{"id":19,"date":"2019-05-12T21:39:39","date_gmt":"2019-05-12T19:39:39","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/doreensblog\/?p=19"},"modified":"2019-05-12T21:40:34","modified_gmt":"2019-05-12T19:40:34","slug":"19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/doreensblog\/2019\/05\/12\/19\/","title":{"rendered":"RV05 \u2013 Prof. Dr. Christine Knipping \u2013 Mathematische Leistungsunterschiede \u2013 empirische Befunde und Konsequenzen f\u00fcr das mathematische Lernen von Doreen Klosseck"},"content":{"rendered":"<h2>Blockeintrag\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a007.05.2019<\/h2>\n<h2>Von Doreen Klosseck<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/rvbaumhet2019go\/2019\/05\/07\/rv05-prof-dr-christine-knipping-mathematische-leistungsunterschiede-empirische-befunde-und-konsequenzen-fuer-das-mathematische-lernen\/\">RV05 \u2013 Prof. Dr. Christine Knipping \u2013 Mathematische Leistungsunterschiede \u2013 empirische Befunde und Konsequenzen f\u00fcr das mathematische Lernen<\/a><\/p>\n<ol start=\"7\">\n<li>Mai 2019<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>1.Sind Unterschiede in den mathematischen Leistungen von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern ein Grund zur Sorge? Welche Bedeutung kommt dem zweigliedrigen Schulsystem (Oberschule \/ Gymnasien) in Bremen diesbez\u00fcglich zu?<\/strong><\/p>\n<p>Die unterschiede bei den mathematischen Leistungen der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler zeigen sich ab der ersten Klasse, wobei die Grundschulkinder mit deutscher Familiensprache, bessere Leistungen erbringen als Grundschulkinder aus anders-oder gemischtsprachigen Familien.<br \/>\nJedoch sollten diese Differenzen des Wissens bei den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, kein Grund zur Sorge f\u00fcr die Lehrkr\u00e4fte sein, denn es geht darum die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler bei ihrem jetzigem stand abzuholen und so gut wie m\u00f6glich voranzutreiben. Jeder Sch\u00fcler und jede Sch\u00fclerin bringen gewisse Vorkenntnisse mit, woran man Ans\u00e4tzen kann. Bei der PISA-Leistungsstudie die im Auftrag der OECD fungieren, werden alle drei Jahre 15-J\u00e4hrige Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in den Beteiligten OECD-Staaten in den Bereichen der Mathematik, des Lesens und der Naturwissenschaften getestet.<br \/>\nAuch wenn aus der PISA-Leistungsstudie hervorgeht, dass die mathematischen Grundbildungen bei den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern nur wenig befriedigend ist und ein Viertel der 15-J\u00e4hrigen als Risikogruppe eingestuft werden, sollte kein Grund zur Panik bestehen. Um diese Differenz der mathematischen Leistungen zu verbessern, sollte nicht unter druck f\u00fcr die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sowie seitens der Lehrkr\u00e4fte passieren, sondern mit Geduld. Es ist ein Prozess f\u00fcr alle beteiligten denn<br \/>\n<strong><br \/>\n2.Spielen im Mathematikunterricht, kann das angesichts von Leistungsunterschieden ein Ansatz sein? Beziehen und begr\u00fcnden Sie eine Position aus Lehrenden-Sicht, die auch Sch\u00fclersichtweisen einbezieht.<\/strong><\/p>\n<p>Flexibilit\u00e4t beim bearbeiten des Unterrichtsstoffes sollte den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern gel\u00e4ufig werden. Der Unterricht sollte unterschiedlich und individuell gestaltet sein. Lehrkr\u00e4fte sollten versuchen, den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern mehrere verschiedene M\u00f6glichkeiten zu zeigen, Aufgaben z.B. im Matheunterricht zu bew\u00e4ltigen. Das spielen im Matheunterricht ist somit in Angesicht der Leistungsunterschiede ein Ansatz, denn den zu erbringenden Leistungsstoff sollte den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern verschiedenen Fassetten von lernverstehen n\u00e4herbringen. Mit verschiedenen Arten des Lernens werden die Sch\u00fcler dazu Angeregt, diese verschiedenen M\u00f6glichkeiten bei anderen Aufgaben anzuwenden.<br \/>\nWenn die Aufgaben spielerisch gel\u00f6st werden, kann dies auch ein Anreiz f\u00fcr die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sein, ihr Umfeld anders wahrzunehmen und anfangen mit verschiedenen Ans\u00e4tzen Probleme zu l\u00f6sen, denn es gibt nicht nur schwarz und Wei\u00df. Es gibt immer mehrere Optionen etwas zu bew\u00e4ltigen<\/p>\n<p>3.Spielen kann im Handeln \u201estecken bleiben\u201c, das Denken kommt zu kurz.\u00a0\u00a0FormulierenSie\u00a0zwei Fragen, welche Ihnen helfen k\u00f6nnen, m\u00f6gliche Denkhandlungen von Lernenden zu beobachten.<\/p>\n<p>Durch das spielen im Unterricht kann ich als Lehrkraft erkennen inwieweit das Grund Verst\u00e4ndnis bei den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern vorhanden ist und wo die ersten Schwierigkeiten auftreten. Durch die richtige Art, den Lehrstoff spielerisch vermitteln zu wollen, wird die Abspeicherung im Arbeits-und Langzeitged\u00e4chtnis unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Meine Fragen lauten:<\/p>\n<p>1) Kann das Spielen im Unterricht um Unterrichtsstoff zu vermitteln auch au\u00dferhalb<br \/>\nf\u00fcr die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler angewendet werden?<br \/>\n2) Wird diese Art des Lernens schnell in Langweile umgewandelt wenn einige Sch\u00fclerinnen und\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Sch\u00fcler sich dadurch unterfordert vorkommen?<\/p>\n<p>4.Benennen Sie zweiunterschiedliche M\u00f6glichkeiten,wie Sie als Lehrkraft ausgehend vom Spielen eine weitere kognitive Aktivierung vonLernenden anregen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die erste M\u00f6glichkeit w\u00e4re, wenn der Unterrichtsstoff so vermittelt wird, dass die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler diese Methode des Lernens auch au\u00dferhalb anwenden und reflektieren k\u00f6nnen. So w\u00fcrde sich z.B. der Unterricht auf wichtige Alltagssituationen beziehen was die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern in erster Linie Helfen soll, Alltagssituationen erfolgreich und ohne Schwierigkeiten zu meistern, zweitens sollen diese dann auch dar\u00fcber nachdenken und erkennen wie wichtig z.B. mathematische Grundkenntnisse f\u00fcr ihren weiteren Werdegang darstellen und dass es keine angst geben sollte sich schwierigen Aufgaben zustellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Blockeintrag\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a007.05.2019 Von Doreen Klosseck RV05 \u2013 Prof. Dr. Christine Knipping &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/doreensblog\/2019\/05\/12\/19\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eRV05 \u2013 Prof. Dr. Christine Knipping \u2013 Mathematische Leistungsunterschiede \u2013 empirische Befunde und Konsequenzen f\u00fcr das mathematische Lernen von Doreen Klosseck\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":10604,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[207],"tags":[23845],"class_list":["post-19","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-rv05","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/doreensblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/doreensblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/doreensblog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/doreensblog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10604"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/doreensblog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/doreensblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/doreensblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19\/revisions\/21"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/doreensblog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/doreensblog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=19"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/doreensblog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=19"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}