Einen guten Beitrag erstellen? So geht’s!

Wie könnte ein gut gelungener Beitrag aussehen? Viele von euch haben uns gefragt, wie die Erwartungen sind. Es ist uns bewusst, dass nicht immer alle Punkte mit eingebracht werden können.

Was sollte der Beitrag beinhalten:

  • gute Lesbarkeit: Schriftart, Schriftfarbe, Hervorhebungen (Fett, Kursiv) befördern die Lesbarkeit
  • gute Struktur: Überschriften, Absätze, Aufzählungen sollen den Beitrag unterstützen, nicht überfluten oder auseinander ziehen
  • Umfang vs. Inhalt: Schreibt bitte keine Drei-Zeiler. Der Inhalt sollte schon rüber gebracht werden, jedoch auch nicht in einer Wall of Text enden. Findet ein gesundes Mittelmaß für dieses Thema.
  • Einbindungen: Ein gelungener Beitrag kommt ohne Einbindung von Medien nicht aus. Bindet, wenn möglich, Bilder, Videos, Audiodateien oder Dokumente mit ein. Verlinkt andere Seiten die zum Thema passen. Achtet darauf das eine gewisse Sinnhaftigkeit der Einbindungen vorliegt und jedes mal die Quelle anzugeben sind.
  • Diskussionen: Nichts ist schöner, wenn der Beitrag diskutiert wird. Schreibt Kommentare mit Fragen, diskutiert über die vorgestellten Dinge. Wer will schon nur ein: „Dein Beitrag war sehr umfangreich und hat Spaß gemacht zu lesen. Danke nun kenne ich auch Wunderlist, ich werde es mir vielleicht mal anschauen.“ Würdigt die Arbeit deiner Kommilitonin, deines Kommilitonen und zeigt dies auch im Kommentar!

An dieser Stelle kommt nun ein Beispielbeitrag, indem ihr eine mögliche Umsetzung erkennen könnt:


Ordnung ist das halbe Leben…

Letzte Woche…

…hatte ich mir die Tools Remember-the-milk und Wunderlist angeschaut. Unter der Woche habe ich nun versucht sie in meinen Alltag zu integrieren.

And here are  the results of the lexopean jury und voting system. 12 points go to…

Wunderlist

Das Arbeiten mit Wunderlist klappt wunderbar als Browseranwendung. Bei meinen ersten Recherchen für die Bachelorarbeit sind so alle wichtigen “Fundsachen” gesichert und ich kann auch von überall auf diese zugreifen -natürlich nicht nur bachelorarbeitsspezifische Dinge ;-)

Für To-Do-Listen hat sich dieses Tool bei mir allerdings nicht durchgesetzt. Die App auf meinem Handy zu installieren erwies sich als ziemlich schwierig und die Funktionalität hat mich auch nicht überzeugt. Bei Android- oder Apple-Geräten mag dies allerdings anders sein.

Remember-the-Milk

Remember-the-milk hatte diesbezüglich durch die simple Gestaltung bei mir die Nase vorn. Neue Aufgaben habe ich unterwegs meist über die Mailfunktion eingetragen, da sich das für mich als am komfortabelsten herausgestellt hat. Über die App gab es öfter Synchronisationsschwierigkeiten bei neuen Einträgen. Bei der Eintragung via Email ist die Aufgabe in diesem Fall dann zumindest als Emailentwurf gesichert und kann jederzeit erneut gesendet werden – ein großer Vorteil, falls wiedermal etwas schiefläuft. Auf Notizzettel verzichten kann ich aber weiterhin nicht. Besonders wichtiges hab ich dennoch lieber direkt vor Augen. Um sich einen Überblick über die zu erledigenden Aufgaben zu verschaffen finden ich Remember-the-milk aber eine gute Möglichkeit und durch collaboratives Nutzen zusätzlich reizvoll.

Also ingesamt Daumen hoch weiterhin für beide Tools

Remember-the-milk:

++ Übersichtlichkeit

+ einfache Funktionalität

+ App simpel und kostenlos

– wenige Funktionen

– Synchronisationsschwierigkeiten

Wunderlist:

++ Sammlungsfunktion als Webanwendung

– Unübersichtlichkeit

–/+ App funktioniert nicht (WP8; mittlerweile gibt es eine Beta für WP8)


Meine Erfahrungen mit Trello

Für die Längerfristige Planung meines Lernprojekts habe ich mir diese Woche “Trello” als Werkzeug zur Organisation von Aufgaben und Projekten angeschaut.

Die erste Hürde ist hier sicherlich, dass alles auf englisch ist und es somit schwieriger für mich war mich zurecht zu finden, als wenn es Erkläungen auf deutsch zu den Funktionen gibt.

Ich habe zunächst eine neue “Organization” angelegt, in der man mehrere “Boards” zusammenfassen kann (über das “+”-Zeichen neben dem Namen) und diese für eingeladenen Members sichtbar machen und zur Bearbeitung freigeben kann.
trello

Auf dem Bild könnt ihr mein aktuelles Board für die Aufgaben in diesesm Semester sehen. Die zentralen Bereiche gliedern sich in “Lists” und die zentralen Themen/Aufgaben darin durch “Cards”. Dies können durch Labels noch sortiert werden und zB. Links oder Checklisten beinhalten.

Ich habe die zentralen Bereiche meines Semesters jeweils als List angelegt und eine zusätzliche für weitere To-Dos. Die Sequenzierung der Aufgaben viel mir allerdings schwer, da ich die Aufgaben langfristig gerade noch nicht explizit formulieren kann, v.a. bei der Bachelorarbeit. Die Ansicht mit den Listen nebeneinander finde ich schön übersichtlich und die Arbeitsbereiche ordnen sich dadurch bei mir etwas. Die längerfristige Strukturierung des Semesters steht bei mir leider noch aus, da wichtige Termine noch nicht bekannt sind. Ich werde versuchen demnächst für mich auch eigenen längerfristige Ziele zu setzen um das Semester für mich zu strukturieren.

Für die Erstellung von kurzfristigen To-Do-Listen werde ich Trello wohl eher weniger nutzen. Sonst wird die Übersichtlichkeit im Sinne des Überblicks, die ich als klares + gegenüber Remember-the-milk sehe, wahrscheinlich ziemlich darunter leiden. Für die Wochenplanung im voraus werde ich Trello mal testen, auch im Hinblick auf das stecken eigener Ziele und Fristen zur besseren eigenen Strukturierung, sonst versinke ich wie jetzt gerade weiter im Chaos.

Allerdings zeigt die Erfahrung:

“Leben ist das, was uns zustößt, während wir uns gerade etwas ganz anderes vorgenommen haben” – Henry Miller
oder wie es John Lennon in Beautiful Boy sang “Life is what happens to you while you’re busy making other plans” ;-)

Ich wünsche euch eine schöne Woche hoffentlich mit weniger Chaos uns Stressand more Sunshine – let it shine!Euer Lexus

Einfach mal reinhören:

John Lennon – “Beautiful Boy” 

 Quellen der Bilder

http://t2.ftcdn.net/jpg/00/46/20/33/400_F_46203318_js9KRlTEOVrKcwEVVZxphEePabldEsrn.jpg

http://www.gekreuzsiegt.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/schreibtisch-chaos-600×380-400×253.jpg

Über Sebastian

Sebastian Lewrenz studiert seit dem Wintersemester 10/11 an der Universität Paderborn Grundschullehramt mit den Fächern Mathematik und Sachunterricht. Er interessiert sich sehr für Medien und ihre potenziellen Einsatzmöglichkeiten in der Schule. In Berührung kam er mit dem eStudi-Seminar durch sein Profilstudium an der Universität Paderborn „Medien und Bildung“. Er steht als studentische Hilfskraft allen Teilnehmern des Kurses bei Fragen zur Verfügung und erhofft sich auch selbst viel Neues zu entdecken.

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