{"id":32,"date":"2018-04-27T11:58:33","date_gmt":"2018-04-27T09:58:33","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/charleso\/?p=32"},"modified":"2018-04-27T12:07:00","modified_gmt":"2018-04-27T10:07:00","slug":"rv04","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/charleso\/2018\/04\/27\/rv04\/","title":{"rendered":"RV04"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 14pt;color: #000000\">In der Vorlesung zum Thema \u201eSprachliche Heterogenit\u00e4t\u201c, ging es unter Anderem um die Sinnhaftigkeit verschiedener Unterrichtsmodelle. Zudem wurden Unterrichtsmodelle f\u00fcr Naturwissenschaften vorgestellt und auf geschlechtsspezifische Unterschiede hingewiesen. In beiden Bereichen wurden verschiedene, empirische Studien durchgef\u00fchrt, welche zu folgenden Ergebnissen kamen:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;color: #000000\">Die Aufteilung der SuS in leistungshomogene Gruppen f\u00fchrt zu kaum sp\u00fcrbaren Lernerfolgen, dabei profitieren jedoch vor allem die lernst\u00e4rkeren Gruppen von der Differenzierung. Wobei der Lernerfolg bei lernschw\u00e4cheren Gruppen geringer wird.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;color: #000000\">M\u00e4dchen haben im Schnitt bessere Noten als Jungen.<\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: 14pt;color: #000000\">Mal abgesehen von der unterschiedlichen Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung einzelner Sch\u00fcler und deren Motivation, haben alle SuS verschiedene Lernstrategien um bestimmte Lernstoffe aufnehmen zu k\u00f6nnen. Auch das Geschlecht spielt hierbei eine Rolle. So zeigen Studien das werden M\u00e4dchen im Lernalltag besonders f\u00fcr ihr Sozialverhalten gelobt werden, w\u00e4hrend Jungs besonders bei fachlicher Leistung Lob erhalten.<\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: 14pt;color: #000000\">In der Schule wird oft mit unterschiedlichen Methoden gearbeitet. Eine effektive Option ist die Expertengruppe. SuS werden in Gruppen eingeteilt und erhalten unterschiedliche Themenfelder. Jede Gruppe bearbeitet gemeinsam das Thema auf, sodass jeder ein Experte in diesem Bereich ist. Diese Gruppeneinteilung wird unabh\u00e4ngig von Leistungsheterogenit\u00e4t getroffen und erm\u00f6glicht somit allen einen gemeinsamen Fortschritt, da Studien zeigen das sowohl schlechte als auch gute Sch\u00fcler von einer gemischten Gruppe profitieren. Anschlie\u00dfend werden neue Gruppen gebildet, wobei zu jedem Themenfeld ein Experte dabei ist der sein Thema den anderen SuS erkl\u00e4ren kann. Alle SuS unterst\u00fctzen und erg\u00e4nzen sich somit gegenseitig und tragen dar\u00fcber hinaus die Verantwortung daf\u00fcr, dass ihre Mitsch\u00fcler gut \u00fcber ihr eigens in der Expertengruppe erarbeitetes Thema aufgekl\u00e4rt werden.<\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: 14pt;color: #000000\">Zur Aufgabenstellung im Fach Geschichte, k\u00f6nnte man zum beispiel jeder Gruppe einen Text geben der sich mit verschiedenen Ereignissen in einer Epoche auseinander setzt. Zun\u00e4chst arbeiten die Sch\u00fcler also ihr eigenes Ereignis aus und lernen es zu verstehen. Im Anschluss kann durch die entstehende Gruppenarbeit dann der behandelte Zeitabschnitt durch Zeitstrahlen oder schriftliche Ausarbeitung behandelt und erfolgreich erlernt werden.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Vorlesung zum Thema \u201eSprachliche Heterogenit\u00e4t\u201c, ging es unter Anderem um die Sinnhaftigkeit verschiedener Unterrichtsmodelle. 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