{"id":8,"date":"2015-05-18T16:44:37","date_gmt":"2015-05-18T14:44:37","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eteacherjan\/?p=8"},"modified":"2015-05-18T16:45:53","modified_gmt":"2015-05-18T14:45:53","slug":"methoden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eteacherjan\/2015\/05\/18\/methoden\/","title":{"rendered":"Methoden&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>1) Die mir unbekannten Methodenwerkzeuge sind:<\/p>\n<p>1.1)\u00a0Schwierige Texte leichter verstehen: Die 5-Schritt-Lese-Methode<\/p>\n<p>&#8222;Sachtexte, vor allem Zeitungsberichte, sind oftmals schwer verst\u00e4ndlich geschrieben. Mit der 5-Schritt-LeseMethode kann es leichter fallen, den Inhalt zu verstehen. So geht ihr vor: Im ersten Schritt verschafft ihr euch einen groben \u00dcberblick \u00fcber den Text. Die \u00dcberschrift, die Anf\u00e4nge der einzelnen Abschnitte, Schl\u00fcsselw\u00f6rter oder bekannte Begriffe k\u00f6nnen euch dabei eine Vorstellung von dem Textinhalt vermitteln. Der Text wird \u00fcberflogen. Ihr \u00fcberlegt, um welche Fragen oder Probleme es in dem Text geht. Ihr fragt: worum geht es und auf welche Fragen gibt der Text eine Antwort? Jetzt wird der Text gr\u00fcndlich gelesen. Unterstreicht und markiert euch dabei die wichtigsten Aussagen (keine ganzen S\u00e4tze!) oder Schl\u00fcsselbegriffe. Achtet aber darauf, dass ihr nicht zuviel unterstreicht, damit die \u00dcbersicht \u00fcber die wesentlichen Textaussagen erhalten bleibt. Unbekannte Begriffe schreibt ihr heraus und kl\u00e4rt sie mit Hilfe eines Lexikons oder indem ihr den Lehrer oder die Lehrerin fragt. Lasst euch dabei gen\u00fcgend Zeit, um den Inhalt auch zu erfassen. Fasst die einzelnen Abschnitte in eigenen Worten kurz zusammen und formuliert \u00dcberschriften. Nun wiederholt ihr die wichtigsten Informationen des Textes. Mit Hilfe der unterstrichenen Schl\u00fcsselw\u00f6rter k\u00f6nnt ihr dann sicher vor eurer Gruppe oder ganzen Klasse einen kleinen Vortrag \u00fcber den Bericht halten. In eurer Tageszeitung sucht ihr einen \u00dcbungstext, an dem ihr die Methode ausprobieren k\u00f6nnt.&#8220; (R\u00f6dermark, 2004, 25)<\/p>\n<p>Diese Methode, die das Lesen schwieriger Texte erleichtern soll, passt sehr gut in meine Unterrichtsreihe zum Thema Religionskritik, da diese durch Texte von u.A. Kant, Marx oder Freud f\u00fcr SuS lesetechnisch eine gro\u00dfe Herausforderung darstellt.<\/p>\n<p>1.2) Stop and Go<\/p>\n<div>&#8222;Das MT hat eine Beobachtungsaufgabe f\u00fcr die TN formuliert und strukturiertes Notizmaterial vorbereitet (s. Beispiel). Per Videofilm oder ersatzweise in einer Art inszeniertem Rollenspiel werden vom MT oder einer Teilnehmergruppe Abl\u00e4ufe aus der p\u00e4dagogischen Praxis (Unterricht wie im Beispiel, m\u00f6glicherweise auch Moderatorenhandeln in der Fortbildung u. \u00c4.) vorgef\u00fchrt. Der Film oder das Rollenspiel ist in kurze Sequenzen aufgeteilt. Nach jeder Sequenz notieren die TN ihre Beobachtung oder spontane Einsch\u00e4tzung und Meinung auf den vorbereiteten Papieren. Die Notizen werden abschnittsweise verglichen und diskutiert.&#8220; (Egyptien 2013,\u00a0http:\/\/www.schulentwicklung.nrw.de\/methodensammlung\/karte.php?karte=098, letzter Abruf: 18.05.2015)<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Obwohl sich diese Methode explizit auf Videomaterial bezieht, kann und wird sie auch oft in der Analyse von Musikst\u00fccken verwendet. Es ist jedoch aus meiner Sicht von entscheidender Wichtigkeit, ein Musikst\u00fcck zun\u00e4chst in seiner Gesamtheit zu erfassen und danach, zum Beispiel durch Stop and Go, tiefer in die Materie vorzudringen. Die oben genannte Spontanit\u00e4t, die sich aus dem ersten Eindruck des Untersuchungsgegenstandes ergibt, geht dadurch zwar ein St\u00fcck weit verloren, \u00e4ndert aber nichts an der Praktikabilit\u00e4t der Methode selbst.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Der Einsatz digitaler Medien beschr\u00e4nkt sich im Wesentlichen auf die Stop and Go Methode und das auch nur bei einer Variation der Aufgabenstellung, bei der diese teilweise von den SuS entwickelt wird. Praktisch k\u00f6nnte dies beispielsweise bedeuten, dass SuS die Sequenzierung des Musikst\u00fccks selbst vornehmen und das nicht in einer Partitur oder einem Songtext. Die SuS m\u00fcssten dann mit einer Musikbearbeitungssoftware selbst sinnvolle Abschnitte in den St\u00fccken finden und diese auch praktisch &#8222;zurecht schneiden&#8220;.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>2. Gerade im Kontext des Bremer Religionsunterrichts, der in dieser Form einzigartig in Deutschland ist, ist es (noch) schwierig von fachspezifischer Methodik zu sprechen, da es \u00fcberhaupt (noch) keine explizite Fachdidaktik gibt, die\u00a0dezidiert auf das Bremer Modell eingeht.<\/div>\n<div>Im Fach Musik gibt es aber, gerade in Bezug auf Musikpraxis oder Kompositionsaufgaben eine vielf\u00e4ltige Methodenauswahl, die u.A. an folgenden Stellen zu finden aber leider nicht komplett abrufbar ist:<\/div>\n<div>http:\/\/www.verlagruhr.de\/shop\/dynvadr\/shop\/showproddtl.php?item=1372 (letzter Abruf: 18.05.2015).<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1) Die mir unbekannten Methodenwerkzeuge sind: 1.1)\u00a0Schwierige Texte leichter verstehen: Die 5-Schritt-Lese-Methode &#8222;Sachtexte, vor allem Zeitungsberichte, sind oftmals schwer verst\u00e4ndlich geschrieben. 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