1. Mein Anliegen

Die Disziplin und Einhaltung von Routinen im Alltag haben mich schon immer fasziniert, da ich mich selbst als eher spontanen und ungebundenen Menschen bezeichnen würde. Zudem finde ich es erstaunlich, was für eine enorme Bedeutung ein großer Teil der Gesellschaft auf diese Werte legt.

Ich habe keine feste Zeit, zu der ich aufstehe, esse dann, wenn es in meinen Tagesablauf passt. Eine To-Do-Liste bringt mir wenig, da ich mich sowohl durch meine Laune als auch meine Fristen mehrmals täglich neu ordne und organisiere. Ich lebe somit ein sehr konträres Leben im Vergleich zu vielen angesagten Personen des öffentlichen Lebens, welche sich selbstbewusst für die Einbindung von Sport, gesunder Ernährung oder „self care“ aussprechen und lasse mich eher durch meine Interessen und Bedürfnisse treiben.

Die regelmäßige Konfrontation in den Medien wie beispielsweise durch Beiträge bei YouTube und Instagram und meine schon länger vorhandene „Wunschvorstellung“, dass Routinen und Rituale wie zum Beispiel eine morgendliche Meditation, Workouts oder Yoga meinen Gemütszustand verbessern sollen, inspirieren mich dazu dem „Kult um die Selbstoptimierung“ in Form eines Selbstexperiments einzuleiten und auf diesem Blog zu dokumentieren. Mit diesen Voraussetzungen entschied ich mich, dieser Frage und dem gesellschaftlichen Phänomen der Selbstoptimierung für insgesamt einen Monat auf den Grund zu gehen. Alle Fotos, die ihr auf dem Blog findet, sind von mir.

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