Elena Tüting

Nach dem Studium der Französischen und Spanischen Philologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Universidad de La Laguna de Tenerife, hat Elena Tüting an der Universität Bremen den Masterstudiengang „Transnationale Literaturwissenschaft“ mit einer Abschlussarbeit über die Geschlechterkonstruktionen in der filmischen Erzählweise anhand von Paradies Liebe (2012) und Vers le sud (2006) abgeschlossen. Im Juli 2016 konnte sie im Rahmen eines Brückenstipendiums zur Promotion von der Zentralen Forschungsförderung der Universität Bremen als Doktorandin in diesem Fokusprojekt tätig werden. In ihrer Dissertation mit dem Arbeitstitel „Illegale Stadtnomad_innen. Urbane Räume in der littérature SDF Frankreichs“ beschäftigt sie sich mit der Konstruktion und Wahrnehmung urbaner Räume in der aktuellen Literatur von und über Menschen ohne festen Wohnsitz. Seit November 2017 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der französischen Literaturwissenschaft der Universität Bremen. Sie engagiert sich außerdem in dem Projekt „Literaturvermittlung hoch3“, dessen Ziel eine stärkere Verzahnung von Literaturwissenschaft, Literaturdidaktik und Literaturvermittlung ist.

Curriculum Vitae:

Seit 11/2017: Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der französischsprachigen Literaturwissenschaft der Universität Bremen

01/2017 – 12/2017: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Literaturvermittlung hoch 3“

Seit 07/2016: Brückenstipendiatin zur Promotion an der Universität Bremen

10/2012 – 09/2015: Masterstudium „Transnationale Literaturwissenschaft – Literatur, Theater und Film“ an der Universität Bremen

9/2010 – 02/2011: Auslandssemester an der Universidad de La Laguna de Tenerife

10/2008 – 03/2012: Spanische und Französische Philologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

07/2008: Abitur am Greselius Gymnasium Bramsche

Forschungsschwerpunkte:

  • Französische Literatur des 21. Jahrhunderts
  • Postkoloniale und transkulturelle Literaturtheorien
  • Raumkonstruktionen in der Literatur
  • Gender-Theorie
  • Literaturvermittlung

Praktische Erfahrungen:

  • Redaktionsassistenz Radio Bremen/Bremen Zwei
  • Verlagswesen/Lektorat
  • freie Mitarbeiterin bei einer Tageszeitung
  • Literaturfestivalorganisation
  • Buchhandel

Publikationen:

Tüting, Elena: „Die Rekolonisierung der Stadt durch den postkolonialen Flaneur in L’Abyssinie von Corinne Dufosset (2016)“ In: Harbrecht, Katia/Struve, Karen/Tüting, Elena/Febel, Gisela: Die un-sichtbare Stadt. Urbane Perspektiven, alternative Räume und Randfiguren in Literatur und Film. Bielefeld: transcript, 2020.

Tüting, Elena: „Rôder, errer, arpenter – le personnage SDF comme flâneur postmoderne et postcolonial“ In: Carlota de Benito Moreno, Camilla Bernardasci, Laura Endress, Valeria Iaconis, Andrea Jud, André Masseno & Gina Maria Schneider (eds.), (Metro-)Polis. La ville dans la Romania, La città nella Romània, La ciudad en el mundo románico, Berlin, 2019 (PhiN. Philologie im Netz, Beiheft 17)

 

Wissenschaftliche Vorträge:

„Rôder, errer, arpenter – le personnage SDF comme flâneur postmoderne et postcolonial“ beim IX. Dies Romanicus Turicensis „(Metro-) Polis. Die Stadt in der Romania“ am 15.06.2017 an der Universität Zürich

„Die Rekolonisierung der Stadt durch den postkolonialen Flâneur in L’Abyssinie“ bei der Tagung „Die un-sichtbare Stadt – Perspektiven – Räume – Randfiguren“ am 8.02.2018 an der Universität Bremen

“Hinter Mauern und Zäunen – Innerstädtische Grenzen überschreiten und Grenzen konstruieren als Überlebensstrategien in der „littérature sans domicile fixe” am 19.03.2019 beim Forum junge Romanistik „Grenzen und Brücken in der Romania“ an der Universität Innsbruck