{"id":31,"date":"2018-05-24T21:43:42","date_gmt":"2018-05-24T19:43:42","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/dstn\/?p=31"},"modified":"2018-05-24T21:43:42","modified_gmt":"2018-05-24T19:43:42","slug":"inklusion-meint-natuerlich-alle-sollte-sie-zumindest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/dstn\/2018\/05\/24\/inklusion-meint-natuerlich-alle-sollte-sie-zumindest\/","title":{"rendered":"Inklusion meint nat\u00fcrlich alle! Sollte sie zumindest"},"content":{"rendered":"<p><em>\u201eGeh\u00f6ren behinderte Kinder in einer normalen Klasse?\u201c<\/em><br \/>\nAlleine die Frage k\u00f6nnte zu verschiedenen Diskussionen kommen, egal ob sie\u00a0beantwortet\u00a0wird oder \u00fcber die Formulierung. Dr.\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">Eileen<\/span>\u00a0Schwarzenberg hat gleich zu\u00a0Beginn\u00a0der Vorlesung uns mit dem Thema vertraut gemacht und uns zwei Modelle von Behinderung definiert. Das medizinische Modell, wo die Person k\u00f6rperlich, geistig oder psychisch behindert <span style=\"font-size: 12pt\"><strong>ist<\/strong><\/span>, und das soziale Modell, wo die Person durch r\u00e4umliche und sozialen Barrieren behindert <span style=\"font-size: 12pt\"><strong>wird<\/strong><\/span>. \u00c4ndert sich die Antwort bezogen auf die beiden Modelle? Mit dem medizinischen Modell k\u00f6nnte es etwas kompliziert werden im Unterricht, dennoch keine Auswirkung auf die Antwort. Ziel ist es nun, Sch\u00fcler mit Beeintr\u00e4chtigung durch Inklusion in der Oberschule zu integrieren. Dazu nannte sie drei Diskussionslinien zum Thema Inklusion: \u201e<span class=\"hiddenSpellError\">whole<\/span>\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">school<\/span>\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">approach<\/span>\u201c (Methode der Inklusion als Systemwandel), \u201e<span class=\"hiddenSpellError\">two<\/span>\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">track<\/span>\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">approach<\/span>\u201c (Methode der Doppelstruktur) und \u201e<span class=\"hiddenSpellError\">twin<\/span>\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">track<\/span>\u00a0<span class=\"hiddenSpellError\">approach<\/span>\u201c (Methode der Inklusion mit Ber\u00fccksichtigung der F\u00f6rderbedarfe). Meiner Meinung nach finde ich speziell Kinder mit k\u00f6rperlichen, geistigen oder psychischen Beeintr\u00e4chtigung extrem schwierig mir anderen Kindern ohne Beeintr\u00e4chtigung gleichzustellen bzw. diese dann im Vergleich zu bewerten. Deshalb w\u00fcrde ich mich der Doppelstruktur\/Parallelsystem anschlie\u00dfen und Kinder mit Beeintr\u00e4chtigung den Besuch auf einer Sonder-\/F\u00f6rderschule bevorzugen und diese dort mit dem n\u00f6tigen F\u00f6rderbedarf unterrichten. Mit der Inklusion unter Ber\u00fccksichtigung der F\u00f6rderbedarfe k\u00f6nnte ich mich auch noch anfreunden, sehe dies bez\u00fcglich dennoch kritisch, da in der Vorlesung das Beispiel mit zwei Lehrkr\u00e4ften pro Klasse geschildert wurde und es heutzutage schon Lehrermangel gibt, stelle ich mir dies auch sehr schwierig vor.<\/p>\n<p>In meiner Klasse selber hatte ich nie Kontakt mit Personen die behinder <span style=\"font-size: 12pt\"><strong>sind<\/strong><\/span>.\u00a0Personen, die behindert <strong><span style=\"font-size: 12pt\">wurden\u00a0<\/span><\/strong>da schon eher. Ich habe in der Einf\u00fchrungsphase das Landesschultheatertreffen in Bremerhaven mit gemacht und hatte eine Sch\u00fclerin mit im Kurs, die im Rollstuhl sa\u00df. Der Unterricht selber wurde nicht stark ver\u00e4ndert, \u00dcbungen wurden nach ihr angepasst, sodass sie sich weniger bewegen muss. Die Schule selbst aber, hatte keine M\u00f6glichkeit sie durch die Etage zu f\u00fchren (kein Fahrstuhl) weshalb wir meistens im Klassenzimmer blieben bzw. nur einzelne Sch\u00fcler raus gingen. Meine Sekundarstufe 1 hatte kein Fahrstuhl (was ich dann selber mit Kr\u00fcgen festgestellt habe), meine Sekundarstufe 2 daf\u00fcr schon. Aus meiner Sicht heraus w\u00fcrde ich alle meine Schulen (von Grundschule bis Sek 2) in der Doppelstruktur einordnen, da ich niemanden mit Beeintr\u00e4chtigung in Erinnerung habe bzw. es durch r\u00e4umliche Barrieren keine alternative gab.<\/p>\n<p>Was ich in meinen kommenden Praktika auf jeden Fall beobachten werde ist, ob\u00a0die Schule inklusive Klasse hat und wie die Lehrer mit Kindern mit Beeintr\u00e4chtigung arbeiten. Gibt es f\u00fcr die Kinder Sonderaufgabe? Wie werden die Kinder bewertet? Und wie die Lehrkr\u00e4fte selber mit der Entscheidung der Schule einverstanden sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eGeh\u00f6ren behinderte Kinder in einer normalen Klasse?\u201c Alleine die Frage k\u00f6nnte zu verschiedenen Diskussionen kommen, egal ob sie\u00a0beantwortet\u00a0wird oder \u00fcber die Formulierung. Dr.\u00a0Eileen\u00a0Schwarzenberg hat gleich zu\u00a0Beginn\u00a0der Vorlesung uns mit dem Thema vertraut gemacht und uns zwei Modelle von Behinderung definiert. 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