{"id":99,"date":"2023-12-27T12:05:45","date_gmt":"2023-12-27T11:05:45","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/diemilchschnitten\/?p=99"},"modified":"2024-01-28T14:18:05","modified_gmt":"2024-01-28T13:18:05","slug":"rezeptidee-veganer-braten-pt-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/diemilchschnitten\/2023\/12\/27\/rezeptidee-veganer-braten-pt-1\/","title":{"rendered":"Rezeptidee: Veganer Braten Pt. 1 (SL_B1)"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-weight: 400\">In Vorbereitung auf die Weihnachtsfeiertage probiere ich ein paar neue Rezepte aus, um mein Veggiemen\u00fc ein bisschen aufzupeppen. Bei Instagram und nat\u00fcrlich auch bei Chefkoch habe ich einige interessante Inspos gefunden, die ich versuchen werde nachzukochen. Hier bekommt ihr dann nachtr\u00e4glich meine ehrliche Review. Starten wir mit einem veganen Linsenbraten auf Basis von Linsen, N\u00fcssen, Champignons, Kidneybohnen usw.\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Wir brauchen daf\u00fcr:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">130 g getrocknete Linsen (gr\u00fcne oder braune)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">1 EL Pflanzen\u00f6l zum Braten<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">1 Zwiebel fein gew\u00fcrfelt<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">4 Knoblauchzehen fein gehackt<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">75 g Haferflocken<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">2 EL Leinsamen<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">1 Dose Kidneybohnen (ca. 240 g abgesp\u00fclt und abgetropft)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">100 g Waln\u00fcsse<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">100 g Sonnenblumenkerne<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">120 g Karotten fein gerieben<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">200 g Champignons fein gehackt<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">1 EL getrockneter Thymian<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">1 EL getrockneter Rosmarin<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">2 EL gehackte Petersilie<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">2 EL Tomatenmark<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">1 EL Senf<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">2 EL Sojasauce<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">1 TL Paprikapulver<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Salz und Pfeffer nach Geschmack<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">2 EL Preiselbeeren<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Zuerst werden die Linsen gar gekocht und Zwiebeln und Knoblauch in einer Pfanne angebraten. W\u00e4hrenddessen heizen wir schon mal den Backofen auf 180 \u00b0C Umluft vor. In einer K\u00fcchenmaschine werden die Leinsamen und Haferflocken zu Mehl gemahlen, dazu kommen dann die Kidneybohnen, die gekochten Linsen, Waln\u00fcsse, Sonnenblumenkerne, Zwiebeln, Knoblauch sowie etwas Wasser f\u00fcr die Konsistenz. Das ganze wird so zerkleinert, dass die Masse noch etwas st\u00fcckig ist (klingt ein bisschen eklig, ist aber sp\u00e4ter wichtig f\u00fcr die Textur). Wir reiben nun die Karotten, schneiden die Champignons klein und geben sie zusammen mit den Kr\u00e4utern, Tomatenmark, Senf, Sojasauce, Paprikapulver, Salz und Pfeffer zu dem ganzen Mix dazu. Bei Bedarf erg\u00e4nzen wir noch Haferflocken oder Wasser, falls das ganze zu feucht bzw zu trocken ist. Anschlie\u00dfend nehmen wir uns eine Kastenform mit den Ma\u00dfen 25cm zur Hand, diese wird eingefettet oder mit Backpapier ausgelegt und danach mit der Linsenmischung bef\u00fcllt. Glatt streichen und das ganze kommt f\u00fcr etwa 30 Minuten in den Backofen. Als Glasur geben wir nun die Preiselbeeren obendrauf und backen den Braten f\u00fcr weitere 15 Minuten durch. Abk\u00fchlen und festwerden lassen, dann sollte er schnittfest sein und kann gegessen werden. Guten Appetit!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Dieses Rezept habe ich f\u00fcr die kleine Weihnachtsfeier meiner WG zubereitet, dazu gab es noch ganz klassisch Rotkohl, Kartoffelkl\u00f6\u00dfe und eine vegane Bratenso\u00dfe auf Gem\u00fcse- und Weinbasis. An sich ein mega leckeres Men\u00fc, w\u00e4re da nicht der Linsenbraten\u2026\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Es ist schon fast ein bisschen traurig, wir standen bestimmt 3 Stunden zusammen in der K\u00fcche, jede\/r hat einen Part \u00fcbernommen und ich habe mich proaktiv f\u00fcr den Linsenbraten gemeldet, weil ich wirklich Lust hatte mal etwas Neues auszuprobieren und auch um das Rezept vor Heiligabend einmal zu testen. Der Rotkohl und die Kl\u00f6\u00dfe waren relativ schnell gemacht, die So\u00dfe hat durchaus eine Zeit gedauert, vor allem weil das ganze lange ziehen musste &#8211; aber ich stand mit Abstand am l\u00e4ngsten am Herd, habe geschnippelt, gerieben, Sachen angebraten, bin an unserem bl\u00f6den Mixer verzweifelt, der kaum Fassungsverm\u00f6gen hat und war im Endeffekt richtig stolz auf mich, als das ganze endlich im Ofen stand. Aber schon beim Anschneiden, als wir alle hungrig und gespannt am Esstisch sa\u00dfen, kam die erste Entt\u00e4uschung &#8211; die Konsistenz h\u00e4tte nicht ferner von schnittfest sein k\u00f6nnen, sondern glich viel eher einem braunen Brei. Aber okay, das muss nat\u00fcrlich nicht zwangsl\u00e4ufig dem Rezept geschuldet sein, sondern k\u00f6nnte auch an meiner Umsetzung liegen. Also alles auf die Teller gef\u00fcllt: Rotkohl, Kl\u00f6\u00dfe, So\u00dfe und ein gro\u00dfer L\u00f6ffel Bratenbrei f\u00fcr alle.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Ich nehme einen gro\u00dfen Bissen Linsenbraten mit So\u00dfe und muss nur anfangen zu lachen. Ein Teil von mir h\u00e4tte gerne geheult, aber ich bringe nur lachend ein \u201cWas ist das denn?!\u201d heraus und schlage die H\u00e4nde \u00fcberm Kopf zusammen. Ich kann den Geschmack kaum beschreiben, aber es ist einfach von allem zu viel. Ich habe mich genau an das Rezept gehalten, habe auf die Gew\u00fcrzempfehlungen geh\u00f6rt, nicht zu viel Salz verwendet, aber es schmeckt einfach nur weird. Zu viel Thymian, zu breiig, zu viele komische St\u00fcckchen, als w\u00e4re das Konzept einfach nur \u201cmehr ist mehr\u201d gewesen. Auch meine Mitbewohnis schauen etwas unentschlossen drein. Meine WG besteht aus einem Veganer, einem Fleischesser und mit mir zwei Vegetarierinnen, und wir alle haben uns darauf gefreut, mal etwas Neues zu Weihnachten auszutesten, und nun das. Meine Mitbewohnerin Josi schaut mich nur etwas mitleidig an und sagt dann lachend: &#8222;Ach man, das sieht leider echt aus wie schonmal gegessen.\u201d Niemand isst seinen Brei auf und ich werde noch den Rest des Abends f\u00fcr meine Bem\u00fchungen mitleidig angeschaut. \u201cMach dir nichts draus\u201d sagen sie nur \u201cn\u00e4chstes Mal nehmen wir doch einfach die veganen Steaks vom Aldi\u201d. Tja, das w\u00e4re vermutlich wirklich die einfachere, leckerere und vor allem g\u00fcnstigere Option gewesen. Und es ist echt schade um die ganzen Zutaten, die daf\u00fcr draufgegangen sind.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Ich gebe dem Rezept eine gro\u00dfz\u00fcgige 3\/10, weil zumindest die Pilze und N\u00fcsse in Kombination mit Preiselbeeren eine nette Idee waren und ich trotzdem nat\u00fcrlich Spa\u00df am Kochen mit meiner WG hatte. Aber lasst von diesem Rezept lieber die Finger und sucht euch eine bessere Alternative.. Vielleicht ja im n\u00e4chsten Blogbeitrag? \ud83d\ude42<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Rezept\/ Quelle: <\/span><a href=\"https:\/\/biancazapatka.com\/de\/linsenbraten-veganer-hackbraten\/#recipe\"><span style=\"font-weight: 400\">https:\/\/biancazapatka.com\/de\/linsenbraten-veganer-hackbraten\/#recipe<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Vorbereitung auf die Weihnachtsfeiertage probiere ich ein paar neue Rezepte aus, um mein Veggiemen\u00fc ein bisschen aufzupeppen. Bei Instagram und nat\u00fcrlich auch bei Chefkoch habe ich einige interessante Inspos gefunden, die ich versuchen werde nachzukochen. Hier bekommt ihr dann nachtr\u00e4glich meine ehrliche Review. 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