2. Autoethnografie

Die autoethnografische Forschung eignet sich für mein Selbstexperiment mit dem Fokus auf dem „Kult um die Selbstoptimierung“ als Forschungsansatz, da zum Einen persönliche Erfahrungen beschrieben (auto) und zum Anderen anschließend diese subjektiven Erfahrungen systematisch analysiert (grafie) werden sollen, um kulturelle Erfahrungen zu verstehen (vgl. Ellis 2004; Holman Jones 2005). 

Das Ziel dieser Forschung beinhaltet also sowohl ein Produkt, als auch eine Methode beziehungsweise einen Prozess (vgl. Ellis 2010, S.346). Ich habe großen Respekt vor dieser Form der Forschung, da ich bei meinem ersten Forschungsseminar im dritten Semester bei Kommilitonen mitbekommen habe, dass man „manchmal nicht in der Stimmung“ dafür ist oder „es anstrengend ist, sich permanent mit sich auseinanderzusetzen und dies zu dokumentieren. Ich gehe somit voller Vorfreude, aber auch einem Gefühl von Ungewissheit an meine erste autoethnografische Forschung heran. 

Als Methode für diesen Prozess möchte ich meine Handykamera zur direkten Dokumentation von Erlebnissen und ein Forschungstagebuch wählen. Ich dokumentiere für 4 Wochen meine Routinen und Rituale mithilfe dieser Medien und versuche einen Einblick in mein Empfinden zu geben. Wichtig dafür ist, dass man beim Lesen im Hinterkopf behält, dass es sich um subjektive Eindrücke und Gefühle handelt. Für Nachfragen bin ich natürlich stets offen!

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