Ehrlichkeit

Seitdem dieses Jahr angebrochen ist, verspüre ich einen intensiven Druck. Ich habe bereits in den Beiträgen geschrieben, dass ich mich an gewisse Momente zurück erinnere, wo es mir mit vielen Routinen gut ging und ich gerne wieder dort hin zurück möchte.
In der Realität habe ich in der letzten Woche gemerkt, dass ich einiges an meinen Ansprüchen runterschrauben muss. Diese Erkenntnis hat mich sehr sehr viel Zeit und Kraft gekostet. Dieses Gefühl „ganz oder gar nicht“ hat mich sehr stark eingenommen und auch oft gehindert, da ich mich nicht mit meinem Gewissen und meinen Plänen mit einem „Mittelmaß“ zufrieden geben konnte. In der zweiten Januarwoche hielt ich insgesamt 4 Tage hintereinander mit meinen Sporteinheiten und dem Ernährungsplan durch und danach hielten mich nicht nur eine üble Erkältung, sondern auch eine sehr überanspruchte Celina zurück, weiterzumachen. Selbst in dieser Zeiten, wo ich mich aufraffen konnte, hat mich die Überwindung so stark eingenommen, dass ich nichts mehr aufschreiben und den Moment auch irgendwie allein für mich genießen wollte. Ich denke hier ist es wichtig mir bewusst zu machen, dass es motivierend sein könnte, wenn ich dieses Material habe, da ich an schlechten Tagen darauf zurück greifen könnte..

Ich werde in den nächsten Tagen einen neuen Plan erstellen, da ich so zu keinen Ergebnissen kommen kann, denn es stresst mich extrem und zieht mich oft runter von „0 auf 100“ zu gehen, was ich mir in meiner Illusion oder meiner Tagträumerei sehr leicht vorgestellt habe. Diesen Beitrag zu erstellen hat schon sehr viel Überwindung gekostet. Nun bin ich aber bereit zu akzeptieren wie es gelaufen ist, dass ich mir oft zu hohe Ziele setze und mich dann lange mit dem Gefühl des „Versagens“ aufhalte und quäle. Dem wird nun ein Ende gesetzt, denn ich konnte mir viel Wissen und neue Inspiration aneignen und bin gespannt auf ein realistisches, angepasstes Selbstexperiment.

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