Interreligiöse Konflikte im Religionsunterricht

Unter dem Begriff Begegnungspädagogik versteht man ein art System, welches den SuS , die jeweilige Religion der SuS den anderen SuS näher bringen soll. Dabei geht es darum, dass die SuS alle Religionen, die innerhalb des Klassenverbudnes vertreten sind, näher kennen lernen. Dadurch erhalten sie einen direkten Zugang zu der fremden Religion und sind somit emphatisch gegenüber der anderen Religion eingestellt und dadurch toleranter. Dies hat positive Auswirkungen auf den sozialen Umgang mit den Mitmenschen, in hinblick auf eine Welt die immer mehr von verschiedenen Kulturen besiedelt wird.  Dadurch, dass die SuS ihre Religion den anderen SuS näher bringen, soll die Neugier der SuS geweckt werden. Nur so kann es gelingen, dass die SuS das Fremde der Religionen aufnehmen und richtig verarbeiten können.

Mein Religionsunterricht war nur von christlichen SuS besucht. Wir hatten keine andere Religion innerhalb des Klassenverbundes. Die SuS die atheistisch eingestellt waren, durften sich vom Religionsunterricht freistellen lassen, soweit die Erziehungsberechtigen dies erlaubt haben. Dadurch gab es einen sehr homogenen Klassenverband hinsichtlich der Religion. Ebenfalls wurden keine anderen Religionen im Religionsunterricht meiner Schulzeit behandelt, sodass wir nur aus der Bibel gelernt haben. Exkursionen, so wie ich es aus anderen Schulen kannte, gab es an meiner Schule in Bezug auf die Religion nicht. Ich hätte gerne andere Kirchen in meiner Schullaufzeit gesehen, wie zum Beispiel eine Moschee. Dieses Ereignis habe ich dann selbständig nachgeholt und kann es nur empfehlen, solche Exkursionen im Religionsunterricht verpflichtend zu machen.

 

Ich möchte im Praktikum beobachten, ob es verschiedene Religionen in den Klassenverbänden gibt, und wenn ja wie diese miteinander agieren und umgehen. Es ist spannend dann zu sehen, ob sie tolerant eingestellt sind oder eine Abneigung dadurch entwickeln.

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