Reflektionsaufgabe 1 | Was haben Sie bezüglich Methoden und Medieneinsatz gelernt: (a) in der Schulpraxis in diesem Semester und (b) durch die Beschäftigung mit den Aufgaben in diesem Seminar?

 

Bezüglich eines Medieneinsatzes in der Schulpraxis habe ich in diesem Praxissemesters keine neuen Erkenntnisse gewonnen. In meiner PPraktikumsschule wird ausschließlich mit den bewerten Medien Tafel-OHP-Beamer gearbeitet. Ein Smartboard gab es nur in sehr wenigen Klassen, bei denen ich keinen Unterricht hatte. Auch das Seminar hat mir keine neuen Erkenntnisse für den direkten Schulunterricht gebracht. Für meine Informationsbeschaffung als Lehrkraft habe ich den RSS Reader nutzen gelernt. Zwar kannte ich dieses Werkzeug schon zuvor, habe es jedoch kaum genutzt und wenn dann nur für private Zwecke.

 

Methodisch habe ich in der Schule viel gelernt. Insbesondere für die Bewertung von SchülerInnenleistungen habe ich verschiedene Bewertungsbögen- und Schemen kennengelernt.

Die Methoden, die im Seminar vermittelt wurden, waren mir bereits bekannt. Die, die ich mir neu herausgesucht habe, waren sinnvoll, allerdings habe ich auch zuvor selbstständig in Methodenhandbücher geschaut.

 

 

 

Reflektionsaufgabe 2 | Was hätten Sie gerne noch in diesem Seminar bezüglich Methoden und Medieneinsatz gelernt? Also: was hat Ihnen gefehlt? Was sollten wir nächstes mal mehr thematisieren? Vertiefen? Vielleicht auch weglassen?

 

Mir hat eine konkrete Erläuterung der Themen gefehlt. Ich bin durchaus in der Lage selber im Internet zu recherchieren, dafür benötige ich kein Seminar. Mir ist nicht klar geworden, wozu dieses Seminar dienen soll. Mir hat die konkrete Kommunikation mit den Dozierenden gefehlt. Durch das Seminarkonzept habe ich lediglich Dinge gelesen, die ich auch sonst in der Uni, insbesondere in den didaktischen Seminaren, vermittelt bekommen habe.

Mein Vorschlag wäre es, dieses Seminar zu streichen und stattdessen ein Seminar anzubieten, in dem konkrete Praxis vermittelt wird. Methoden und Medien sind durchaus notwendig, wenn es darum geht ein(e) gute(r) LehrerIn zu sein, jedoch finde ich es nicht sinnvoll einen solch praxisbezogenen Lerninhalt in einem Online-Seminar zu vermitteln.

Reflektionsaufgabe 3 | Medienwirklichkeit der Schülerinnen und Schüler: Wie haben sie die Mediennutzung der SuS im Vergleich zu Ihrer eigenen Schulzeit erlebt? Kompetent(er)? Den Lehrenden voraus? Unreflektiert? Am Smartphone klebend? Gar nicht – weil niemand (eigene) Medien nutzen durfte?

Es gab kaum Unterschiede zu meiner eigenen Schulzeit. Die Medien in der Schule haben sich nicht von denen meiner Schulzeit unterschieden. Die SchülerInnen nutzen heute Smartphones, wir hatten Tastenhandys.

Ich habe bereits in Schulen hospitiert, in denen Tablets und Laptops genutzt wurden. Dies war während des Praxissemesters nicht der Fall.

Reflektionsaufgabe 4 | Wie wird sich Schule bzgl. Methodeneinsatz und Medieneinsatz in ihrer zukünftigen Karriere als Lehrerinnen und Lehrer (also die nächsten 35 bis 40 Jahre) verändern? Und wie beabsichtigen sie, sich da auf dem Laufenden zu halten?

 

Ich denke, dass der Einsatz von Medien in Schule wird sich deutlich verstärken. Gerade in einem Land wie Bremen kann dies noch eine Weile dauern, da die notwendige Technik auch automatisch mit viel Geld verbunden ist. Jedoch wird auch Bremen nicht darum herumkommen, Schulen auf Dauer zu modernisieren. Ich denke, dass es als zukünftige Lehrerin notwendig ist, sich stets mit der aktuellen Technik auszukennen. Allerdings gehe ich davon aus, dass es Fortbildungsangebote gibt, die einem die notwendige Kompetenz vermitteln. Wichtig ist, dass man bereit ist, sich auch die neuen Technologien einzulassen.

Als Lehrerin sollte es selbstverständlich sein, dass man sich in seinen Fachbereichen auf einem aktuellen Stand hält. Selbstverständlich sollte dies auch für die schulischen Medien und Methoden gelten. Es gibt hier viele Wege sich zu informieren. Ich persönlich bin ein großer Freund von Zeitschriftenabonnements, die sich mit den jeweiligen Themen beschäftigen. Dass das Internet hierbei ebenfalls eine Rolle spielt, ist selbstverständlich.

Miniprojekt 1 KW 25

Miniprojekt 1 | Medienanalyse: Ist learning Kreativaufgabe

 

Ich habe mich für diese Plattform entschieden, weil es sich um ein Tool handelt, dass in ganz Bremen eingesetzt wird bzw. eingesetzt werden wird. Außerdem denke ich, dass kein Student abstreiten kann, dass StudIP, trotz vieler Fehler, die immer wieder auftauchen, das Studium sehr vereinfacht. Wieso sollte es also nicht auch eine Plattform für Schule geben, die das Leben dort vereinfacht.

 

 

  1. Teilaufgabe)

 

  1. Vorbereitung von Unterricht

 

Die Plattform bietet die Möglichkeit Arbeitsblätter zur Verfügung zu stellen. Das bedeutet, dass die SchülerInnen digital auf die Arbeitsblätter zugreifen können, die in der betreffenden Stunde genutzt werden sollen. Das bedeutet, dass die Lehrkraft entweder komplett auf Arbeitsblätter verzichten kann (wenn die technischen Möglichkeiten der Schule dies zulassen), oder immer nur die Arbeitsblätter für die entsprechende Stunde braucht. Ein ständiges nachkopieren, weil SchülerInnen ihr Material nicht dabei haben, ist nicht notwendig. Dies spart Zeit und Kopierkosten.

 

Zusätzlich können die Arbeitsblätter direkt auf der Plattform erstellt werden.

 

  1. Durchführung von Unterricht – Fokus Lehren

 

Ich denke die Plattform eignet sich insbesondere für freie Arbeitszeiten, wie etwa Projektarbeiten. Es können sehr unterschiedlichen Materialien zur Verfügung gestellt werden und die SchülerInnen suchen sich die Materialien aus, die sie benötigen. Hier sind nicht nur Textdokumente möglich. Videos oder Audiodateien und auch Bilder können bereitgestellt werden.

 

  1. SuS beim Lernen unterstützen

Viele SuS sind  wenig lesemotiviert. Wenn schon zuhause keine Motivation aufkommt, um privat Bücher oder Zeitschriften zu konsumieren, dann ist leicht erkennbar, dass sie erst recht keine Lust haben sich mit Schulbüchern oder Arbeitszetteln auseinander zu setzten. Ich denke, dass ein Online-Tool wie ist learning diese Motivation steigern kann. Für viele SchülerInnen ist die Nutzung des Internets völlig selbstverständlich. Indem Schule diesen Lebensbereich aufgreift, rückt sie etwas weiter in die Nähe der jungen Menschen.

 

Durch die digitale Verfügbarkeit der Arbeitsmaterialien kann differenziertes Material zur Verfügung gestellt werden, ohne dass zuvor explizit entschieden wird, welche SchülerIn welches Material bekommt. So kann ganz individuell und tagesformabhängig ein Leistungsgrad gewählt werden.

 

  1. Testen und Evaluieren

Die Plattform bietet die Möglichkeit verschiedene Testformen zu erstellen. Die Test können online durchgeführt und sekundenschnell ausgewertet werden.

 

  1. Teilaufgabe)

 

  1. Idee: Arbeitsblätter erstellen

 

Ich denke, dass es sehr praktisch sein kann, wenn man immer dieselbe Plattform nutzt, um Arbeitsblätter zu erstellen. Die Blätter haben zunächst einmal ein ähnliches Design, was die Handhabung für die SchülerInnen schöne macht. Der deutlich größere Vorteil ist jedoch, dass die Materialien jederzeit sehr einfach verändert werden kann. Alle Lerngruppen sind bekanntlich unterschiedlich. So kann das Material der einen Lerngruppe nicht zwingend sinnvoll für die nächste Lerngruppe sein. Auf ist learning ist es möglich Materialien mit wenigen Mausklicken zu verändern, ohne gleich ein ganz neues Arbeitsblatt zu erstellen.

Auch können die Materialien so sehr einfach mit den KollegInnen teilen und somit die Teamarbeit, die an den meisten Schulen immer mehr an Bedeutung gewinnt, vereinfachen.

  1. Idee: Arbeitsmaterialien online zur Verfügung stellen

Allein in diesem Praktikum, in dem ich lediglich zwei Klassen zeitweise unterrichte, ist es erschreckend welche Massen an Papier ich sinnlos verschwendet habe. Kopiert man einen Klassensatz Arbeitsblätter so hat spätestens in der zweiten Stunde jemand sein Blatt vergessen und es muss ein neues besorgt werden. Man kopiert also direkt ein paar Bögen mehr. Wenn man daran einmal gedacht hat, dann braucht man diese Blätter jedoch ganz bestimmt nicht. Sie sind über und werden irgendwann als Schmierpapier benutzt oder weggeschmissen. Spätestens dann kommt aber bestimmt eine SchülerIn und möchte doch noch eine Kopie, weil doch die Klassenarbeit bald bevorsteht. In all diesen Fällen stelle ich es mir sehr angenehm vor, einfach nur auf die Plattform verweisen zu müssen.

 

Noch besser lässt sich ein solches Tool natürlich nutzen, wenn die Klasse über Tablets, Notebooks oder eine Smartboard verfügt. An einem Smartboard kann das Arbeitsblatt direkt ausgefüllt und die die korrekte Lösung allen SchülerInnen zur Verfügung gestellt werden. So ergibt sich eine perfekte Materialsammlung, auf die jede SchülerIn zugreifen kann.

 

 

  1. Idee: Test und Klassenarbeiten online

 

Diese Möglichkeit finde ich sehr interessant, bin mir jedoch noch nicht ganz sicher, wie gut sie sich in meinen Fächer (Deutsch/Geschichte bzw. GUP) einsetzen lässt. Zunächst einmal müsste jeder SchülerIn ein Computer oder ein Tablet zur Verfügung stehen, um einen solchen its-learning Test schreiben zu können. Ist dies der Fall, bietet sich eine solche Plattform besonders für Mutiple Choice oder Kurzantwortentests an. Die Plattform wertet die Ergebnisse aus, die Lehrkraft hat eine große Arbeitserleichterung und die SchülerInnen haben eine große Arbeitsersparnis. Bei textlastigen Interpretationsaufgaben funktioniert dies natürlich nicht. Jedoch kann hier trotzdem die Kommentarfunktion genutzt werden, um die Arbeiten nachvollziehbar und ordentlich zu kommentieren. Nach Absprache haben sogar die Eltern die Möglichkeit die Arbeitsergebnisse ihrer Kinder zu sehen.

 

Während der Arbeit sperrt sich der Computer, so dass die SchülerInnen weder chatten noch im Internet surfen können. Es können außerdem digitale Medien wie z.B. Videos eingefügt werden.

Im Geschichtsunterricht wird oft mit Bildquellen gearbeitet. Diese könnten in Farbe präsentiert werden. Das ist ein großer Vorteil, weil die bekannten Schwarz/Weißkopien oft einiges unentdeckt lassen.

  1. Teilaufgabe)

Tutorial: Arbeitsblätter auf its learning erstellen.

Bisher habe ich mir noch nicht erklären können, wie ich ein solches Tutorial erstellen soll, wenn ich keinen Zugang zu der Plattform habe. Ich habe eine Anfrage bezgl. eines Testzugang gestellt und warte noch auf die Antwort. An meiner Praktikumsschule kenne ich niemanden, der mit dieser Plattform arbeitet, so dass ein erkunden dort ebenfalls schlecht möglich ist.

 

22.06.2015: Ich habe mittlerweile einen Testzugang für die Plattform erhalten. Leider muss ich sagen, dass ich alles dort sehr kompliziert finde. Ich versuche seit Tagen ein Arbeitsblatt zu erstellen und bekomme es einfach nicht hin. Soll denn das wirklich der Sinn und Zweck dieses Kurses sein, dass ewige Stunden damit verbringen, an Dingen zu tüfteln, die uns jemand anderes (in diesem Beispiel würde es eine Einführung an der Schule geben) sehr viel schneller und passender erklären könnte. Ich habe jedenfalls nichts herausgefunden, dass ich zu einem eigenen Tutorial machen könnte, vielmehr bräuchte ich selber eines.

KW 23 Aufgabe 2

  1. Aufgabe)

   

Durchführung von Unterricht

Macht Schule: Artikel zu MBook – Geschichte, Diversität

 

Schulbücher in und für die multikulturelle Gesellschaft. In diesem Artikel geht es um den Einsatz eines digitalen Geschichtsbuches. Es wird darauf eingegangen, dass sich die Print-Schulbücher nicht schnell genug der Veränderung und der Vielfältigkeit unserer heutigen Gesellschaft anpassen und somit die Vielfalt unserer Gesellschaft nicht genügend unterstützen.

Vorgestellt wird ein digitales Geschichtsbuch, das sogenannte mBook. Dieses Buch kann in jeder Klasse eingesetzt werden, der Tablets oder auch Notesbooks zur Verfügung stehen. Es kann weiterhin mit einem Smartboard verbunden werden. Inhalte können sehr schnell aktuellen Gegebenheiten angepasst werden, Unterrichtsmaterialien können sehr individuell zusammgefasst werden.

 

Ganz ähnlich funktioniert das Tablet-Klassenzimmer, dass im selben Blog (MachtSchule – Mit Schulen statt über Schule sprechen) vorgestellt wird. Hier geht es lediglich um einen Fächerübergreifenden Unterricht.

 

Ich finde diese Artikel sehr interessant, jedoch habe ich kaum die Hoffnung, dass ein solches digitales Klassenzimmer bald in Bremen zu erwarten ist.

 

  1. SuS beim Lernen unterstützen

cspannagel, dunkelmunkel & friends: Machen soziale Medien das Lernen sozialer?

In diesem Beitrag geht es darum, ob der Einsatz von digitalen Medien das Lernen sozialer macht. Ich selbst habe in meinem Studium bereits drei Blogveranstaltungen (einschließlich dieser hier) absolviert. Ich komme zu demselben Ergebnis, wie Christian Spannagel: Soziale Medien führen nicht zu einem sozialerem Umgang der Studierenden untereinander, sondern eher zu einer weiteren Entfernung. Ohne eine verpflichtende Anwesenheit in einem realen Seminar, kennen sich die Studierenden nicht untereinander. Die Motivation einen Beitrag zu bewerten tendiert gegen Null, ein Kommentar zu einem eigenen Beitrag wird kaum gewertschätzt, wenn man weiß, dass dieser nur aus Zwang formuliert wurde. Eine freiwillige Sprechstunde zu dem Seminar? Das können sich wohl nur Lehrende ausgedacht haben, die ihr Studium vor dem Bachelor-/Masterumbruch abgeschlossen haben. Denn eine freiwillige Teilnahme an interessanten Seminaren ist in diesem System schlichtweg nicht vorgesehen. Lässt man sich dennoch darauf ein, kann man sich entscheiden, ob man seine Studienzeit verlängert und somit seinen BAföG-Anspruch verliert, oder sich direkt einen Platz in der BurnOut-Beratung reserviert.

 

Natürlich reist der Artikel auch Chancen und Möglichkeiten des sozialen Lernens an – er zeigt aber besonders deutlich, dass es in der Form, wie wir es immer wieder praktizieren nicht sinnvoll ist.

 

Mir hat dieser Artikel sehr gefallen. Mir war schon zuvor bewusst, dass mir die reine Form des Blogseminars nicht gefällt, dieser Artikel fasst die Gründe dafür gut zusammen. Ich will damit nicht die Form des Blogs per se schlechtmachen. Es gibt durchaus gute Formate mit diesem Medium. Im Wintersemester 2014/2015 hat Sonja Borski ein äußerst spannendes Seminar zum Thema „Digitale Medien im Politikunterricht“ angeboten. In diese Veranstaltung wurde nebenbei ein Blog geschrieben, der durchaus aktiv genutzt wurde und von mir als hilfreich empfunden wurde.

 

Leider kann ich keine weiteren Artikel bewerten. Ich habe insgesamt fünf Blogs abonniert und muss feststellen, dass längst nicht auf allen jede Woche Artikel gepostet wird. Besonders der Blog von CSpannagel und machtSchule, die mir besonders gefallen haben, gehen sehr sparsam mit den Posts um. Hier muss ich anmerken, dass eine Woche auch ein sehr kurzer Zeitraum ist, um die Blogs zu bewerten. Von meinen fünf Blogs beschäftigen sich drei hauptsächlich mit außerschulischer und betrieblicher Bildung. Das war zuvor für mich nicht erkennbar.

KW 23

Ich habe mich entschieden folgende Seiten zu abonnieren:

http://blog.multimedia-lernen.de

http://www.pinkuniversity.de/video-learning-blog

http://www.digitallernen.ch/

http://blog.learntec.de/lt_blog

https://cspannagel.wordpress.com/

Ich habe mich für deutschsprachige Seiten entschieden, da ich denke, dass es der Sinn des Readers ist die Seiten regelmäßig zu verfolgen. Um dazu Zeit  zu finden, nutze ich mein Handy, um die Beiträge in Wartepausen, in der Bahn oder in den Pausen in der Schule zu lesen. Das sind meistens Zeiten und Räume, die nicht besonders ruhig sind und in denen es manchmal schwer ist sich zu konzentrieren. In einer solchen Atmosphäre fällt mir das Lesen deutscher Texte deutlich leichter. Auch werde ich später an einer Schule in Deutschland unterrichten. Die Nutzung der digitalen Medien kann von Land zu Land sehr unterschiedlich sein. So ist Twitter in Deutschland lange nicht so populär, wie etwa in den USA. Es scheint mir somit sinnvoll sich auf Blogs zu konzentrieren, die sich mit den digitalen Medien in Deutschland beschäftigen.

 

KW 22 – RSS-Reader

 

  1. Aufgabe)

Nein, ich habe davon nichts mitbekommen. Da es sich jedoch um naturwissenschaftlich-technische Materialien handelt, ist es für mich auch nicht relevant.

 

  1. Ich habe bereits vor einigen Monaten versucht einen RSS-Reader zu nutzen. Leider verlief dieser Versuch wenig erfolgreich. Ich schaffe es den Reader auf meinem Tablet, Rechner oder Handy zu installieren, jedoch ist es mir nur möglich, die vorgeschlagenen Feeds direkt aus dem Reader zu speichern. Hier ist es aber zumeist nicht möglich, dass ich ein spezielles Thema aboniere.

 

Beispiel:

Ich abonniere direkt in der Feedly-App einen Amnesty-Feed. Ich bekomme nun ALLE News von Amnesty. Mich interessieren jedoch nur die News zu den Bereichen Frauen und Flüchtlinge.

Auf der Internetseite kann ich auswählen, welche Bereiche ich abonnieren will. Leider merkt mein Feedly nicht, dass ich da etwas abonniert habe. Scheinbar fehlt eine Verknüpfung. Es steht aber nirgendwo erklärt, wie ich diese herstelle.

 

Ein weiteres Problem ist, dass ich einen Windows-Laptop und ein Windows-Tablet nutze, jedoch ein Apple-Handy. Bisher habe ich keinen Reader gefunden, der sich für alles verwenden lässt. Ich habe mich daher für Feedly entschieden, da es hier eine App für mein Handy gibt und angeblich ein Desktop-Programm für meinen PC. Mein Tablet (Windows-RT) fällt dabei raus. Und auch das Programm für meinen PC habe ich bisher nicht gefunden.

Die Idee des Feed-Readers finde ich noch immer gut. Die Umsetzung erscheint mir jedoch sehr holprig.

Auch nach weiteren Versuchen konnte ich die Probleme nicht lösen. Dadurch, dass ich im Reader nur ganze Seiten abonnieren kann, habe ich wieder so viel Material im Reader, dass ich keine bessere Übersicht habe, als auf den einzelnen Seiten.

 

03.06.: Nach vielem hin und her habe ich jetzt einen Weg gefunden einzelne Themen zu abonnieren. Ich muss aber immer den Link direkt in den RSS-Reader kopieren. Es funktioniert nicht den RSS-Feed direkt auf der Seite zu markieren. Hier verlangt Google-Chrome von mir, dass ich eine URL eingebe, die dich nicht kenne. So weit, so gut. Ich bin froh, dass das Ganze nun endlich geht und habe beschlossen, dass ich keinen weiteren Reader ausprobieren möchte. Ich denke es reicht so viel Zeit in einen Reader zu investieren.

Für das Tablet habe ich mich für der ModerReader entschieden, da dieser mir in meinem App-Store und auch bei chip.de als Empfehlung für das Betriebssystem WindowsRT angezeigt wurde. Leider hat hier noch weniger funktioniert, als bei Feedly. Ich kann zwar Seiten abnonnieren, doch nicht einmal bei einem Abonnement der der gesamten Stern-Seite, werden mir Beiträge angezeigt.

 

 

KW 20 + 21Methodenwerkzeuge

  1. Aufgabe)

Als erstes Methodenwerkzeug habe ich das „Reziproke Lesen“ gewählt. Dieses Werkzeug steht zwar nicht in den vorgeschlagenen Sammlungen, ich denke jedoch, dass es für meine Fächer (Deustch und Geschichte) sehr sinnvoll ist.

Beim reziproken Lesen sitzen jeweils vier SchülerInnen in einer Gruppe zusammen und erhalten einen Text, der in Abschnitte unterteilt ist. Außerdem bekommen sie einen Vier-Pfeile-Fächer mit vier unterschiedlichen Aufgaben:

A = Liest einen Absatz des Textes vor und stellt den anderen Fragen zu dem Absatz (Inhalt)

B = fasst den Inhalt des Abschnitts nochmal zusammen

C = Stellt Verständnisfragen (schwierige Wörter u.s.w.)

D = Stellt eine Vermutung an, wie der Text weitergehen könnte

 

Nach diesem Muster werden alle Abschnitte bearbeitet. Es können auch noch gemeinsam Überschriften für den Absatz gesucht werden.

Wichtig ist, dass der Pfeil nach jedem Absatz gedreht wird!

Ich habe diese Methode noch nicht selber ausprobiert, jedoch vor kurzem davon gehört und fand sie sehr interessant. Ich glaube, dass es sinnvoll ist Texte auf diese Weise zu erschließen. Die SchülerInnen arbeiten gemeinsam und entwickeln ein echtes Verständnis für den Text. Sie können sich gegenseitig helfen und stehen nicht frustriert vor einem langen komplizierten Text. Ich könnte mir z.B. vorstellen, dieses Werkzeug zu einem Stationenlernen hinzuzunehmen. Wenn die SchülerInnen in Gruppen an einer Stationsaufgabe sitzen, ist es sicherlich hilfreich, wenn sie sich den Text zunächst auf diese Art erschließen.

Ich denke allerdings nicht, dass sich digitale Medien mit dieser Methode kombinieren lassen.

http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/unterricht/unterrichtsentwicklung/lesecurriculum/lesen-im-unterricht/lesen-in-allen-faechern/reziprokes-lesen/

 

Streitlinie

Als zweites Methodenwerkzeug habe ich die Streitlinie ausgewählt. Es geht darum zwei sehr unterschiedliche Meinungen in einer Frage zu diskutieren. Es muss sich um eine Frage handeln, in der sich die SchülerInnen eindeutig der einen oder der anderen Seite zuordnen können. Die beiden Positionen stellen sich gegenüber auf. Beide Gruppen tragen kurz und knapp ihre Argumente vor und erläutern diese. Sie sollen anschließend über die Argumente diskutieren. Am Ende können die SchülerInnen überlegen, ob sich ihr Standpunkt geändert hat und die Seite wechseln.

Besonders im Literaturunterricht gibt es oft Situationen, in denen über das Verhalten einer Person kontrovers diskutiert wird. Ich denke, dass diese Methode dazu führen würde, ein tiefes Einfühlen in die Person anzuregen. Hinzu kommt, dass die SchülerInnen das argumentieren üben, was sie in den geisteswissenschaftlichen Fächern immer wieder benötigen.

Auch bei dieser Methode erscheint mir der Einsatz digitaler Medien wenig sinnvoll. Es sei denn, man zählt das Internet zu vorherigen Recherche hinzu.

http://www.studienbegleitung-elkb.de/aktuelles/wp-content/uploads/2014/04/4606_methodenkiste_online_f1.pdf (Nr. 35)

 

  1. Aufgabe)

Ich habe keine weitere Methodendatenbank im Netz gefunden. Allerdings finde ich dieses Buch auch sehr hilfreich:

Mattes, Wolfgang: Methoden für den Unterricht, Padernborn 2010.

 

Natürlich ist es sehr praktisch, einfach mal kurz ins Netz zu gucken. Aber manchmal ist ein gebundenes Buch auch sehr hilfreich. Ich denke da an Arbeitsnachmittage im Garten oder lange Zugfahrten.

 

Es gibt 75 Methoden, die auf Methodenkarten dargestellt sind. Passend dazu gibt es SchülerInnenkarten. Die Karten sind übersichtlich gestaltet und sehr ansprechend

 

Im ersten Teil „Lehrmethoden“ sind die Methodenbeschreibungen für Lehrer enthalten. Sie verschaffen einen raschen Überblick welche Methoden es gibt und helfen eine Entscheidung für die richtige Methode zu finden.

Der Teil „Lernmethoden“  ist für die Weitergabe an Schüler gedacht, so dass diese damit ihre eigene Arbeitsweise verbessern können. Hier sind etwa Präsentationstipp, Vorbereitungshinweise u.s.w. gegeben.

 

Die Methodenblätter im ganzen Buch lassen sich problemlos kopieren.

 

Inhalt

Methodenkarten für Lehrerinnen und Lehrer, z.B.

  • Gespräch zum Unterrichtseinstieg
  • Redekette
  • Partnerarbeit
  • Rollenspiel
  • Schülerpräsentation
  • Fishbowl-Diskussion
  • Metaplanmethode
  • Zukunftswerkstatt
  • Innere Differenzierung

Methodenkarten für Schülerinnen und Schüler, z.B.

  • Lernen lernen
  • Meinen Fähigkeiten auf der Spur
  • Wie liest man einen Text gut vor?
  • Arbeitsteilige Gruppenarbeit
  • Wie präsentiert man Arbeitsergebnisse?
  • Text exzerpieren
  • Statistiken und Schaubilder interpretieren
  • Lernplakate erstellen

 

  1. auch: http://www.rete-mirabile.net/lernen/unterrichtsmethoden/

KW 19 – Methodenauswahl: Individueller Lernplatz

Hallo,

ich habe mich für eine Methode entschieden, die am ehesten dem „Individuellen Lernplatz“ gleicht. Allerdings kenne ich mein Modell eher unter dem Namen „Stationenlernen“. Einen großen Unterschied kann ich bei beiden Methoden nicht erkennen.

Es geht darum, dass die SchülerInnen selbstständig an einem Thema arbeiten, dafür jedoch aufbereitete Informationen durch die Lehrkraft zur Verfügung gestellt werden. Bei dem „Individuellen Lernplatz“ wird explizit darauf verwiesen, dass es sich um Texte und AV-Medien handeln soll (http://wwwuser.gwdg.de/~kflechs/iikdgkdmil.htm, http://paedpsych.jk.uni-linz.ac.at/internet/arbeitsblaetterord/unterrichtsformord/preiss/method09.html). Das muss beim „Stationenlernen“ nicht der Fall sein. Hier ist die Auswahl der Medien lediglich an die Eignung für die Fragestellung gebunden.

Der Ablauf sieht so aus, dass die SchülerInnen in ein Thema eingeführt werden und dann eine Fragestellung aufgeworfen wird. Diese Fragestellung wird nun in einem zweiten Schritt beantwortet. Dies findet an den Stationen statt. Wichtig ist, dass es genügend Auswahl gibt, damit jede SchülerIn auch wirklich wählen kann. Die Ergebnisse können an einer Ergebniswand bzw. von einer Lehrkraft kontrolliert werden.

Bei beiden Methoden geht es darum, dass selbstständige Arbeiten der SchülerInnen zu fördern, sie jedoch bei ihrer Arbeit trotzdem zu unterstützen. Hier liegt etwa ein Unterschied zur Projektarbeit vor. Beim Stationenlernen müssen sich die SchülerInnen nicht selber um eine Fragestellung bemühen, sondern bekommen diese vorgegeben.

Ich habe mir überlegt, dass dies eine gute Idee für den Abschluss einer Geschichtseinheit ist. Im konkreten Fall haben die SchülerInnen zuvor die Kolonisation Südamerikas bearbeitet (Klasse). Sie haben einige Dinge über die Unterdrückung und Vernichtung der indigenen Bevölkerung gelernt. In der Abschlussstunde geht es nun darum, dass eine konkrete Übertragung der Problematik auf unsere heutige Zeit stattfinden soll. An den Stationen liegen verschiedene Texte und Bilder aus, die sich mit der modernen „Kolonisation“ Südamerikas durch die Industriestaaten und die Wirtschaft beschäftigen. Als Hilfestellung sind zu den Texten/Bildern Aufgaben gegeben. Die SchülerInnen sollen verschiedene Stationen, je nach Interesse, bearbeiten. Die jeweils erste Station, die sie besucht haben, stellen sie später ihren MitschülerInnen vor.

Meine Hoffnung ist, dass die SchülerInnen in einem begrenzten Zeitrahmen ein Gefühl dafür entwickeln, dass viele indigene Stämme in Südamerika noch heute unterdrückt werden. Ich habe keine Schulbuchtexte, sondern Berichte aus verschiedenen Zeitungen ausgewählt. Die SchülerInnen können so kleine „Forschungen“ betreiben und können sich ihr Wissen selber erschließen, um es dann mit der Klasse zu teilen.

Eigene Unterrichtsbeobachtung

KW 17 + 18

Teilaufgabe 1)

„Unterrichtsmethoden in der kaufmännischen Unterrichtspraxis“

Beim Lesen des Aufsatztitels stellt sich mir die Frage, was mit kaufmännischer Praxis gemeint sei. Ich gehe davon aus, dass die Untersuchungen in einer berufsbildenden Schule durchgeführt worden ist. Da ich selber eine kaufmännische Ausbildung absolviert habe und ein Jahr ein Wirtschaftsgymnasium besucht habe, kann ich diese Frage nur auf Grundlage meiner selbstgemachten Erfahrung beantworten.

Ich erinnere mich daran, dass sich der Unterricht in der BBS, wenn man nur die Methodenauswahl betrachtet, nicht sonderlich von dem an den allgemeinbildenden Schulen unterscheidet. Lediglich ein junger Lehrer hat regemäßig mit Power Point Präsentationen gearbeitet. Diese wurden allerdings nur zu Präsentationszwecken genutzt und den SchülerInnen nicht zur Verfügung gestellt. In allen anderen Lernfeldern wurden die traditionellen Medien, Tafel, OVP, Schulbuch, genutzt. Einmal fand ein Politikprojekt statt, bei dem wir Computer und Internet nutzen durften. Es sollte ein Projekt sein, bei dem ein Austausch mit einer französischen Schule geplant war. Dieser Austausch hat leider niemals stattgefunden.

Ich denke nicht, dass sich die Berufsschulen in den letzten Jahren sehr verändert haben. Es gäbe jedoch viele Möglichkeiten verschiedenen Methoden in diesem Bereich zu etablieren. Ich denke dabei an Lernbüros, unterstützende Computerprogramme und ähnliches.

Teilaufgabe 2)

Mich hat überrascht, dass der Unterricht in Deutschland noch immer zu 75% in frontaler Form gestaltet wird. Auch wenn ich mit einem ähnlichen Ergebnis für die berufsbildenden Schulen gerechnet habe, dachte ich, dass zumindest Grundschulen und auch allgemeinbildende Sek I Schulen einen Umdenkungsprozess gemacht hätten.

Zwar war mir bewusst, dass der Unterricht an berufsbildenden Schulen weder die Selbstständigkeit, noch die soziale Kompetenz der SchülerInnen fördert, jedoch empfinde ich es trotzdem noch als schockierend, dass die LehrerInnen sich diesem Problem bewusst sind und trotzdem nicht ändern. Gerade die Frage der Selbstständigkeit sollte bei den jungen Menschen, die so kurz vor dem Erwachsenenleben stehen, große Beachtung erfahren.

Die weiteren Ergebnisse überraschen mich kaum.

Als Begründung für die bestehende Praxis wurde der volle Lehrplan und die Prüfungspraxis angeführt. Diese Begründung kann ich nicht nachvollziehen. Besonders in Rechnungswesen hätten mir einige anschauliche Beispiele sehr geholfen, die Buchungsvorgänge nachzuvollziehen. Ich könnte mir etwa ein erklärendes Video vorstellen, das anhand des Handelsweges den Buchungsvorgang erklärt. Ein lerngeldübergreifendes Spielprojekt wie z.B. eine Lernbüro, wäre ebenfalls vorstellbar. Ich denke dies würde das Verständnis bei den SchülerInnen so weit fördern, dass sie das erlernte Wissen auch auf theoretische Fälle, wie sie in den Prüfungen drankommen, übertragen können.

Ich glaube, dass die LehrerInnen in der Berufsschule unter einem besonderen Druck stehen. SchülerInnen können viel schlechter eine Klasse wiederholen. Da der Betrieb die Auszubildenden für eine bestimmte Zeit plant und die Bewertung der Auszubildenden für ihren zukünftigen Lebensweg sehr wichtig ist, stehen die LehrerInnen unter dem Druck, die SchülerInnen zwingend erfolgreich durch die Schulzeit zu bringen. Ich kann mir vorstellen, dass dies der Grund dafür ist, dass die LehrerInnen auf die vermutlich sichere Methode des Frontalunterrichts zurückgreifen.

Teilaufgabe 04 – Deutsch

In dieser Deutschstunde ging es darum an einem bereits gelesenen Roman zu arbeiten. Den SchülerInnen sind die 5 Leitbegriffe, die durch das Buch und die gesamte Unterrichtseinheit leiten sollen (Autorität, Arbeit, Individuum, Großstadt, Verwaltung).

Zum Einstieg hielten drei Schülerinnen einen kurzen Vortrag über die Situation Deutschlands zu Zeit des Romangeschehens.

Die Hausaufgabe zu dieser Stunde war es fünf Situationen aus dem Buch zu notieren, in denen sich Menschen in eine Ohnmachtssituation befinden. Diese Situationen sollten nun den fünf Begriffen zugeordnet werden. Dafür haben sich die SchülerInnen in Gruppen zusammengeschlossen und zunächst über ihre ausgewählten Szenen gesprochen (anhand des Buches). Anschließend haben sie diskutiert, zu welchem Begriff die Situation passen könnte und ob es sich um eine innere oder eine äußere Ohnmacht handele. Die Situationen wurden von den SchülerInnen Metakarten notiert und an der Tafel den fünf Stichpunkten zugeordnet. Zum Abschluss wurde in der Gesamtgruppe diskutiert warum welche Karten an welcher Stelle hingen und einige Karten wurden umsortiert.

Ich habe die Stunde als gelungen empfunden. Die SchülerInnen haben aktiv mit der Lektüre gearbeitet und sich konkret mit dieser auseinander gesetzt. Durch die Metakarten an der Tafel ist ein übersichtliches Tafelbild entstanden. Fünf Schüler haben die Karten zu je einem Thema mit nach Hause genommen und abgetippt, so dass die Textstellen den SchülerInnen in der nächsten Stunde wieder zur Verfügung stehen werden. Dies erscheint mir als eine gute Sicherung. Es wäre natürlich auch möglich gewesen das Tafelbild zu fotografieren und per Mail zu verteilen. Ich finde die getippte Variante jedoch anschaulicher.

Ich denke nicht, dass in dieser Stunde ein weiterer Medieneinsatz sinnvoll gewesen wäre.

 Teilaufgabe 05 – Deutsch

Ich denke, dass es sich durchaus um eine typische Unterrichtsstunde gehandelt hat. Wenn es in einer Deutschstunde um konkrete Lektürearbeit handelt, dann ist die Arbeit an einem Buch nicht vermeidbar. Das ändert sich natürlich sobald es um Spracharbeit oder Filme geht. In dieser Schule gibt es keine Smartboarts, so dass selbstverständlich auf die Tafel und den OVP zurückgegriffen wird.

Es gab keine Probleme mit den verwendeten Medien. Ich denke auch nicht, dass hier ein weiterer Medieneinsatz sinnvoll gewesen wäre. Mit einem Smartboart wäre evtl. ein schöneres Tafelbild entstanden, jedoch wäre dies auch aufwendiger gewesen. Die SchülerInnen konnten ihre Karten direkt an die Tafel kleben. Bei einem Smartboart bzw. einem PC mit Beamer hätten die Gruppenergebnisse zunächst auf das digitale Medium übertragen werden müssen. Der Vorteil wäre gewesen, dass den SchülerInnen das Ergebnis direkt zur Verfügung gestanden hätte.

 Teilaufgabe 4 – GUP

In dieser Unterrichtsstunde sollte ein zuvor gesehener Film nachgearbeitet werden. In dem Film ging es um die Französische Revolution. Die Lehrkraft teilte zunächst einen Text aus, der den Verlauf der Revolution chronologisch beschrieb. Dieser Text wurde laut von verschiedenen SchülerInnen vorgelesen. Zwischendurch wurden unbekannte Wörter erklärt. Anschließend schrieb die Lehrkraft fünf Fragen an die Tafel, die von den SchülerInnen abgeschrieben wurden. Die SchülerInnen beantworteten die Fragen schriftlich und in Partnerarbeit. Der Vergleich der Antworten soll in der nächsten Stunde erfolgen.

Der Text wurde von den SchülerInnen aufmerksam verfolgt und sie hatten Spaß am Vorlesen. Das Abschreiben der Aufgaben von der Tafel stieß eher auf Unmut. Die Arbeit an den Aufgaben erfolgte größtenteils ohne Probleme.

Teilaufgabe 4  – GUP         

Diese Unterrichtsstunde erschien mir als typisch für eine Geschichtsstunde. Insbesondere bei fachfremden Unterricht, dieser kommt in GUP leider häufig vor, wird oft auf Darstellungstexte zurückgegriffen. Der Ansatz das Thema zunächst mit einem Film einzuführen erschien mir zwar nicht schlecht, jedoch war dieser Film leider nicht geeignet für die Klassenstufe und wurde nicht zu Ende geschaut. Der anschließende Darstellungstext war sehr lang, so dass das laute Lesen des Texte sehr viel Zeit in Anspruch genommen hat. Ich denke schon, dass dies ein Problem war. Da GUP ein Fach ist, das den Inhalt von drei Fächern erarbeiten muss und dabei nur zwei Stunden zur Verfügung hat, sollte eine effektivere Methode gewählt werden.

Ich glaube, dass es deutlich sinnvoller gewesen wäre, das Thema mit Hilfe von einschlägigen Quellen zu erarbeiten. Hierfür gibt es sehr schöne Bildfolien oder auch schriftliche Quellen.

 

cropped-die_fantastische_welt_von_oz_081.jpg Beobachtungsbogen Deutsch (1) Beobachtungsbogen Deutsch (2) Beobachtungsbogen GUP (2) Beobachtungsbogen GUP (1)

 

Vorstellung

Hallo!

Mein Name ist Esther Peters. Ich bin 28 Jahre alt und studiere Geschichte und Deutsch. Mein Praxissemester absolviere ich an der Oberschule Findorff.

Die 9. und 10. Klasse habe ich an einer Realschule im Landkreis Cloppenburg verbracht. Mein Klassenlehrer war gleichzeitig mein Deutschlehrer. Er muss damals in den Vierzigern gewesen sein und er war ein sehr lebensfroher und lustiger Mensch. Das ist mir sehr einschlägig in Erinnerung geblieben. Er hat immer viel gelacht und viele Scherze mit uns gemacht. Trotzdem war sein Unterricht sehr intensiv und ich habe eine Menge gelernt. Er hat uns mit seiner Begeisterung für die Literatur angesteckt und somit sehr viel vermitteln können. Obwohl er immer sehr locker und lustig war, konnte er einem das Gefühl vermitteln, dass jeder jederzeit zu ihm kommen konnte und über jegliche Probleme sprechen konnte. Wenn man dies getan hat, dann hat er einen sehr ernst genommen und stand einem hilfreich zur Seite.

Während meiner Schulzeit wurde meistens mit einer klassischen Tafel und dem OVP gearbeitet. Manchmal auch mit einem Film. Schulbücher wurden natürlich auch genutzt. Mir hat es am meisten geholfen, wenn der Unterrichtsstoff an der Tafel zusammengefasst wurde und wir ihn übernehmen konnten. So konnte ich di Ergebnisse der Stunde immer wieder nachvollziehen. Schulbucharbeit hab ich als weniger motivierend empfunden. Mir fehlte dabei die eigene Arbeit und ich konnte mich schlecht an die eigentlichen Ergebnisse erinnern. Besser waren da Arbeitsblätter, bei denen Texte aufgearbeitet werden konnten.

Ich denke, dass es wichtig ist, dass die SchülerInnen in die Mediennutzung einbezogen werden und diese nicht nur zu Präsentationszwecken dienen. So kann der gelernte Stoff auch besser verinnerlicht werden.

Ich selbst nutze vor allem meinen Laptop und Bücher zum Lernen. Manchmal auch das Tablet. Natürlich bleiben Bücher und Zeitschiften ebenfalls ein wichtiger Bestandteil. In der Freizeit nutze ich den Laptop für Internetzwecke und zum Musikhören und Fernsehen. Hinzu kommt, dass ich mein Smartphone zur Kommunikation nutze. Zum Lesen benutze ich gedruckte Bücher und Zeitschriften, da ich ungern elektronische Texte lese. Vor Beginn meines Studiums (2011) besaß ich keinen eigenen Computer und habe auch das Internet deutlich weniger genutzt.

Ich denke, dass das Internet das Leben für LehrerInnen deutlich einfacher macht, weil es viele Recherchemöglichkeiten bietet und auch den Informationsaustausch sehr vereinfacht. Digitale Medien werden für die Zukunft der Schule immer wichtiger werden. Das ist schon notwendig, weil es ein Teil des modernen Alltags ist und die SchülerInnnen darauf vorbereitet werden müssen. Wichtig ist, dass die inhaltlichen Unterrichtskomponenten dadurch nicht vernachlässigt werden.

Ich sehe kein Problem darin, dass Smartphones auch in der Schule genutzt werden. Es allerdings klar Regelungen gelten, wann diese genutzt werden dürfen.