{"id":27,"date":"2019-07-07T21:42:19","date_gmt":"2019-07-07T19:42:19","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/christinayvonne\/?p=27"},"modified":"2019-07-07T21:42:19","modified_gmt":"2019-07-07T19:42:19","slug":"rv13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/christinayvonne\/2019\/07\/07\/rv13\/","title":{"rendered":"rv13"},"content":{"rendered":"<p>Fokussierung des Vorlesungsthemas: Benennen Sie ausgew\u00e4hlte, f\u00fcr Sie zentrale Aspekte des in der Vorlesung aufgemachten Spannungsfeldes von Literatur im Deutschunterricht, empirisch nachgewiesenen Gendervorlieben und \u201eLeistungen\u201c im Deutschunterricht. Beziehen Sie sich dabei auf die theoretischen Kernaussagen der Vorlesung und begr\u00fcnden Sie deren Auswahl.<\/p>\n<p>Die zentralen Aspekte des in der Vorlesung aufgemachten Spannungsfeldes von den aufgez\u00e4hlten Bereichen des Deutschunterrichts sind f\u00fcr mich, dass Voreingenommenheit seitens der Lehrkr\u00e4fte abgebaut werden sollte und ein klischeebehaftetes Denken fehl im Klassenzimmer ist. Wenn von vornherein SuS den Vorurteilen ausgesetzt sind, dass M\u00e4dchen am liebsten Liebesromane und Jungen lieber Sci-Fi- oder Sachliteratur lesen, kann das die Beziehung von SuS zum Deutschunterricht und zu den Lehrern dauerhaft negativ beeinflussen. Im schlimmsten Falle versperren sich SuS dem Deutschunterricht und halten sich dann f\u00fcr &#8222;schlecht in Deutsch&#8220;, nur weil sie dem Klischee nicht entsprechen.<\/p>\n<p>Anwendung und theoriegeleitete Reflexion bisheriger Praxiserfahrungen: Benennen und diskutieren Sie Beispiele f\u00fcr die von Ihnen unter 1 benannten Aspekte und nehmen sie dabei explizit Bezug zu Ihren bisherigen Praktika oder Ihrer eigenen Schulzeit.<\/p>\n<p>Ich habe mein Abitur an der Erwachsenenschule absolviert und auch da gab es seitens der Lehrer solche Vorurteile. Insbesondere bei den m\u00e4nnlichen Mitsch\u00fclern konnte man merken, dass sie sich \u00fcber die Jahre &#8222;Tricks&#8220; abgeguckt hatten, wie z.B. Inhaltsangaben oder Zusammenfassungen aus dem Internet zu lesen. So, konnten , oder wollten sie zumindest umgehen, dass sie gleich ein ganzes Werk lesen mussten. Das Lesen empfanden sie also als eine Art Strafe. Aus den Erz\u00e4hlungen von Lehrern erfuhr ich sogar von Sch\u00fclern, die durch die Abiturpr\u00fcfungen gefallen waren, weil sie einfach nicht\u00a0 das pr\u00fcfungsrelevante Werk selbst gelesen hatten. Im Fazit konnte &#8222;mann&#8220; also bis zur Abipr\u00fcfung in Deutsch kommen, ohne dass erlernt wurde, dass es ein Genuss sein kann ein Buch von vorne bis hinten durchzulesen.<\/p>\n<p>Anwendung und theoriegeleitete Reflexion zuk\u00fcnftiger Praxiserfahrungen: Formulieren Sie eine Beobachtungsaufgabe f\u00fcr kommende Praktika zur \u201elanguage awareness\u201c, bei der Sprachenvielfalt als Normalfall angesehen wird, oder optional zum Thema \u201egendersensible Didaktik\u201c.<\/p>\n<p>Beobachten Sie, wie SuS mit Deutsch als Muttersprache im Unterschied zu SuS mit bilingualem Hintergrund, das gleiche Werk beurteilen, vorstellen und interpretieren. Beobachten Sie danach die gleiche Aufgabe, nur mit dem Unterschied, dass alle SuS sich das Werk selbst aussuchen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Anwendung und theoriegeleitete Reflexion auf der Unterrichts- und Schulebene: Benennen Sie Ihnen bekannte Ans\u00e4tze\/Ma\u00dfnahmen f\u00fcr Unterrichts- und\/oder Schulentwicklung (z.B. bezogen auf Unterrichtsorganisation oder Schulformen,) die systematisch genderbezogene Heterogenit\u00e4t einbezieht.<\/p>\n<p>Zum Einen sollte ein , zumindest in Teilen, Mitbestimmungsrecht der SuS bez\u00fcglich der Literatur gew\u00e4hrt werden. Au\u00dferdem ist zu empfehlen, den Deutschunterricht den Interessen der SuS anzupassen. Insbesondere Rechtschreibung, Grammatik etc. lassen sich aus so vielen Texten erlernen, so dass f\u00fcr jeden Geschmack etwas dabei ist. Gleiches gilt jedoch auch f\u00fcr die naturwissenschaftlichen F\u00e4cher, in denen, angeblich, die M\u00e4dchen etwas schw\u00e4cher sind. Es f\u00fchren etliche Wege zum erlernen von Wissen, also sollte man (egal welchen Geschlechts) diese auch gehen d\u00fcrfen und nicht nur die \u00fcblichen wenigen, die doch offensichtlich f\u00fcr so viele SuS schwer zu begehen sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fokussierung des Vorlesungsthemas: Benennen Sie ausgew\u00e4hlte, f\u00fcr Sie zentrale Aspekte des in der Vorlesung aufgemachten Spannungsfeldes von Literatur im Deutschunterricht, empirisch nachgewiesenen Gendervorlieben und \u201eLeistungen\u201c im Deutschunterricht. Beziehen Sie sich dabei auf die theoretischen Kernaussagen der Vorlesung und begr\u00fcnden Sie deren Auswahl. Die zentralen Aspekte des in der Vorlesung aufgemachten Spannungsfeldes von den aufgez\u00e4hlten Bereichen &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/christinayvonne\/2019\/07\/07\/rv13\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201erv13\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":11007,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[207],"tags":[23853],"class_list":["post-27","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-rv13","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/christinayvonne\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/christinayvonne\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/christinayvonne\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/christinayvonne\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11007"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/christinayvonne\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=27"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/christinayvonne\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/christinayvonne\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27\/revisions\/28"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/christinayvonne\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=27"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/christinayvonne\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=27"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/christinayvonne\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=27"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}