

2.1. Mithilfe von moodle kann ich den SuS online Lernprogramme/Animationen/Erklärvideos zur Verfügung stellen, indem ich die entsprechenden Links bei moodle hochlade. Mit verschiedenen Methoden/Lernansätzen erreiche ich eine größere Bandbreite verschiedener Lerntypen.

2.2. Der digitaler Einsatz von Lehrmaterialien ist leider noch kein selbstverständlicher und alltäglicher Gebrauch im Unterricht. Deshalb hat dieses einen originellen Charakter und motiviert einen Großteil der SuS zum Lernen, da sie gerne am Computer arbeiten.

3.1. Mit dem Angebot verschiedener Methoden/Lernansätzen kann ich verschiedene Lernstrategien der SuS unterstützen. Sie können sich aussuchen, welche Methode/Lernansatz am besten zur ihrer Lernstrategie passt.

3.2. Mit dem Angebot von leistungsdifferenziertem Arbeitsmaterial und Lernprogrammen verschiedenen Schwierigkeitsgrads können die SuS für sich entscheiden, welcher Schwierigkeitsgrad des Materials/Lernprogramms zu ihnen passt.

4.1. Mit dem Hochladen von Lernzielaufgaben können die SuS ihr Erlerntes eigenständig überprüfen( inkl. anschließender Lösungen). Einige Lernprogramme haben diese Eigenüberprüfungen integriert.

4.2. Durch die Einladung zur Teilnahme der SuS von Umfragen nach einer abgeschlossenen Unterrichtseinheit, kann ich meine eigene Lehrtätigkeit durch die SuS evaluieren lassen.

 

2) Beschreibung von drei besonders interessanten/vielversprechenden Ideen:

1.3. Mithilfe von moddle kann ich Arbeitsmaterialien mit LuL und SuS teilen. Ich lade die Materialien in moodle hoch und die SuS/LuL können darauf zugreifen und sie downloaden.

Punkt 1.3. erfasst zwei unterschiedliche Aspekte, einmal Arbeitsmaterialien mit LuL teilen und dann Arbeitsmaterialien mit SuS teilen. Diese beiden Aspekte verfolgen zwei ganz unterschiedliche Ziele.                                                                     Das Teilen von Arbeitsmaterialien mit LuL verfolgt das Ziel zusammen im Team immer weiter an der Verbesserung von Unterrichtsmaterial zu arbeiten und diese durch moodle sich gegenseitig zur Verfügung zu stellen. Die Voraussetzung dafür ist natürlich, dass so viele Fachkollegen wie möglich den Umgang mit moodle pflegen und Interesse an dieser Art von Zusammenarbeit haben. Habe ich z.B. zu einer bestimmten Unterrichtseinheit neue Arbeitsblätter erstellt oder auch im Internet gefunden, lade ich diese bzw. den Link bei moodle in dem dafür kreierten Ordner hoch. Bei dem Teilen von Arbeitsmaterialien geht es um alles, was als sinnvoll empfunden wird, sei es Lernprogramme, Animationen, Filme, Lernzielaufgaben, etc. Hilfreich sind natürlich auch Erfahrungsberichte, denn z.B. ein Versuch im Biologie und/oder Chemieunterricht besonders gut oder schlecht geklappt hat oder welche Methode bei den SuS besonders gut angekommen ist bzw. bei welcher sie besonders gut verstanden/gelernt haben.   Das Teilen von Arbeitsmaterialien mit SuS verfolgt hingegen das Ziel entweder den SuS Abbildungen, Folien und/oder Texte zu abgehaltenen Unterrichtsstunden zum Nachbereiten des Unterrichts zur Verfügung zu stellen und/oder Hausaufgaben für die kommende Unterrichtsstunde anfertigen zu lassen. In dem Fall verlangt die LehrerIn von den SuS sich mit moodle zu beschäftigen.                                                                                                                         Nach einer abgehaltenen Unterrichtsstunde oder zum Zeitpunkt der im Unterricht behandelten Abbildungen/Tabellen/Graphiken/Folien verweist die LehrerIn darauf, dass sie diese nach der Unterrichtsstunde bei moodle zum Nacharbeiten und/oder zum Vervollständigen der Fachmappe hochladen wird. Wird moodle dazu genutzt Hausaufgaben an SuS zu verteilen, dann sagt die LehrerIn zum Ende einer Unterrichtsstunde, dass die SuS ihre Hausaufgaben bei moodle einsehen können und bitte bis zur kommenden Unterrichtsstunde bearbeiten.

 

3.1. Mit dem Angebot verschiedener Methoden/Lernansätzen kann ich verschiedene Lernstrategien der SuS unterstützen. Sie können sich aussuchen, welche Methode/Lernansatz am besten zur ihrer Lernstrategie passt.

Da ich oben schon das Verteilen von Hausaufgaben über moodle an die SuS beschrieben habe, möchte ich den Punkt 3.1. gerne damit verknüpfen. Und zwar möchte ich gerne auf die verschiedenen Hausaufgabentypen eingehen, die ein/e LehrerIn ihren SuS anbieten kann.                                                                               Wie schon oben beschrieben sagt die/der LehrerIn am Unterrichtsstundenende, dass die zu erledigende Hausaufgabe zur kommenden Unterrichtsstunde bei moodle hochgeladen ist. Weiterhin erklärt die/der LehrerIn, dass aus mehreren Wahlaufgaben bitte nur eine auszuwählen ist. Damit sich jede/r SuS die für sie/ihn passendste Aufgabe auswählen kann, ist es jedoch ratsam, jede Aufgabenstellung einmal gelesen zu haben.                                                                   Die/der LehrerIn hat folgende Hausaufgabentypen auf moodle zur Auswahl gestellt: Die klassische Variante eines Textes mit zu bearbeitenden Fragen dazu, das Durcharbeiten eines Lernprogramms und die schriftliche Beschreibung einer Animation.

 

4.1. Mit dem Hochladen von Lernzielaufgaben können die SuS ihr Erlerntes eigenständig überprüfen( inkl. anschließender Lösungen). Einige Lernprogramme haben diese Eigenüberprüfungen integriert.

Am Ende einer Unterrichtseinheit ist es für viele SuS sicherlich interessant, ob und was sie überhaupt gelernt haben. In diesem Sinne können zum genannten Zeitpunkt Lernzielaufgaben bei moodle hochgeladen werden, die die SuS freiwillig bearbeiten können, um anschließend mit den Lösungen überprüfen zu können, ob, was und wie viel sie aus der Unterrichtseinheit mitgenommen haben. Spielerischer und deshalb vielleicht interessanter für die SuS wären Lernprogramme mit integrierten Lernzielfragen. Nach der Beantwortung der Fragen in jedem Kapitel kann der „fertig“-Button geklickt werden und damit die SuS-Antworten überprüft werden. Fraglich ist bloß, ob zu jeder Unterrichtseinheit diese Lernprogramme mit integrierten Lernzielfragen im Internet angeboten werden. Schön wäre es ja…

3) Tutorial

youtubelink:

https://www.youtube.com/watch?v=FFdwr1MQCCU&feature=youtu.be&hd=1

 

Feed-Lerserei: Beschreibung von vier Blogs und/oder Beiträgen

Aufgabe:

Beschreibung von vier Blogs und/oder Beiträgen bezüglich meiner Feed-Leserei.

Das RSS-Feed-Reader-Lesen bezüglich meiner Lehrer-Blogs war für mich eher unspektakulär, da in der einen Woche nur ein neuer Beitrag auf den Seiten, die ich mir ausgesucht habe, geschrieben wurde. Das sieht z.B. auf meinen Tageszeitungsseiten ganz anders aus. Da kann ich stündlich aktuelle Informationen abrufen. Eigentlich logisch, aber nur so zum Vergleich geschrieben.

Als erstes möchte ich gerne zwei Beiträge vorstellen und anschließend zwei weitere Lehrer-Blogs.

Der erste Beitrag heißt „Chemie auch für Künstler wichtig“ auf der Seite www.sprechstunde.zoblogs.de. In diesem Beitrag wird die Frage aufgeworfen, welche Wichtigkeit das Schulfach Chemie für SchülerInnen hat, die sich nach der Schule beruflich nicht in die naturwissenschaftliche Richtung orientieren wollen. Der Beitrag verweist auf einen Zeitungsartikel der Süddeutschen Zeitung, in dem eine Plakatwerbung der Stadt Konstanz beschrieben wird, auf der in dem Werbeslogan „Konstanz, die Stadt am Wasser“ nicht die chemische Formel für Wasser sondern für Formaldehyd benutzt wurde.

Diesen Zeitungsartikel würde ich als Stundeneinstieg in der ersten Unterrichtsstunde einer Klasse nutzen, die ich im Fach Chemie neu bekäme, z.B. zu Beginn eines neuen Schul- oder Schulhalbjahres. Dementsprechend ordne ich den Beitrag der vorgegebenen Struktur Punkt 2 zu, Durchführung von Unterricht. Ich verspreche mir mit dem Zeitungsartikel ein anschauliches Beispiel aus dem Leben, warum es nützlich sein könnte sich den Chemieunterricht als SchülerIn anzutun.

Der zweite Beitrag heißt „P-Seminar Silphie geht zu Ende“ auf der Seite www.sprechstunde.zoblogs.de. Der Beitrag beschreibt im Rahmen eines P-Seminars in der Q 12 (12. Klasse Oberstufe) das Anlegen eines Feldes mit Silphie perfoliatum, um diese Maisalternative als Energiepflanze bekannter zu machen. Dieser Beitrag liefert einen tollen Input, um selbst in der Oberstufe Kursunterricht in Seminarform praxisorientiert zu gestalten. Die behandelte Pflanze und das Thema dieses P-Seminar sind für mich dabei austauschbar. Das Arbeiten in Seminarform ist hierbei für mich interessant und es wert es auszuprobieren. Wiederrum ordne ich den Beitrag der vorgegebenen Struktur Punkt 2 zu, Durchführung von Unterricht.

 

Nun zur Vorstellung der beiden Lehrer-Blogs:

Der eine Blog ist von Maik Riecken (www.riecken.de). Dieser hat mich angesprochen, da Herr Riecken die vorhandenen Rubriken auf seinem Blog strukturiert und übersichtlich, sowie vielfältig, über seine Unterrichtsfächer hinaus, dargestellt hat. Mir hat die Rubrik „Spiele“ gefallen, die nochmals in Bewegungsspiele, Geländespiele, Gruppeneinteilung, Kennenlernspiele, Kooperationsspiele und Stimmungsspiele unterteilt werden. Auflockernd erscheint mir auch die Rubrik „Anekdoten“, in der Herr Riecken seine erlebten Schulerlebnisse schildert. Und zu guter Letzt finde ich als Chemielehrerin die Rubrik „ nette Versuche“ natürlich interessant und freue mich darüber, dass Herr Riecken diese eingerichtet hat, um neue „nette Versuche“ kennenzulernen und ggf. auszuprobieren.

Der andere ist ein multimedialer Blog von Martina Grosty (www.grosty.wordpress.com). Die Beiträge von Frau Grosty sind kunterbunt rund um den multimedialen Unterricht gestrickt. Sie postet aktuelle Beiträge wie „Bildung einer digitalisierten Welt – Fachtagung in Berlin“, multimediale Tipps zum Arbeiten für SchülerInnen und LehrerInnen wie „WolfRamAlpha – die Wissensdatenbank für Schüler und Lehrer“ sowie Anleitungen multimedialer Tools wie „Einsatzmöglichkeiten des Smartboards für Gruppenarbeiten“ oder multimedialer Unterrichtsgestaltungsansätze wie „Unbekannte Unterrichtsmethoden mit Beispielen“. Dieser Blog ist für jede Lehrkraft sehr bereichernd, die gewillt und interessiert ist ihr Wissen und ihre Möglichkeiten im Bereich multimedialer Unterricht zu erweitern. Beide Bolgs ordne ich den Punkten 1 „Vorbereitung von Unterricht“ und Punkt 2 „Durchführung von Unterricht“ der vorgegebenen Struktur zu.