{"id":7,"date":"2015-05-05T21:44:21","date_gmt":"2015-05-05T19:44:21","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eteacherjan\/?p=7"},"modified":"2015-07-10T23:07:56","modified_gmt":"2015-07-10T21:07:56","slug":"methoden-methoden-methoden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eteacherjan\/2015\/05\/05\/methoden-methoden-methoden\/","title":{"rendered":"Diskurse im Religionsunterricht"},"content":{"rendered":"<p>Gerade im Zuge des neuen Bildungsplans (2015) f\u00fcr das Fach Religion im Land Bremen, der &#8212; am Hamburger Modell orientiert &#8212; einen kompetenzorientierten und dialogischen Religionsunterricht zum Ziel hat, ger\u00e4t die am Diskurs orientierte\u00a0Aufarbeitung religi\u00f6s behafteter Streitthemen noch mehr in den Fokus des Unterrichts als zuvor. Hier spielt nicht nur die Abw\u00e4gung von Argumenten einzelner Parteien im Diskurs eine entscheidende Rolle, sondern den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern wird ebenso die M\u00f6glichkeit gegeben, sich zu aktuellen Fragen zu positionieren. Von besonderer Pr\u00e4gnanz ist, die Diskussion nicht nur in ihrem Verlauf gut zu strukturieren, sondern ebenso Vorarbeit zu dem spezifischen Thema zu leisten. Da das Themenfeld Religion(en) ganz im Sinne des Kontroversit\u00e4tsgebots gen\u00fcgend (aktuellen) Z\u00fcndstoff bietet, sind Podiumsdiskussionen, Dilemmadebatten oder andere Formen des Diskurses ein gern verwendetes Mittel im Religionsunterricht, das zudem auch &#8212; bei guter Vor- und Nachbereitung &#8212; alle Kompetenzbereiche des Bildungsplans anspricht. Auch in Bezug auf\u00a0das Mediale bietet das Fach aus seiner Natur heraus einen gro\u00dfen Fundus an M\u00f6glichkeiten, da religi\u00f6se Konflikte ein auch medial omnispr\u00e4sentes Thema sind. Es ist also zun\u00e4chst m\u00f6glich, das Quellmaterial aus einer breiten Masse an Medien zu\u00a0rekrutieren. Des Weiteren kann der Medieneinsatz\u00a0aber auch w\u00e4hrend einer Diskussion stattfinden. Ein interessanter Ansatz ist zum Beispiel die Einbindung der sozialen Netzwerke in eine Podiumsdiskussion wie sie im Rahmen des letztj\u00e4hrigen Studierendensymposiums der Religionswissenschaft in Bremen stattfand. Hierbei ergab sich folgendes Szenario: Das Publikum wurde im Voraus und besonders zu Anfang der Diskussion dazu aufgefordert, aufkommende Fragen auf speziell eingerichteten Plattformen in spezifischen sozialen Medien (Twitter und Facebook) zu stellen. Eine Webreferetin koordinierte diese Fragen und stellte sie an geeigneter Stelle an die Diskutierenden. Das Konzept ging auf und sorgte f\u00fcr eine spannende, interaktive Diskussion. Ob dieses Prinzip nun auch auf den Schulkontext \u00fcbertragbar ist, w\u00e4re an die Diskussion \u00fcber die Nutzung von Smartphones im Unterricht anzuschlie\u00dfen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gerade im Zuge des neuen Bildungsplans (2015) f\u00fcr das Fach Religion im Land Bremen, der &#8212; am Hamburger Modell orientiert &#8212; einen kompetenzorientierten und dialogischen Religionsunterricht zum Ziel hat, ger\u00e4t die am Diskurs orientierte\u00a0Aufarbeitung religi\u00f6s behafteter Streitthemen noch mehr in den Fokus des Unterrichts als zuvor. 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