{"id":17,"date":"2015-06-19T13:09:15","date_gmt":"2015-06-19T11:09:15","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ekaterina\/?p=17"},"modified":"2015-06-19T13:09:15","modified_gmt":"2015-06-19T11:09:15","slug":"hinweise-darauf-dass-jungen-gegenueber-maedchen-benachteiligt-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ekaterina\/2015\/06\/19\/hinweise-darauf-dass-jungen-gegenueber-maedchen-benachteiligt-werden\/","title":{"rendered":"Hinweise darauf, dass Jungen gegen\u00fcber M\u00e4dchen benachteiligt werden"},"content":{"rendered":"<p><em>Wilfried Bos stellt in der Begleituntersuchung zu IGLU 2003 fest, dass Jungen sich in der Tendenz \u2013 im Vergleich mit der weiblichen Gleichaltrigengruppe \u2013 signifikant weniger sicher in Schule f\u00fchlen, deutlich weniger gerne zur Schule gehen und eindeutig h\u00e4ufiger das Gef\u00fchl haben, dass sich die Lehrkr\u00e4fte nicht\/wenig um sie k\u00fcmmern. Wie erkl\u00e4ren Sie sich diese Ergebnisse und wie k\u00f6nnte man diese Situation verbessern?<\/em><br \/>\nEs gibt mehrere Gr\u00fcnde warum die Jungen im Vergleich zu M\u00e4dchen weniger gern zur Schule gehen bzw. sich weniger sicher in der Schule f\u00fchlen, und das Gef\u00fchl haben, dass sich die Lehrkr\u00e4fte weniger um sie k\u00fcmmern. Zum einen k\u00f6nnte es daran liegen, dass die Jungen vom Kindergarten bis zum Abitur \u00fcberwiegend von den weiblichen P\u00e4dagogen umgeben sind. Somit fehlen den Jungen die m\u00e4nnlichen Bezugspersonen als Vorbilder und Ansprechpartner. Auch der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbands, Max Schmidt, betonte: &#8222;Sowohl in der Grundschule, aber auch w\u00e4hrend der Pubert\u00e4t, ist es wichtig, dass Jungen und M\u00e4dchen in m\u00e4nnlichen und weiblichen Lehrkr\u00e4ften positive Rollenvorbilder erleben.&#8220; Das zunehmende Verschwinden von M\u00e4nnern aus den Schulen erschwere gerade den Jungen die Auseinandersetzung mit der eigenen Rollenidentit\u00e4t.<br \/>\nDie weibliche Dominanz an den Schuleinrichtungen ist nicht der einzige Grund zur Benachteiligung der Sch\u00fcler. Es gibt bestimmte Verahaltensstereotype, die f\u00fcr M\u00e4dchen oder Jungen als typisch angenommen werden. So werden Jungen oft als frech, unflei\u00dfig und laut gekennzeichnet. Diese Einstellung der Lehrkr\u00e4fte erschwert den Sch\u00fcler erfolgreich zu sein. Hinzu kommt, dass nach wie vor viele Jungen auch bei schlechteren Leistungen noch \u00fcber ein besseres Selbstwertgef\u00fchl verf\u00fcgen als viele M\u00e4dchen. Viele Jungen wollen aber durch eine gute Schubleistung nicht auffallen, weil das ja uncool ist.<br \/>\nEin weiterer Grund f\u00fcr die schlechtere Schulleistung k\u00f6nne die Benachteiligung durch eigene Eltern der Jungen zu Stande kommen. Da M\u00e4dchen von ihren Eltern h\u00e4ufiger bei den Hausaufgaben unterst\u00fctzt als Jungen werden.<\/p>\n<p>Um den Junge das Leben in den Schulen leichter zu machen, m\u00fcssten vor allem mehr m\u00e4nnliche Fachkr\u00e4fte von den Schulen angestellt werden und die Vorurteile gegen\u00fcber den Jungen vermiendert werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wilfried Bos stellt in der Begleituntersuchung zu IGLU 2003 fest, dass Jungen sich in der Tendenz \u2013 im Vergleich mit der weiblichen Gleichaltrigengruppe \u2013 signifikant weniger sicher in Schule f\u00fchlen, deutlich weniger gerne zur Schule gehen und eindeutig h\u00e4ufiger das Gef\u00fchl haben, dass sich die Lehrkr\u00e4fte nicht\/wenig um sie k\u00fcmmern. 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