KW 23 Aufgabe 2

  1. Aufgabe)

   

Durchführung von Unterricht

Macht Schule: Artikel zu MBook – Geschichte, Diversität

 

Schulbücher in und für die multikulturelle Gesellschaft. In diesem Artikel geht es um den Einsatz eines digitalen Geschichtsbuches. Es wird darauf eingegangen, dass sich die Print-Schulbücher nicht schnell genug der Veränderung und der Vielfältigkeit unserer heutigen Gesellschaft anpassen und somit die Vielfalt unserer Gesellschaft nicht genügend unterstützen.

Vorgestellt wird ein digitales Geschichtsbuch, das sogenannte mBook. Dieses Buch kann in jeder Klasse eingesetzt werden, der Tablets oder auch Notesbooks zur Verfügung stehen. Es kann weiterhin mit einem Smartboard verbunden werden. Inhalte können sehr schnell aktuellen Gegebenheiten angepasst werden, Unterrichtsmaterialien können sehr individuell zusammgefasst werden.

 

Ganz ähnlich funktioniert das Tablet-Klassenzimmer, dass im selben Blog (MachtSchule – Mit Schulen statt über Schule sprechen) vorgestellt wird. Hier geht es lediglich um einen Fächerübergreifenden Unterricht.

 

Ich finde diese Artikel sehr interessant, jedoch habe ich kaum die Hoffnung, dass ein solches digitales Klassenzimmer bald in Bremen zu erwarten ist.

 

  1. SuS beim Lernen unterstützen

cspannagel, dunkelmunkel & friends: Machen soziale Medien das Lernen sozialer?

In diesem Beitrag geht es darum, ob der Einsatz von digitalen Medien das Lernen sozialer macht. Ich selbst habe in meinem Studium bereits drei Blogveranstaltungen (einschließlich dieser hier) absolviert. Ich komme zu demselben Ergebnis, wie Christian Spannagel: Soziale Medien führen nicht zu einem sozialerem Umgang der Studierenden untereinander, sondern eher zu einer weiteren Entfernung. Ohne eine verpflichtende Anwesenheit in einem realen Seminar, kennen sich die Studierenden nicht untereinander. Die Motivation einen Beitrag zu bewerten tendiert gegen Null, ein Kommentar zu einem eigenen Beitrag wird kaum gewertschätzt, wenn man weiß, dass dieser nur aus Zwang formuliert wurde. Eine freiwillige Sprechstunde zu dem Seminar? Das können sich wohl nur Lehrende ausgedacht haben, die ihr Studium vor dem Bachelor-/Masterumbruch abgeschlossen haben. Denn eine freiwillige Teilnahme an interessanten Seminaren ist in diesem System schlichtweg nicht vorgesehen. Lässt man sich dennoch darauf ein, kann man sich entscheiden, ob man seine Studienzeit verlängert und somit seinen BAföG-Anspruch verliert, oder sich direkt einen Platz in der BurnOut-Beratung reserviert.

 

Natürlich reist der Artikel auch Chancen und Möglichkeiten des sozialen Lernens an – er zeigt aber besonders deutlich, dass es in der Form, wie wir es immer wieder praktizieren nicht sinnvoll ist.

 

Mir hat dieser Artikel sehr gefallen. Mir war schon zuvor bewusst, dass mir die reine Form des Blogseminars nicht gefällt, dieser Artikel fasst die Gründe dafür gut zusammen. Ich will damit nicht die Form des Blogs per se schlechtmachen. Es gibt durchaus gute Formate mit diesem Medium. Im Wintersemester 2014/2015 hat Sonja Borski ein äußerst spannendes Seminar zum Thema „Digitale Medien im Politikunterricht“ angeboten. In diese Veranstaltung wurde nebenbei ein Blog geschrieben, der durchaus aktiv genutzt wurde und von mir als hilfreich empfunden wurde.

 

Leider kann ich keine weiteren Artikel bewerten. Ich habe insgesamt fünf Blogs abonniert und muss feststellen, dass längst nicht auf allen jede Woche Artikel gepostet wird. Besonders der Blog von CSpannagel und machtSchule, die mir besonders gefallen haben, gehen sehr sparsam mit den Posts um. Hier muss ich anmerken, dass eine Woche auch ein sehr kurzer Zeitraum ist, um die Blogs zu bewerten. Von meinen fünf Blogs beschäftigen sich drei hauptsächlich mit außerschulischer und betrieblicher Bildung. Das war zuvor für mich nicht erkennbar.

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