Evaluation –

Wie schon in meinem ersten Beitrag erwähnt, habe ich dieses Seminar auf Empfehlung einer Kommilitonin belegt. Bei meinem vollen Stundenplan ließ sich dieses Online-Seminar sehr gut eingliedern. Ich werde einen kurzen Rückblick auf das Seminar werfen.

Um ehrlich zu sein, habe ich mit meinem ursprünglichen Lernprojekt noch immer nicht angefangen. Da ich dieses Semester 17 Kurse belegt habe, fehlte mir schlichtweg die Zeit, mich mit einer Hausarbeit zu beschäftigen. Ich habe diese Aufgabe auf die Semesterferien geschoben – leider hat sich im Laufe des Semesters herausgestellt, dass es nicht anders möglich ist. Es hat sich aber gezeigt, dass die ganzen letzten drei Monate, also die Vorlesungszeit, ein Lernprojekt waren, das ich auch bis jetzt durchgezogen habe. Viele einzelne Teilaufgaben für die Teilnahme-Scheine, Klausuren und Tests habe ich bereits hinter mir und ohne gewisse Tools wäre mir die Organisation des Semesters sehr viel schwerer gefallen. Viele meiner Kommilitonen haben mich für verrückt gehalten, dass ich so viele Kurse wähle, nur bei wenigen Sitzungen fehle, 10 Stunden in der Woche arbeite und trotzdem noch Freizeit habe. Zugegeben: Es wäre nicht möglich gewesen, wenn nicht vier meiner Kurse Blockseminare gewesen wären und auch der Sport ist etwas auf der Strecke geblieben. Ein sehr wichtiges Tool, das ich sowohl für die Uni als auch für private Dinge nutze ist Wunderlist. Damit habe ich keine Deadline verpasst und habe auch immer vor Augen, was noch bis wann zu erledigen ist. Ebenso unabdingbar ist mein Google-Kalender, ohne den ich weder die Zeit noch die Raumnummer der einzelnen Seminare wüsste. Wunderlist lässt sich im übrigen hervorragend damit synchronisieren 🙂

Ein Weiteres Tool, welches ich auch in Zukunft nutzen möchte, ist Citavi. Ich hatte mich vorher noch nicht damit beschäftigt und war positiv überrascht, wie leicht sich damit arbeiten lässt. Auch Sway gefällt mir für Präsentationen sehr gut und Diigo werde ich weiter für Recherchen im Internet nutzen. Einige andere Werkzeuge fand ich dagegen wenig hilfreich. So ist Remeber The Milk für mich keine Alternative zu Wunderlist, weil allein schon die Gestaltung unübersichtlich ist.

Ich würde das Selbstlernangebot weiterempfehlen, nicht nur, weil man sich die zeit dafür frei einteilen kann, sondern weil ich einige Tools kennengelernt habe, von denen ich vorher nichts wusste. Außerdem habe ich noch wenig bis kaum mit einem eigenen Blog gearbeitet, das hat mir meist Spaß gemacht und ich habe mir gerne Zeit dafür genommen. Was ich leider absolut mangelhaft finde, ist die Übersichtlichkeit der E-Studi-Website. Das ist besonders bei der Gruppen-Seite der Fall.

Dennoch würde ich jedem empfehlen, dieses Seminar einmal auszuprobieren. Manchmal bin ich überrascht, wie viele Kommilitonen von den Möglichkeiten verschiedener Tools noch nie etwas gehört haben, zum Beispiel, was für Vorteile ein digitaler Kalender mit sich bringt.

 

2 Gedanken zu „Evaluation –“

  1. Hallo Elisabeth,

    17 Kurse sind aber echt sehr sehr viel. Umso beeindruckender, dass du das so gut geschafft hast!
    Wunderlist nutze ich auch sehr gerne, wenn der Terminplan voll wird. Da behält man echt gut den Überblick. Die Idee, meine Wunderlist mit dem Google Kalender zu verbinden, werde ich auch mal ausprobieren 🙂

    Viel Erfolg bei deinen Klausuren und der anstehenden Hausarbeit.
    Linda

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