{"id":12,"date":"2018-05-31T09:39:40","date_gmt":"2018-05-31T07:39:40","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eliasringvorlesung\/?p=12"},"modified":"2018-05-31T09:39:40","modified_gmt":"2018-05-31T07:39:40","slug":"rv07","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/eliasringvorlesung\/2018\/05\/31\/rv07\/","title":{"rendered":"RV07"},"content":{"rendered":"<p>RV07<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In der von Frau Prof. Natascha Korff geleiteten Sitzung wurde die Inklusion an sich und per Definition thematisiert. Oftmals erschienen mir die geh\u00f6rten Dinge als bereits bekannt,\u00a0was an meinem IP- Studium liegt. In den Gespr\u00e4chen in den Kleingruppen konnte jedoch gut herausgeh\u00f6rt werden, dass viele Studenten, die kein IP studieren, sich die Umsetzung der Inklusion extrem schwer vorstellen k\u00f6nnen und die Inklusion angezweifelt wird. Die Diskussion war zwar lebhaft, in meinen Augen jedoch nicht von Bedeutung. Inklusion muss kommen. Diesen Satz sage ich ohne pers\u00f6nliche Wertung, sondern unter Einbezug des Menschenrechts, unter welches Inklusion seit 2009 f\u00e4llt. Um f\u00fcr dieses eintreten zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen sich sicherlich die Ressourcen verbessern und die Gesellschaft sich ver\u00e4ndern, sodass eine Inklusion bestens gl\u00fccken kann. Inklusion darf nicht eindimensional gesehen werden. Inklusion hei\u00dft nicht, dass Klasse X 5 Sch\u00fcler mit\u00a0 Behinderung hat und diese die anderen SuS ablenken, wie es gerne gesagt wird. Inklusion hei\u00dft, dass die Klasse X 5 Sch\u00fcler mit Behinderung und 15 Sch\u00fcler ohne Behinderung hat, von denen 2 hochbegabt sind. Und diese Sch\u00fcler m\u00fcssen alle individuell gef\u00f6rdert werden. Wenn dies geschieht, k\u00f6nnen alle Mitwirkenden ihren Kompetenzbereich enorm erweitern. Inklusion setzt darauf, dass die soziale und kommunikative Ebene ausgebaut und eine noch wichtigere Rolle einnimmt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In der Praxis hapert es meiner Meinung nach an 2 Sachen. Ressourcen und Gem\u00fctlichkeit. Ressourcen sind im Bundesland Bremen rar, das sollte uns allen bekannt sein. Gem\u00fctlichkeit der Lehrkr\u00e4fte jedoch ist ein Unding. Wenn Kinder nicht gef\u00f6rdert werden, weil die Lehrkraft sich zu schade f\u00fcr den Aufwand ist, dann ist diese nicht f\u00fcr den Beruf geeignet. In meinen Praktika konnte ich jedoch in Bremerhaven ein positives Beispiel f\u00fcr erfolgreiche Inklusion kennenlernen. 2 Sonderp\u00e4dagoginnen an deiner Regelschule, die sich seit Jahren daf\u00fcr einsetzen, dass die Schule inklusiver wird. Als Folge dessen haben die beiden eine sehr starke Klassengemeinschaft, die im Notenschnitt besser ist, als sie von den Erwartungen her sein m\u00fcsste.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Vorlesung hat mir gezeigt, dass die Umsetzung von Inklusion mehr Lehrst\u00fchle braucht. Ich verstehe nicht, weshalb es m\u00f6glich ist, Lehramt zu studieren, ohne dabei IP belegen zu m\u00fcssen. Meiner Meinung nach ist dies sinnlos, da jeder zuk\u00fcnftige Lehrer mit Inklusion konfrontiert sein wird in Deutschland. Solange dies jedoch nicht der Fall ist, verwundert es mich nicht, dass Inklusion und ihre Umsetzung ein schleppender, nicht auf die Zielgerade einbiegender Prozess ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>RV07 &nbsp; In der von Frau Prof. Natascha Korff geleiteten Sitzung wurde die Inklusion an sich und per Definition thematisiert. Oftmals erschienen mir die geh\u00f6rten Dinge als bereits bekannt,\u00a0was an meinem IP- Studium liegt. 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