{"id":17,"date":"2023-10-22T21:12:07","date_gmt":"2023-10-22T19:12:07","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/csn0608\/?p=17"},"modified":"2024-01-18T11:24:07","modified_gmt":"2024-01-18T10:24:07","slug":"rueckblick-auf-die-ersten-zwei-uniwochen-meines-lebens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/csn0608\/2023\/10\/22\/rueckblick-auf-die-ersten-zwei-uniwochen-meines-lebens\/","title":{"rendered":"SL_B1_Gehrmann_R\u00fcckblick auf die ersten zwei Uniwochen meines Lebens"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400\">Nele Gehrmann 6299515| 09-50-M1-T3 Tutorium 3 zu &#8222;Einf\u00fchrung in die Ethnologie&#8220; | (WiSe 2023\/2024) | Studienleistung Blogeintrag<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Hallo zusammen,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">die ersten zwei Wochen meines Lebens an der Uni sind vorbei. Und\u2026 was soll ich sagen, ich habe ganz sch\u00f6n viele Worte zu den letzten zwei Wochen in meinem Kopf. Hier ein kleiner Ausschnitt: Ich bin \u00fcberw\u00e4ltigt, dankbar und um ehrlich zu sein auch irgendwie ganz sch\u00f6n m\u00fcde. Aber vor allem bin ich auch richtig aufgeregt, aufregt auf die Zeit und was noch alles auf mich \/ uns zukommen wird.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Ihr fragt Euch jetzt wahrscheinlich, wie all diese Verben und Adjektive in meinen Kopf geraten sind. Genau das m\u00f6chte ich Euch in meinem heutigen Blogeintrag erz\u00e4hlen. Ich hoffe, ihr habt ein wenig Zeit mitgebracht und vor allem Lust ein wenig in meine Gedankenwelt einzutauchen. Und vielleicht findet sich der eine oder die Andere sich in meinen geschriebenen Worten wieder. Wenn dem so ist, w\u00fcrde ich mich sehr \u00fcber einen Kommentar Euerseits freuen, um so zu einem angeregten Austausch beizutragen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Fangen wir erstmal beim ersten Adjektiv an &#8211; \u201e\u00fcberw\u00e4ltigt\u201c, dies bin ich vor allem von den Eindr\u00fccken. Zum einem vom neuen Unialltag, denn alles ist um einiges gr\u00f6\u00dfer als in der Schule, ob die Geb\u00e4ude, das Gel\u00e4nde oder auch die Lehrveranstaltungen. Damit habe ich zwar schon gerechnet, aber es jetzt als Person zu erleben, ist nochmal ein ganz anderes Gef\u00fchl. Vor allem ist aber auch die Anzahl der Studierenden \u00fcberw\u00e4ltigend, denn ich habe das Gef\u00fchl, dass man bis zum Ende eines Studiums immer neuen Menschen begegnen wird, die man vorher nie zuvor gesehen hat. Das Campusgel\u00e4nde ist fast wie eine eigene Stadt. In welcher jede Person ihren eigenen Platz hat, damit der Unialltag funktioniert, dabei w\u00fcrde es ohne die Person nicht oder nur mangelhaft funktionieren. Ob die Lehrenden mit ihren Teams oder die Menschen, die f\u00fcr alles Organisatorische verantwortlich sind.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Gleichzeitig habe ich beim Vergleich von Uni und Schule sofort eine Gemeinsamkeit festgestellt. In gewisser Weise ist das Lernen sehr \u00e4hnlich. An der Uni ist nach meinem Eindruck nur alles gr\u00f6\u00dfer, offizieller. Ob das Arbeiten von l\u00e4ngeren schriftlichen Arbeiten oder die Vorlesungen, die mich pers\u00f6nlich von der Intensit\u00e4t und Monologl\u00e4nge an die Geschichtsstunden unseres Lehrers in der Oberstufe erinnern. Jedoch erinnern mich zum Beispiel die Seminare sehr an klassische Unterrichtsstunden. In diesem Punkt h\u00e4tte ich somit mehr gedacht, dass sich Uni und Schule unterscheiden. Denn auch in den Seminaren bekommt man Hausaufgaben auf, die dann alleine oder in Gruppen zu erledigen sind und sich auch nur hier von der Intensit\u00e4t und L\u00e4nge vom Schulalltag unterscheiden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Kommen wir nun zum n\u00e4chsten Wort, diese m\u00f6chte ich gerne in einem behandeln \u2013 \u201eaufgeregt\u201c und \u201edankbar\u201c. Denn wenn ich eines in den letzten zwei Wochen festgestellt habe, dann, dass mir das Studium der Kulturwissenschaften sehr viel Spa\u00df bereiten wird. Vor allem bin ich sehr dankbar daf\u00fcr, dieses Studium gefunden zu haben. Ich freue mich auf die praxisorientierte Arbeit und vor allem die Feldforschung, denn ich habe das Studium haupts\u00e4chlich gew\u00e4hlt, dass ich es spannend finde, wie Gesellschaft und das Miteinander von Menschen funktioniert. Aber auch was uns als Menschen ausmacht. Und vor allem m\u00f6chte ich Menschen kennenlernen. Nicht, dass was in ihrem Lebenslauf zu lesen steht, sondern dass was sie vielleicht sonst nur ihrer besten Freundin \/ ihrem besten Freund erz\u00e4hlen. Oder auch manchmal, dass was auf den ersten Blick offensichtlich erscheint und beim N\u00e4heren betrachten, so viel tiefgr\u00fcndiger wird. Wie Ihr somit wahrscheinlich aus meinen Worten herauslesen k\u00f6nnt, m\u00f6chte ich gerne praxisorientiert arbeiten. Ich habe die Wahrnehmung, dass die Kulturwissenschaften von der praktischen Arbeit lebt und erst dann zu dem Fach wird, was es heute ausmacht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Pers\u00f6nlich interessiert mich dabei auch die historische Sicht von Kulturwissenschaften. Vor allem den Aspekt, was M\u00e4rchen und Sagen \u00fcber das Leben der Menschen in der Vergangenheit und heute aussagen. Deswegen hoffe ich sehr, dass wir im Studium auch eigene Forschungsfragen entwickeln k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Und zu aller Letzt ich bin auch m\u00fcde. Zum einem, wie ich eben schon berichtet habe von den ganzen Eindr\u00fccken. Zum anderen aber auch von meinem neuen Leben. Das mag vielleicht jetzt erstmal dramatisch klingen und vielleicht ist es das erstmal auch. Aber was ich f\u00fcr mich bemerkt habe und auch erwartet habe \u2013 Uni kann und ist anstrengend. Vor allem, weil wir alle das bisher in den allermeisten F\u00e4llen noch nicht gew\u00f6hnt sind. Denn wie ich schon erw\u00e4hnt habe, ist alles gr\u00f6\u00dfer. Man bekommt mehr sogenannte \u201eHausaufgaben\u201c und muss viel mehr selbstst\u00e4ndig nacharbeiten. Und da sind wir auch am Punkt \u2013 es ist selbstst\u00e4ndig. Keiner zwingt dich dazu es zu machen, das Studium ist freiwillig. Ich mache es f\u00fcr mich, aber besonders das muss ich mir in den n\u00e4chsten Wochen \/ Monate noch vermehrt sagen. Denn wenn ich wollte, k\u00f6nnte ich meine ganze Zeit im Moment nur noch mit Lernen verbringen. Dabei gibt es auch ein Leben neben der Uni, welche ich genauso gerne pflegen m\u00f6chte. Denn Pausen sind genauso wichtig, wie Lernen oder noch wichtiger. (Funfact: Ich schreibe das hier gerade, w\u00e4hrend es kurz vor 01:00 Uhr nachts ist, aber mir kam eben eine Idee zu diesem Blog, welche mich nicht mehr losgelassen hat, bevor ich sie aufgeschrieben habe.) In den Pausen schaffe ich Voraussetzungen f\u00fcr einen neuen Lernalltag, um mit neuer Energie starten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Damit sind wir auch am Ende des heutigen Blogeintrags angekommen. Ich hoffe, sehr dass Euch der Eintrag gefallen hat. Wenn ja, k\u00f6nnt ihr, wie schon erw\u00e4hnt gerne unter dem Eintrag kommentieren. Welche Worte beschreiben Eure ersten Uniwochen? Oder k\u00f6nnt Ihr euch vielleicht in meinen Worten wiederfinden? Oder habt ihr eine ganz andere Erfahrung, gemacht? Lasst es mich wissen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Wir h\u00f6ren uns im n\u00e4chsten Blogeintrag.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Bis dahin, seid lieb zueinander, denn meiner Meinung nach schaffen wir mit unseren kleinen netten Taten im Alltag eine Voraussetzung f\u00fcr eine nettere und tolerantere Welt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Bis bald, Nele<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nele Gehrmann 6299515| 09-50-M1-T3 Tutorium 3 zu &#8222;Einf\u00fchrung in die Ethnologie&#8220; | (WiSe 2023\/2024) | Studienleistung Blogeintrag &nbsp; Hallo zusammen, die ersten zwei Wochen meines Lebens an der Uni sind vorbei. Und\u2026 was soll ich sagen, ich habe ganz sch\u00f6n viele Worte zu den letzten zwei Wochen in meinem Kopf. 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