{"id":11,"date":"2021-11-24T12:35:03","date_gmt":"2021-11-24T11:35:03","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/emti\/?p=11"},"modified":"2021-11-24T12:35:03","modified_gmt":"2021-11-24T11:35:03","slug":"mein-erster-tag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/emti\/2021\/11\/24\/mein-erster-tag\/","title":{"rendered":"Mein erster Tag"},"content":{"rendered":"<p lang=\"\">\n<p lang=\"\"><span style=\"font-size: small\"><i>Timo J\u00fcttner, 20.11.202<\/i><\/span><\/p>\n<p lang=\"\">\n<p lang=\"\"><i>Es gehen einem nicht viele Dinge durch den Kopf. Die Musik in deinen Ohren. Die unangenehme Stille des Morgens, die du damit zu verdecken versuchst. Den schweren Kopf am Fenster angelehnt, beobachtet man wie sich die Lichter im Stra\u00dfenverkehr \u00fcberschneiden. Bei jedem Stopp kommen und gehen die Leute, doch es f\u00fchlt sich nicht wirklich so an, als w\u00fcrde sich was \u00e4ndern. Der Raum in der Mitte wird immer voller, doch du sitzt.<\/i><\/p>\n<p lang=\"\"><i>Du hattest gro\u00dfes Gl\u00fcck!<\/i><\/p>\n<p lang=\"\"><i>Am Hauptbahnhof angekommen. Den Ort hast du sonst immer gemieden. Gemischte Gef\u00fchle. Intuitiv muss ich an einer der ersten Online-Vorlesungen denken, in welchen wir einen Gastfilm angeschaut haben. Ohne Script und mit einer Kamera in der Hand zeigte uns Ethnologe Martin Gruber das allt\u00e4gliche Leben als Obdachloser in Hamburg. 20 Jahre ist das nun schon her.<\/i><\/p>\n<p lang=\"\"><i>Jetzt stehe ich am Hauptbahnhof und frage mich, ob sich im Laufe der Zeit \u00fcberhaupt irgendetwas ge\u00e4ndert hat, oder kann es sein, dass man heutzutage noch vor gr\u00f6\u00dferen Problemen steht?<\/i><\/p>\n<p lang=\"\"><i>Mittlerweile ist es sogar schon hell geworden und ich bin zum ersten Mal in meinem Leben auf dem Campus der Universit\u00e4t Bremen, \u00fcberhaupt auf dem Campus einer Universit\u00e4t. So viele junge Menschen an einem Ort habe ich seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen. Ich muss sagen, dass es sich wirklich gut anf\u00fchlt.<\/i><\/p>\n<p lang=\"\"><i>Die ersten Pr\u00e4senzvorlesungen, Seminare und Tutorien haben mir gro\u00dfen Spa\u00df gemacht, auch wenn es mir noch schwerf\u00e4llt, die ganzen unterschiedlichen und neuen Informationen zu strukturieren, zu verinnerlichen und der akademischen Sprache zu folgen. Doch so geht es wahrscheinlichen vielen Studenten, die ihre ersten Schritte machen.<\/i><\/p>\n<p lang=\"\"><i>Nun sitze ich wieder hier. Es ist nicht wirklich sp\u00e4t, doch der Blick aus dem Fenster l\u00e4sst einen glauben, dass es so w\u00e4re. Der Bus beim Hauptbahnhof wartet schon auf mich und so n\u00e4her ich ihn komme, umso intensiver muss ich wieder \u00fcber den Film nachdenken.<\/i><\/p>\n<p lang=\"\"><i>F\u00fcr jemanden aus einer Vorstadt, der das Stadtleben nicht gewohnt ist, kann ein mancher Zwiespalt ziemlich im Kopf bleiben, zumindest vor\u00fcbergehend. Bei manchen Anblick wiederum, f\u00e4ngt man an schlechte Laune zu bekommen und denkt den Tag entlang \u00fcber viele Dinge nach. Manchmal nimmt man diese Dinge ungewollt mit nach Hause, wo sie einen weiterhin besch\u00e4ftigen. Das war zumindest immer meine Erfahrung und auch Begr\u00fcndung ungern im Zentrum von Bremen zu sein. Ich freue mich dennoch im Verlauf meines Studium mehr \u00fcber diese Umst\u00e4nde zu erfahren.<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Timo J\u00fcttner, 20.11.202 Es gehen einem nicht viele Dinge durch den Kopf. Die Musik in deinen Ohren. Die unangenehme Stille des Morgens, die du damit zu verdecken versuchst. 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