{"id":29,"date":"2019-08-15T10:29:32","date_gmt":"2019-08-15T08:29:32","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/christinayvonne\/?p=29"},"modified":"2019-08-15T10:29:32","modified_gmt":"2019-08-15T08:29:32","slug":"abschlussreflexion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/christinayvonne\/2019\/08\/15\/abschlussreflexion\/","title":{"rendered":"Abschlussreflexion"},"content":{"rendered":"<p>1. Benennen Sie die f\u00fcr Sie zentralsten theoretischen Erkenntnisse, die Sie aus den Vortr\u00e4gen der Ringvorlesung f\u00fcr sich mitgenommen haben. Nehmen Sie dabei konkret Bezug auf a.) fachdidaktische Aspekte, indem Sie Erkenntnisse auf die Didaktiken ihrer <strong>eigenen beiden F\u00e4cher\u00a0<\/strong>beziehen und b.) zwei generelle erziehungswissenschaftliche Erkenntnisse zu Schule und Unterricht mit Bezug zu den relevanten Quellen benennen.<\/p>\n<p>Meine zwei Studienf\u00e4cher sind Inklusive P\u00e4dagogik und Germanistik. Obwohl es naheliegend w\u00e4re die zentralsten theoretischen Erkenntnisse aus den beiden Vortr\u00e4gen aus den Inklusionsveranstaltungen gewonnen zu haben, beziehe ich mich zun\u00e4chst auf die Veranstaltung &#8222;Mathematikdidaktik&#8220; von Prof. Dr. Knippig. Bei dieser Veranstaltung wurde zitiert, dass Grundschulkinder mit deutscher Familiensprachen im Mathematikunterricht signifikant bessere Leistungen erbr\u00e4chten, als Kinder aus anders- oder gemischtsprachigen Familien (Tiedemann\/Billmann-Machecha, 2004). Diese Problematik lasst sich auch an\u00a0 die problematische Herausforderung f\u00fcr SuS mit F\u00f6rderbedarf anlehnen. Besonders wichtig fand ich den Ansatz, statt der Anforderungsstufen, die individuellen Lernstufen zu ber\u00fccksichtigen. Auch, dass die fachdidaktische und konkrete Anforderungsbeschreibungen bez\u00fcglich der Lernausslage und der Zielsetzung der individuellen Sch\u00fcler ein wichtiger Teil der LehrerInnenarbeit ist (Prof. Dr. Knippig), ist sehr erkenntnisreich.\u00a0 Ebenfalls die Vorlesung &#8222;Gendersensible P\u00e4dagogik&#8220; von Dr. Fantini war sehr aufschlussreich, besonders f\u00fcr mein Fach Germanistik. Gerade die Begriffe &#8222;Ruhenlassen&#8220; und &#8222;Entdramatisierung von Geschlecht (z.B. Weber, 2006) sind mir als zuk\u00fcnftige Lehrerin sehr positiv in Erinnerung geblieben. F\u00fcr meine zuk\u00fcnftige Arbeit als Lehrerin, sind mir diese Erkenntnisse sehr hilfreich. Durch die Mathematikvorlesung werde ich in Schulen den Lernstoff m\u00f6glichst individuell gestalten und durch die Gendersensible P\u00e4dagogik werde ich zuk\u00fcnftig auch SuS die Wahl Ihrer Lekt\u00fcre mitentscheiden lassen und versuchen Ihre Talente und Passionen zu unterst\u00fctzen und zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>3. Zu welchen zwei erziehungswissenschaftlichen Fragestellungen, die Sie in der Vorlesung kennengelernt haben, w\u00fcrden Sie gerne mehr erfahren im weiteren Studium im Bezug auf das Modulthema UMHET. Bitte begr\u00fcnden Sie Ihre Wahl?<\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnen Sie der Vielfalt der Sch\u00fcler\/-innen gerecht werden und welche Verb\u00fcndeten k\u00f6nnen sie dazu gewinnen?<\/p>\n<p>Diese Frage aus der Vorlesung von Prof. Dr. M\u00fcller bezieht sich auf das Thema &#8222;Inklusion&#8220; und ist f\u00fcr den heutigen Schulalltag sehr aktuell und es ist meiner Auffassung nach sehr wichtig, dass dieses Thema viel pr\u00e4senter wird. Ich selbst studiere Inklusive P\u00e4dagogik f\u00fcr Oberschulen und Gymnasien und bin ehrlich erscchrocken wie viele Laehramtsstudierende es gibt, die nicht einmal wissen, dass dieses ein Studienfach ist. Au\u00dferdem w\u00e4re es interessant in einer offenen Diskussion von den zuk\u00fcnfigen LehrerInnen zu wissen, wie sie sich Ihren Schulalltag mit Inklusionssch\u00fclerInnen vorstellen. Nat\u00fcrlich ist das Thema der Findung von Verb\u00fcndeten auch sehr wichtig, da es h\u00e4ufig Problematiken gibt, die den Schulalltag erschweren, z.B., wenn die pers\u00f6nlichen Assistenzen den Lehrern aufgrund ihrer Schweigepflicht gegen\u00fcber Ihres Arbeitgebers (im Regelfall ein sozialer Tr\u00e4ger) gebunden sind, oder wenn \u00c4rzte und Therapeuten ebenfalls Ihren juristischen Verpflichtungen nachkommen m\u00fcssen. Oftmals ist es dann gar nicht m\u00f6glich sich ein umfangreiches Bild der Problematik der SuS mit F\u00f6rderbedarf machen zu k\u00f6nnen. Daraus folgt dann, dass die Lehrkraft nur mit Wissensfragmenten versuchen muss individuell auf die Bed\u00fcrfnisse der SuS einzugehen.<\/p>\n<p>Erl\u00e4utern Sie, welches Unterrichtsmuster Sie in Ihrer bisherigen Erfahrung selbst als das wirkungsvollste erlebt haben! Diskutieren Sie Ihre Beobachtung vor dem Hintergrund der Vorlesung!<\/p>\n<p>Dies ist zwar eine Aufgabenstellung und keine direkt Frage, jedoch l\u00e4sst sich die Aufforderung leicht in eine Frage umformulieren (RV03 &#8211; Dr. Christoph Kugelmeyer)<\/p>\n<p>Alleine, weil es so viele Kommilitonen aus zahlreich verschiedenen Schulen, kulturellen Hintergr\u00fcnden und unterschiedlichen Geschm\u00e4ckern gibt, w\u00e4re es au\u00dferordentlich interessant zu erfahren, wie weit sich die Vielseitigkeit der Unterrichtsmuster ertstreckt. Eine offen Gespr\u00e4chsrunde oder ein Forum diesbez\u00fcglich, w\u00e4re in meinen Augen w\u00fcnschenswert. Mit Sicherheit k\u00f6nnten so angehende LehrerInnen verschiede Muster kennenlernen und f\u00fcr sich die besten Erkenntnisse nutzen, um damit ihr Wissen zu erweitern und sp\u00e4ter diese in ihre Arbeit einflie\u00dfen lassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li>Welche in den Vorlesungseinheiten von BAUMHET thematisierten Problematiken\/Aspekte sehen Sie f\u00fcr sich pers\u00f6nlich als besondere Herausforderung? Wie k\u00f6nnten Sie sich, im Uni-Kontext oder auch dar\u00fcber hinaus, auf diese Herausforderungen vorbereiten?<\/li>\n<\/ol>\n<p>Da ich einen Studiengang belege, der erst seit einem Jahr zugelassen ist, sehe ich auch in der Inklusionsp\u00e4dagogik die besondere Herausforderung. Der ganze Themenkomplex steckt mehr oder weniger noch in den &#8222;Kinderschuhen&#8220;. Die Inklusion gibt es schon seit \u00fcber zehn Jahren, trotzdem herrscht an vielen Schulen noch Abneigung, Ausgrenzung und meistens schlichtweg\u00a0 \u00dcberforderung, weil Lehrern ohne spezielle Ausbildung, SuS mit allen m\u00f6gliche Besonderheiten in ihre Klassenzimmer zugeteilt werden. Es gibt nat\u00fcrlich auch tolle Erfolgsgeschichten, aber auch viele Beispiele, die f\u00fcr alle Beteiligten in einer gro\u00dfen Frustration endeten. Ich habe selbst \u00fcber zwei Jahre Inklusionskinder in Schulen begleitet und mich dann f\u00fcr dieses Studium entschieden, weil ich mir erhoffe, mir F\u00e4higkeiten anzueignen, die SuS erm\u00f6glichen, trotz Ihren Besonderheiten Ihre Lern- und Lebensziele zu verwirklichen. Durch Kommunikation mit Lehrenden und Kommilitonen, sowie alten und neuen Erkenntnissen des Fachgebiets und verschiedene Praktika werde ich mich bestm\u00f6glich auf diese Herausfordeung vorbereiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Benennen Sie die f\u00fcr Sie zentralsten theoretischen Erkenntnisse, die Sie aus den Vortr\u00e4gen der Ringvorlesung f\u00fcr sich mitgenommen haben. 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