3. Ernährung

Das Foto auf dem Blog ist ein Gericht von mir, wie ich es an einem „guten Tag“ zubereite. Sehr bunt, abwechslungsreich und frisch.

Achtsamkeit soll sich während meines Selbstexperiments nicht nur in meiner Bewegung und Ritualen widerspiegeln, sondern auch in der Ernährung. Ich entscheide mich für die Form des Intervallfastens, da ich diese Art des Fasten schon oft unbewusst ausgeübt habe, wenn ich an stressigen Tagen nicht zum Frühstücken komme.

Ich habe viel recherchiert und sowohl Lob als auch einiges an Kritik über die Form des Fastens gefunden. In einem aktuellen Youtubevideo von „Puls“ probiert eine Reporterin die Form ausprobiert, in der man 20 Stunden am Tag fastet und die übrigen 4 Stunden Nahrung zu sich nehmen darf. In diesem Video sind deutlich die negativen Seiten dieser Methode zu erkennen, da die Reporterin durch diese sehr strikte Umstellung körperliche Beschwerden erleided. Ich habe mir momentan angewöhnt noch sehr kurz vor dem Schlafen viel zu essen, da ich Schwierigkeiten habe einzuschlafen und das leider zu einer sehr schlechten Angewohntheit wurde.

Die Schwierigkeit beziehungsweise Herausforderung beim Fasten ist auf jeden Fall die ausreichende Zufuhr von Nährstoffen in der bestimmten Zeit, ich entscheide mich für die 16/8 Methode, also 16h am Tag fasten und 8 Stunden verteilt über den Tag essen. Trinken werde ich versuchen so viel wie möglich, hauptsächlich Wasser und Tee. Dies soll eine Möglichkeit sein eine weitere Routine zu entwickeln und raus aus meinen schlechten Angewohnheiten des „Überessens“ kommen, da ich teilweise sehr unregelmäßig und undurchdacht esse.

Als Hilfe nehme ich mir die App namens “ Yazio“, wo ich einen Überblick über meine Ernährung in Form von Kategorien habe. Dort gibt man zu Anfang seine Maße, sein Alter und sein Gewicht an. Ich habe hier die Möglichkeit einen Überblick über meinen Konsum zu bekommen und darauf zu achten, vielfältig, bunt und ausgewogen zu essen.

Als Beispiel:

Ich esse zum Mittag Reis mit gebratenem Gemüse und Tofu. Die App zeigt mir an, dass dieses Gericht um die 420 Kalorien hat, 60 Gramm Kohlenhydrate; 11,1g Eiweiß und 13,8 g Fett.

Ich werde versuchen viel zu variieren und „Langeweile-Snacks“ wegzulassen, indem ich während der Hauptmahlzeiten reichlich Vitamine in Form von Gemüse zu mir nehme.

Nach ca. 2 Wochen merke ich, dass ich das Eintragen der Lebensmittel im Handy als Last wahrnehme. Ich versuche so trotzdem darauf zu achten, was ich zu mir nehme, bin sehr genervt von diesem ständigen eintragen.


Ich versuche mir öfter Zeit zu nehmen, um mir zum Beispiel morgens einen frischen Saft mit O-Saft zu machen. Noch etwas Ingwer rein reiben und ich kann mit einem guten Gefühl in den Tag starten!

 

 

Ich merke, dass ich, vor allem an stressigen Tagen, kein Problem damit habe die Fastenmethode umzusetzen. Dafür bekomme ich allerdings am Abend die „Quittung“, da ich gefühlt doppelt und dreifach esse, um den Tagesbedarf nachzuholen.

Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass ich gut damit auskomme, wenn ich das Frühstück auslasse. Trotzdem gibt es Tage, an denen ich mir ein Frühstück genehmige, da ich weiß, dass ich mittags keine Zeit oder wenig Zeit zum ausgewogenen Essen habe. Ich merke, dass es sehr wichtig ist auf sein (Bauch-)Gefühl zu hören, da der Körper einem eigentlich gut signalisiert, ob er gerade Energie benötigt oder nicht.

Während des Selbstexperiment spüre ich, dass ich sehr viele Veränderungen ausprobieren möchte und merke, dass mich die Umsetzung in jedem einzelnen Bereich viel mehr in Anspruch nimmt. Als Lösung habe ich die wöchentliche Umsetzung verschiedener Aspekte versucht. Also beispielsweise eine Woche die Fastenmethode, eine Woche das 6-Minuten-Tagebuch,..

Ich merke außerdem, dass ich sehr schnell in ein sehr extremes Umsetzungsdenken komme. Ich versuche dann wirklich sehr engstirnig und auch streng Dinge umzusetzen, sobald dies in einer Hinsicht scheitert, knicke ich komplett ein. Nach dem Motto „Ganz oder Gar nicht“. Deswegen liegt das Herzstück meines Selbstexperiments auf dem nächsten Kapitel mit dem Titel „Bewegung und Rituale“.

 

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