{"id":19,"date":"2018-06-14T23:27:51","date_gmt":"2018-06-14T21:27:51","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/britta\/?p=19"},"modified":"2018-06-14T23:27:51","modified_gmt":"2018-06-14T21:27:51","slug":"genderspezifische-motivation-im-fremdsprachenunterricht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/britta\/2018\/06\/14\/genderspezifische-motivation-im-fremdsprachenunterricht\/","title":{"rendered":"Genderspezifische Motivation im Fremdsprachenunterricht"},"content":{"rendered":"<p>In der Vorlesung: \u201eGenderspezifische Motivation im Fremdsprachenunterricht\u201c ging es um den Zusammenhang von Gender und Fremdsprachenunterricht. An meiner Grundschule gab es nur Lehrerinnen, weswegen auch meine Englischlehrkraft weiblich war. Ab der weiterf\u00fchrenden Schule waren die Geschlechter meiner darauffolgenden FremdsprachenlehrerInnen aber bunt gemixt. Bis zur Oberstufe hatte ich einen Englischlehrer und in Spanisch einen Lehrer und wechselnde Spanischlehrerinnen. Auf Fremdsprachenunterricht bezogen l\u00e4sst sich aus meiner Praxiserfahrung also nicht sagen, dass man pauschal sagen kann, dass Fremdsprachen eher was f\u00fcr Frauen sind. Ab dem Beginn der Oberstufe, als ich meine F\u00e4cher selbst w\u00e4hlen konnte, hatte ich dann nur noch Englisch und hier waren die Geschlechter ungef\u00e4hr gleich stark vertreten. Ich muss aber erw\u00e4hnen, dass es sich hierbei nur um einen Grundkurs gehandelt hat und viele dort verpflichtend teilgenommen haben.<\/p>\n<p>Das Rubikon-Modell ist ein verbreiteter motivationstheoretischer Ansatz. Ziel bei diesem Modell ist es, die SuS zum Erlernen einer neuen Sprache zu motivieren. Es besteht aus vier Phasen: 1. Das W\u00e4hlen (pr\u00e4dezisional), 2. Die Zielsetzung (pr\u00e4aktional), 3. Das Handeln (aktional), die Bewertung (postaktional). Beim W\u00e4hlen und der Bewertung geht es um den Motivationsprozess, w\u00e4hrend die Zielsetzung und das Handeln zur Volition z\u00e4hlen.<\/p>\n<p>In Lehrwerken werden oft Kinder dargestellt, die ungef\u00e4hr dem Alter der SuS entsprechen, die damit lernen. Dies soll dazu beitragen, dass die SuS sich mit den dargestellten Personen identifizieren k\u00f6nnen und so das Lernen vereinfachen. Es w\u00e4re also interessant, darauf zu achten, auf welche Art und Weise diese Personen in den Schulb\u00fcchern oder auf Arbeitsbl\u00e4ttern dargestellt werden. Zum Beispiel k\u00f6nnte man pr\u00fcfen, welche Aktivit\u00e4ten von welchem Gender ausgef\u00fchrt werden. Sind es immer die M\u00e4dchen, die reitend oder quatschend auf einer Parkbank sitzend dargestellt werden? Und sind es immer die Jungs, die Fu\u00dfball spielen oder am Computer sitzen? Oder werden diese Stereotypes auch aufgehoben und die Rollen auch mal vertauscht?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Vorlesung: \u201eGenderspezifische Motivation im Fremdsprachenunterricht\u201c ging es um den Zusammenhang von Gender und Fremdsprachenunterricht. An meiner Grundschule gab es nur Lehrerinnen, weswegen auch meine Englischlehrkraft weiblich war. Ab der weiterf\u00fchrenden Schule waren die Geschlechter meiner darauffolgenden FremdsprachenlehrerInnen aber bunt gemixt. 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