Reflektionsaufgabe 1 | Was haben Sie bezüglich Methoden und Medieneinsatz gelernt: (a) in der Schulpraxis in diesem Semester und (b) durch die Beschäftigung mit den Aufgaben in diesem Seminar?

 

Bezüglich eines Medieneinsatzes in der Schulpraxis habe ich in diesem Praxissemesters keine neuen Erkenntnisse gewonnen. In meiner PPraktikumsschule wird ausschließlich mit den bewerten Medien Tafel-OHP-Beamer gearbeitet. Ein Smartboard gab es nur in sehr wenigen Klassen, bei denen ich keinen Unterricht hatte. Auch das Seminar hat mir keine neuen Erkenntnisse für den direkten Schulunterricht gebracht. Für meine Informationsbeschaffung als Lehrkraft habe ich den RSS Reader nutzen gelernt. Zwar kannte ich dieses Werkzeug schon zuvor, habe es jedoch kaum genutzt und wenn dann nur für private Zwecke.

 

Methodisch habe ich in der Schule viel gelernt. Insbesondere für die Bewertung von SchülerInnenleistungen habe ich verschiedene Bewertungsbögen- und Schemen kennengelernt.

Die Methoden, die im Seminar vermittelt wurden, waren mir bereits bekannt. Die, die ich mir neu herausgesucht habe, waren sinnvoll, allerdings habe ich auch zuvor selbstständig in Methodenhandbücher geschaut.

 

 

 

Reflektionsaufgabe 2 | Was hätten Sie gerne noch in diesem Seminar bezüglich Methoden und Medieneinsatz gelernt? Also: was hat Ihnen gefehlt? Was sollten wir nächstes mal mehr thematisieren? Vertiefen? Vielleicht auch weglassen?

 

Mir hat eine konkrete Erläuterung der Themen gefehlt. Ich bin durchaus in der Lage selber im Internet zu recherchieren, dafür benötige ich kein Seminar. Mir ist nicht klar geworden, wozu dieses Seminar dienen soll. Mir hat die konkrete Kommunikation mit den Dozierenden gefehlt. Durch das Seminarkonzept habe ich lediglich Dinge gelesen, die ich auch sonst in der Uni, insbesondere in den didaktischen Seminaren, vermittelt bekommen habe.

Mein Vorschlag wäre es, dieses Seminar zu streichen und stattdessen ein Seminar anzubieten, in dem konkrete Praxis vermittelt wird. Methoden und Medien sind durchaus notwendig, wenn es darum geht ein(e) gute(r) LehrerIn zu sein, jedoch finde ich es nicht sinnvoll einen solch praxisbezogenen Lerninhalt in einem Online-Seminar zu vermitteln.

Reflektionsaufgabe 3 | Medienwirklichkeit der Schülerinnen und Schüler: Wie haben sie die Mediennutzung der SuS im Vergleich zu Ihrer eigenen Schulzeit erlebt? Kompetent(er)? Den Lehrenden voraus? Unreflektiert? Am Smartphone klebend? Gar nicht – weil niemand (eigene) Medien nutzen durfte?

Es gab kaum Unterschiede zu meiner eigenen Schulzeit. Die Medien in der Schule haben sich nicht von denen meiner Schulzeit unterschieden. Die SchülerInnen nutzen heute Smartphones, wir hatten Tastenhandys.

Ich habe bereits in Schulen hospitiert, in denen Tablets und Laptops genutzt wurden. Dies war während des Praxissemesters nicht der Fall.

Reflektionsaufgabe 4 | Wie wird sich Schule bzgl. Methodeneinsatz und Medieneinsatz in ihrer zukünftigen Karriere als Lehrerinnen und Lehrer (also die nächsten 35 bis 40 Jahre) verändern? Und wie beabsichtigen sie, sich da auf dem Laufenden zu halten?

 

Ich denke, dass der Einsatz von Medien in Schule wird sich deutlich verstärken. Gerade in einem Land wie Bremen kann dies noch eine Weile dauern, da die notwendige Technik auch automatisch mit viel Geld verbunden ist. Jedoch wird auch Bremen nicht darum herumkommen, Schulen auf Dauer zu modernisieren. Ich denke, dass es als zukünftige Lehrerin notwendig ist, sich stets mit der aktuellen Technik auszukennen. Allerdings gehe ich davon aus, dass es Fortbildungsangebote gibt, die einem die notwendige Kompetenz vermitteln. Wichtig ist, dass man bereit ist, sich auch die neuen Technologien einzulassen.

Als Lehrerin sollte es selbstverständlich sein, dass man sich in seinen Fachbereichen auf einem aktuellen Stand hält. Selbstverständlich sollte dies auch für die schulischen Medien und Methoden gelten. Es gibt hier viele Wege sich zu informieren. Ich persönlich bin ein großer Freund von Zeitschriftenabonnements, die sich mit den jeweiligen Themen beschäftigen. Dass das Internet hierbei ebenfalls eine Rolle spielt, ist selbstverständlich.

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