{"id":102,"date":"2021-02-03T15:26:52","date_gmt":"2021-02-03T14:26:52","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/dgfe2022\/?page_id=102"},"modified":"2022-03-30T12:12:33","modified_gmt":"2022-03-30T10:12:33","slug":"pre-conference","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/dgfe2022\/pre-conference\/","title":{"rendered":"Pre-Conference"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left\">Traditionell finden am Sonntag vor der Hauptkonferenz bereits Angebote, insbesondere f\u00fcr early career researchers, statt. Der 28. DGfE-Kongress in Bremen bietet hier erstmals das Format einer Pre-Conference f\u00fcr alle Interessierten, ganz im Zeichen der Leitmetapher der Ent|grenz|ungen, an.<\/p>\n<p>Folgendes Sketchnote-Protokoll ist w\u00e4hrend der Pre-Conference von Diana <a href=\"https:\/\/www.sketchnotes-by-diana.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Meier-Soriat<\/a> angefertigt worden:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/dgfe2022\/files\/GraphicRecording_UniBremen.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sketchnote-Protokoll zum Download<\/a><\/p>\n<p><strong>Ank\u00fcndigung der Pre-Conference (Sonntag, 13.3.2022, 14 bis 17 Uhr)<br \/>\n<\/strong>Wir bewegen uns jeden Tag in einem heterogenen und facettenreichen Lehr- und Forschungsraum. Dieser hat sich besonders im letzten Jahr durch die Pandemie noch einmal deutlich ver\u00e4ndert. Die Erfahrungen und Erlebnisse, die wir alle in diesem Raum machen, sind ganz individuell. Und doch gibt es auch Strukturen und Differenzverh\u00e4ltnisse, die uns alle besch\u00e4ftigen \u2013 egal ob Junior Researcher, Senior Researcher, Lecturer oder Professor:innen.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig von den Statusgruppen wollen wir im Rahmen der 28. DGfE-Kongress mit Ihnen in den Austausch kommen.<\/p>\n<p>Die Veranstaltung umfasst eine gemeinsame Begr\u00fc\u00dfung aller Teilnehmenden der Pre-Conference sowie im Anschluss daran vier parallel laufende themenfokussierende Fishbowl-Diskussionen mit impulsgebenden Beitr\u00e4gen. Dabei sind Sie gefragt! Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme an einer der vier folgenden Fishbowl-Diskussionen ein.<\/p>\n<p><u>Fishbowl A: Forschen und Lehren in Differenzverh\u00e4ltnissen<\/u> (<span class=\"paper_symposium_author\">Prof. Dr. Ulla Licandro<\/span>,\u00a0<span class=\"paper_symposium_author\">Dr. Martin Podszus)<\/span><u><br \/>\n<\/u>Kernaufgabe von Universit\u00e4ten und Hochschulen bildet das Lehren und Forschen, wobei besonders in der Erziehungswissenschaft gesellschaftliche Differenzverh\u00e4ltnisse, deren (De-)Konstruktion und Machtstrukturen Gegenstand inhaltlicher Auseinandersetzung darstellen. Lehr-, Lern- und Forschungsr\u00e4ume sind von zunehmender Heterogenit\u00e4t gepr\u00e4gt, so dass verschiedene Differenzlinien wie Rassismus, Sexismus, Klassismus und Ableismus thematisiert und kritisch reflektiert werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Die inhaltliche Ausrichtung der Fishbowl greift z.B. die differenztheoretischen Beitr\u00e4ge von Erziehungswissenschaftlicher:innen, die (De-)Konstruktion von Differenzlinien im Feld der Forschung, Publikation und Lehre und differenzbezogene Erfahrungen in der Anwendung digitaler Lehre auf. Im Rahmen der Diskussion m\u00f6chten wir mit Ihnen aktuelle Herausforderungen und M\u00f6glichkeiten der universit\u00e4ren Lehre und Forschung hinsichtlich differenztheoretischer Perspektiven in den Fokus stellen.<\/p>\n<p><u>Fishbowl B: Sensibles Forschungsdatenmanagement<\/u> (<span class=\"paper_symposium_author\">Prof. Dr. Sigrid Hartong<\/span>,\u00a0<span class=\"paper_symposium_author\">Angelina Lange)<\/span><br \/>\nOb in Form von Interviews, Umfragen oder Experimenten erhoben \u2013 Forschungsdaten bilden eine zentrale Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse. Im Forschungsalltag treten jedoch h\u00e4ufig Unsicherheiten und Fragen auf, wenn es um den Umgang mit Forschungsdaten geht: Enthalten die Daten sensible und\/oder personenbezogene Informationen, die besonders gesch\u00fctzt werden m\u00fcssen? Wie dokumentiere ich Kontextwissen, welches f\u00fcr das inhaltliche Nachvollziehen notwendig ist? Wie kann ich erhobene Daten f\u00fcr die Nachnutzung Anderen bereitstellen? Antworten auf diese Fragen werden von Forschungsf\u00f6rderern bereits seit ein paar Jahren bei der Beantragung von Projekten verlangt. Impulse, wie Sie das Thema <em>Forschungsdatenmanagement<\/em> angehen k\u00f6nnen und warum es immer wichtiger wird, ist Diskussionsgrundlage dieser Fishbowl.<\/p>\n<p><u>Fishbowl C: Internationale Forschungszusammenarbeit<\/u> (<span class=\"paper_symposium_author\">Prof. Dr. Dietmar Frommberger<\/span>,\u00a0<span class=\"paper_symposium_author\">Anastasia Goncharova)<\/span><u><br \/>\n<\/u>Um Forschungsfragen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten, sind Kooperationen unumg\u00e4nglich. Dabei treffen Forscher:innen zwar mit einem gemeinsamen wissenschaftlichen Ziel aufeinander, bringen aber unterschiedliche Interessen, Erfahrungen und Standpunkte mit. Internationale Forschungszusammenarbeit ist somit gepr\u00e4gt von heterogenen Forschungsteams, was die Arbeitsorganisation sowie die Kommunikations- und Entscheidungsprozesse im gemeinsamen Projekt beeinflusst. Im Rahmen der Fishbowl m\u00f6chten wir daher mit Ihnen z.B. folgende Fragen diskutieren: Welche Rolle spielen in der internationalen Forschungszusammenarbeit Stereotype, sprachliche Barrieren, Sympathien und kollegiale Freundschaften zwischen Forscher:innen? Wie sollte ein internationales Forschungsteam aufgestellt werden? Wie lassen sich vor diesem Hintergrund Netzwerke finden\/aufbauen\/pflegen?<\/p>\n<p><u>Fishbowl D: Zukunftsf\u00e4hige Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft<\/u> (<span class=\"paper_symposium_author\">Dr. Lisa Janotta, <\/span><span class=\"paper_symposium_author\">Ralf Streibl<\/span><span class=\"paper_symposium_author\">)<\/span><u><br \/>\n<\/u>Befristete Vertr\u00e4ge, unsichere Lebensplanung und Drittmittelfinanzierung \u2013 das geh\u00f6rt, insbesondere im Mittelbau, zur Arbeitswirklichkeit an Hochschulen in Deutschland. Unter dem #Ich bin Hanna wurde dieses Thema gerade medial breit diskustiert. Aber welche Auswirkungen hat das \u201eBefristungssystem\u201c eigentlich auf uns als Wissenschaftler:innen? Ist eine Entgrenzung zwischen Wissenschaft und Politik (als Auftraggeber und Adressat) notwendig? Neben diesen Fragen wollen wir uns damit auseinandersetzen, wie die Arbeitsbedingungen f\u00fcr Wissenschaftler:innen zuk\u00fcnftig gestaltet werden sollen.<\/p>\n<p>+++<br \/>\nMelden Sie sich ab Anfang Oktober zur Pre-Conference mit Angabe Ihrer Wunsch-Fishbowl direkt \u00fcber die Anmeldung zur Hauptkonferenz via <a href=\"https:\/\/www.conftool.org\/dgfe2022\/index.php?page=login\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ConfTool<\/a> an. Es entstehen keine zus\u00e4tzlichen Kosten.<\/p>\n<p>Wir freuen uns auf rege Teilnahme und spannende Diskussionen in den Fishbowls!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Traditionell finden am Sonntag vor der Hauptkonferenz bereits Angebote, insbesondere f\u00fcr early career researchers, statt. Der 28. DGfE-Kongress in Bremen bietet hier erstmals das Format einer Pre-Conference f\u00fcr alle Interessierten, ganz im Zeichen der Leitmetapher der Ent|grenz|ungen, an. 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