{"id":272,"date":"2021-06-09T15:22:16","date_gmt":"2021-06-09T13:22:16","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/?page_id=272"},"modified":"2021-06-10T10:08:01","modified_gmt":"2021-06-10T08:08:01","slug":"pressespiegel","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/das-bremer-modell-in-der-buergerlichen-presse\/pressespiegel\/","title":{"rendered":"Pressespiegel"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0 et_pb_with_background  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_title et_pb_post_title_0 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_center\"   >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_title_container\">\n\t\t\t\t\t<h1 class=\"entry-title\"><\/h1>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_1  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_1  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_image et_pb_image_0\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<span class=\"et_pb_image_wrap \"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/files\/Pressekonferenz-StudienUndPruefungsordnung-17051973_\u00a9Hans-SchulzeEickenbusch-1973_BUA-7BDickNr64_1.jpg\" alt=\"\" title=\"Pressekonferenz Studien und Pruefungsordnung 17.05.1973\" \/><\/span>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_2  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_2  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h4><b><span data-contrast=\"auto\">Das Bremer Modell in den Zeitungen<\/span><\/b><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\">Was erf\u00e4hrt man \u00fcber die K\u00e4mpfe um das Bremer Modell, wenn man Zeitung liest? Das haben wir anhand verschiedener Tages- und Wochenzeitungen vor allem aus den 1970er und 1980er Jahren untersucht. In physischen und digitalen Archiven haben wir wochenlang nach Artikeln \u00fcber die Bremer Uni und die Auseinandersetzungen um ihre Gestaltung und Ausrichtung gesucht und sind dabei auf sehr viel interessantes gesto\u00dfen. Wer schon einmal einen Fu\u00df in ein Archiv wie das Bremer Uni Archiv gesetzt hat, wei\u00df, <i>wie viel<\/i>! Unsere Ergebnisse dokumentieren wir hier in Form einer Chronologie der politischen K\u00e4mpfe anhand von beispielhaft ausgew\u00e4hlten Zeitungsartikeln und mit drei bewusst subjektiven Lekt\u00fcreberichten von Leonie (Schwerpunkt FAZ), Sebastian (Die ZEIT) und Paul (linke und moderate Zeitungen, v.a. TAZ und Vorw\u00e4rts). Auf jede*n m\u00f6gen die Zeitungsartikel, die wir gelesen haben, anders wirken, denn jede*r liest mit eigener Perspektive und Position. Wir animieren euch daher explizit zum Nach- und Weiterlesen und zum Kommentieren (gerne auch in der old school Variante eines Leser*innenbriefes)! Bei der Zeitungslekt\u00fcre bekommt mensch auf jeden Fall einen sehr guten \u00dcberblick zu Inhalt, Form und Ton der Auseinandersetzungen um das Bremer Modell, erkennt spannende Zusammenh\u00e4nge und kommt auf Fragen, die vorher nicht immer so klar auf der Hand lagen.\u00a0\u00a0<\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><span style=\"font-size: 12pt\">Nat\u00fcrlich haben wir uns auch mit dem Weserkurier besch\u00e4ftigt, hatten allerdings den Eindruck, dass sein <i>besonderer<\/i> Mehrwert aufgrund der zahlreichen abgedruckten Leser*innenbriefe und zitatlastigen Artikel vielmehr darin besteht, (partei-)politische Auseinandersetzungen zwischen B\u00fcrgerschaft, Senat, Parteien, Universit\u00e4t und B\u00fcrger*innen zuzulassen und abzubilden, als ein redaktionsgeleitetes Bild der Bremer Uni zu zeichnen. Dementsprechend wird er an dieser Stelle nicht miteinbezogen. Au\u00dfen vor bleiben in diesem Pressespiegel zun\u00e4chst auch Zeitschriften von Akteur*innen innerhalb der Bremer Universit\u00e4t (z.B. Bremer Uni Schl\u00fcssel, Zeitungen von Hochschulgruppen und Organisationseinheiten), von denen es zahlreiche gab und gibt und die eine noch unmittelbarere Rolle in den politischen K\u00e4mpfen und Auseinandersetzungen um die Deutungshoheit der Universit\u00e4tsentwicklung und eben diese Entwicklung selbst gespielt haben d\u00fcrften. Hier warten noch viele spannende Archivstunden auf uns und\/oder euch. Besonders spannend w\u00e4ren dabei direkte Bezugnahmen auf Texte aus lokalen und \u00fcberregionalen Zeitungen, die zusammen mit Leser*innenbriefen Hinweise auf die lokale Rezeptions- und Wirkungsgeschichte der Presse geben k\u00f6nnten. Es g\u00e4be also noch viel zu tun \u2026.\u00a0\u00a0<\/span><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_3  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_3_5 et_pb_column et_pb_column_3  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><h4><b><span data-contrast=\"auto\">Rolle der Presse in den politischen K\u00e4mpfen um das Bremer Modell<\/span><\/b><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}\">\u00a0<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Genauso wie sozialwissenschaftliche Texte bilden Zeitungsartikel nicht einfach neutral eine objektive Realit\u00e4t ab. Das ist in beiden F\u00e4llen auch kaum m\u00f6glich, auch wenn sich Sozialwissenschaftler*innen oft mit Wissenschaftsverst\u00e4ndnissen konfrontiert sehen, die genau das behaupten und verlangen. Zeitungen und Journalist*innen w\u00e4hlen immer aus und bewerten meist, zumindest implizit. Ihre Wahrnehmung ist nicht objektiv, sondern von ihrer Perspektive auf die Welt und ihrer Position in der Welt abh\u00e4ngig. Dennoch oder gerade deshalb ist ein plurales und an hohen Qualit\u00e4tsma\u00dfst\u00e4ben orientiertes Mediensystem fundamental wichtig f\u00fcr eine demokratische Gesellschaft. Das merken wir nicht zuletzt an den Folgen des aktuellen zumindest teilweisen Vertrauensverlustes in etablierte Medien. Zeitungen sind also eine wichtige Informationsquelle, auch f\u00fcr vergangene Entwicklungen, aber sie sind eben auch selbst immer schon Teil der politischen Debatten, \u00fcber die sich berichten. Und so kann es nicht \u00fcberraschen, dass wir die zeitgen\u00f6ssische Medienlandschaft in unserem Projekt als Arena der politischen K\u00e4mpfe um das Bremer Modell deuten und untersuchen. Vor allem die gro\u00dfen \u00fcberregionalen Zeitungen waren mit ihrer von Skepsis, Ablehnung oder Neugier gepr\u00e4gten Berichterstattung von Anfang an Teil dieser politischen K\u00e4mpfe und wurden von den anderen hochschulpolitischen Akteur*innen folgerichtig oft als Teil der Auseinandersetzungen wahrgenommen (siehe dazu z.B. Gr\u00e4fing 2012, Griesche 1974, von der Vring 1975).<\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_column_2_5 et_pb_column et_pb_column_4  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_image et_pb_image_1\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<span class=\"et_pb_image_wrap \"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1708\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/files\/P1080247-1-scaled.jpg\" alt=\"\" title=\"P1080247\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/files\/P1080247-1-scaled.jpg 2560w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/files\/P1080247-1-1280x854.jpg 1280w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/files\/P1080247-1-980x654.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/files\/P1080247-1-480x320.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw\" class=\"wp-image-1610\" \/><\/span>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_blurb et_pb_blurb_0  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_left et_block_module et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_blurb_content\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"et_pb_main_blurb_image et_pb_css_mix_blend_mode\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/pressechronik\/\"><span class=\"et_pb_image_wrap\"><span class=\"et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone et-pb-icon\">&#x35;<\/span><\/span><\/a><\/div>\n\t\t\t\t\t<div class=\"et_pb_blurb_container\">\n\t\t\t\t\t\t<h4 class=\"et_pb_module_header\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/pressechronik\/\">Weiter zur Pressechronik<\/a><\/h4>\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_blurb et_pb_blurb_1  et_pb_text_align_left  et_pb_blurb_position_left et_block_module et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_blurb_content\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"et_pb_main_blurb_image et_pb_css_mix_blend_mode\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/ein-interview-mit-dem-ersten-presseteam\/\"><span class=\"et_pb_image_wrap\"><span class=\"et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone et-pb-icon\">&#x35;<\/span><\/span><\/a><\/div>\n\t\t\t\t\t<div class=\"et_pb_blurb_container\">\n\t\t\t\t\t\t<h4 class=\"et_pb_module_header\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/ein-interview-mit-dem-ersten-presseteam\/\">Weiter zum Interview mit dem ersten Presseteam<\/a><\/h4>\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_4  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_5  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><span style=\"font-size: 12pt\">Dabei dominiert bei vielen Beobachter*innen, damaligen wie heutigen, die Wahrnehmung, insbesondere die konservative Presse zeichne bewusst ein Zerrbild des Bremer Modells, um es \u00f6ffentlich zu diskreditieren und so seine Sprengkraft f\u00fcr den Status quo der westdeutschen Hochschullandschaft und Gesellschaft zu entsch\u00e4rfen. Am 8. Oktober 1971 war etwa in der ZEIT ein Zitat zu lesen von \u201cGolo Mann, der am 22. M\u00e4rz die Bremer Universit\u00e4t besuchte und am 2. April in der \"Deutschen Zeitung\" schrieb: \"Der Beobachter, aus einem Gro\u00dfteil der Presse, und recht ernsthaften Bl\u00e4ttern darunter, erh\u00e4lt den Eindruck, es handle sich um ein ganz radikales, umst\u00fcrzlerisches, gef\u00e4hrliches Unternehmen, um eine Hochschule, an der nichts mehr gelehrt werden soll \u2013 au\u00dfer, wie man Revolution macht. Geht er nun selber hin, h\u00f6rt er einen Tag lang den Beratungen jener Universit\u00e4tsgr\u00fcnder zu, so erlebt er etwas ganz anderes: eine vern\u00fcnftige, sachliche, tolerante Atmosph\u00e4re, Pl\u00e4ne, wie die Studenten nicht weniger lernen und arbeiten sollen als bisher, sondern mehr, auch und gerade in den echten Wissenschaften, wenn auch mit neuen Methoden, und keineswegs der Anspruch, nur eine politische Richtung m\u00fcsse herrschen. Hier wurden ihm also von Zeitungen, an die er glaubte, Vorurteile suggeriert, nicht genau und gerecht informierende Urteile.\"\u201d Gr\u00fcndungsrektor Thomas von der Vring widmete dem \u201cgro\u00dfen Geschrei\u201d der Presse ein eigenes kleines Kapitel in seinem Buch zur Hochschulreform. Er beklagt darin unter anderem: \u201cJede \u00c4u\u00dferung einzelner Mitglieder, auch wenn sie von der Mehrheit nicht geteilt wurde, wurde lauthals der gesamten Universit\u00e4t angelastet \u2013 ein Zeichen daf\u00fcr, in welchem Sinne wissenschaftliche Meinungsfreiheit verstanden wurde\u201d (von der Vring 1975: 31).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Von der Vring nimmt die Berichterstattung der Bremer Nachrichten, der FAZ und der WELT als gezielte Kampagne gegen die Reformuni wahr: \u201cDie Agitation dieser Bl\u00e4tter demonstrierte den Niedergang des einst glorreichen b\u00fcrgerlichen Journalismus in erschreckender Weise\u201d (ebd.: 31-33). Die von ihm, Golo Mann und anderen beklagte \u201cWahrheitsl\u00fccke zwischen der tats\u00e4chlichen, sachlich bem\u00fchten und ungemein flei\u00dfigen Aufbauarbeit der Universit\u00e4t und dem gro\u00dfen Geschrei\u201d (ebd.: 33), l\u00e4sst Zweifel aufkommen, ob das Presseecho immer den oben genannten Anspr\u00fcchen eines pluralen Qualit\u00e4tsjournalismus entsprach und legt die Vermutung nahe, dass mitunter die Zeitungen ganz bewusst einen politischen Standpunkt einnahmen und die K\u00e4mpfe um das Bremer Modell journalistisch befeuerten. Ein weiterer Grund f\u00fcr Zeitungslekt\u00fcre als Methode zur Rekonstruktion ebendieser K\u00e4mpfe.\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Der ehemalige Personalratsvorsitzende Peter Wehmeyer bemerkte in diesem Zusammenhang: \u201cdiese Universit\u00e4t mu\u00dfte von Anfang an mit starkem Gegenwind rechnen. (\u2026) So geh\u00f6rt es denn zu der nicht seltenen Erfahrung an dieser Universit\u00e4t, da\u00df Journalisten von \u00fcberregionalen Medien zu Kurzbesuchen nach Bremen kamen, die nach dem Grundsatz handelten: Viel Wissen hemmt die Urteilsfreudigkeit. Sie lie\u00dfen sich von ausgew\u00e4hlten Interviewpersonen die passenden Zitate soufflieren, mit denen sie dann ihre eigenen Vorurteile und die ihrer Leser zu zementieren suchten\u201d (Wehmeyer 1982: 121). Gr\u00e4fing (2012: 236) stellt fest, \u201e[d]iffuse Bef\u00fcrchtungen von kommunistischer Unterwanderung gingen mit Fehlinformationen Hand in Hand\u201c und Griesche (1974: 38-49) zeigt nachvollziehbar und sehr \u00fcberzeugend auf, wie mehrere Bl\u00e4tter Informationen bewusst unterschlagen, \u00c4u\u00dferungen aus ihrem Kontext rei\u00dfen, Personen verleumden und Gegendarstellungen gar nicht, oder taktisch verz\u00f6gert ver\u00f6ffentlichen. Es scheint diesen Zeitungen nie um \u201eVerstehen\u201c und \u201eDiskurs\u201c gegangen zu sein. Heide Gerstenberger (1982: 40), Mitglied und zeitweise Vorsitzende des Gr\u00fcndungssenats und sp\u00e4ter Professorin an der Uni kritisiert, dass durch eine derart interessen- und ideologiegeleitete Darstellung die Reputationen der Lehrenden und die Chancen der Studierenden merklich in Mitleidenschaft gezogen worden seien.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Insgesamt l\u00e4sst sich feststellen, dass die mediale Berichterstattung des Bremer Modells erstens einen erheblichen und nachhaltigen Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinungsbildung \u00fcber die Bremer Universit\u00e4t hatte, insbesondere mit Attributen wie \u201crote Kaderschmiede\u201d (mal mit, mal ohne Anf\u00fchrungszeichen aber eigentlich immer als Vorwurf gemeint). Dar\u00fcber \u00fcbte sie zweitens einen nicht zu untersch\u00e4tzenden externen Druck auf die Reformbem\u00fchungen an der Universit\u00e4t, die politischen Entscheidungstr\u00e4ger*innen und die Forschungsf\u00f6rderung aus, der den Gegenkr\u00e4ften des Bremer Modells in den verschiedenen Arenen der politscher K\u00e4mpfe sehr gelegen kam. Auch wenn das Presseecho keineswegs immer einheitlich war, konnten die mit dem Reformprojekt sympathisierenden Stimmen diesen Druck kaum entsch\u00e4rfen.\u00a0\u00a0<\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_5  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_1_3 et_pb_column et_pb_column_6  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><b><span data-contrast=\"auto\">Lekt\u00fcrebericht der konservativen Presse, FAZ und Co (Leonie)<\/span><\/b><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Nein wahrlich, die Bremer Universit\u00e4t und die konservative Presse waren sich nicht gr\u00fcn in den ersten Jahren. Besonders die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) schien in der \u201eKaderschmiede\u201c eine geliebte Feindin gefunden zu haben. Zahlreiche Berichte widmete sie ihr \u00fcber die Jahre und trug eifrig dazu bei, das Bild der Universit\u00e4t zu pr\u00e4gen. Wo die Presse zur Meinungsbildung der B\u00fcrger*innen aufgerufen ist, hatte die FAZ bereits <\/span><i><span data-contrast=\"auto\">eine<\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\"> ganz klare Meinung im Sinn: <\/span><i><span data-contrast=\"auto\">Da oben im Norden hockt ein Haufen inkompetenter, extremistischer Sozialist*innen<\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\"> (wobei sie wohl kaum gegendert h\u00e4tte), <\/span><i><span data-contrast=\"auto\">die nur darauf warten, das Fundament unserer b\u00fcrgerlichen Gesellschaft zu untergraben<\/span><\/i> <i><span data-contrast=\"auto\">und uns in eine Revolution zu st\u00fcrzen.\u00a0<\/span><\/i><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Als \u00fcberregionale, aufsteigende Gr\u00f6\u00dfe dominierte sie dabei das\u00a0 konservative Feld und schaut man sich Artikel \u00fcber die Universit\u00e4t einmal gesammelt an, f\u00e4llt schnell auf, dass viele kleine Zeitungen ihre Informationen und oftmals ganze Berichte anscheinend ungefiltert von der FAZ \u00fcbernahmen. Doch auch die WELT und \u201cChrist und Welt\u201d waren inbr\u00fcnstige Mitstreiterinnen.\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:240,&quot;335559740&quot;:360}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Gr\u00fcndungssenat und Presse scheinen einander von Anfang an (bewusst?) missverstanden zu haben. Dass es in Bremen nicht so lief wie an anderen Universit\u00e4ten, wurde von manchen als Versagen gedeutet. In den Augen der Gr\u00fcnder*innen war es allerdings genau dieser diskursive und ergebnisoffene Planungsprozess, der vermeiden sollte, dass man die gleichen Fehler wiederholte, wie anderswo.\u00a0 Auch die sozialistische Ausrichtung wurde von\u2026 naja nicht unbedingt einer M\u00fccke, aber sagen wir mal von einem Pferd zu einem Elefanten gemacht. Und diesem Elefanten setzte man einen Hut auf und lehrte ihn das Tanzen. Wenn man titelt \u201eF\u00fcnf Sozialisten bewerben sich um das Amt des Bremer Gr\u00fcndungsrektors \u2013 Nicht Sachverstand, sondern linkes Bewusstsein gefragt\u201c (FAZ\/Winters, 24.06.1970), und dann kaum Schockierenderes<\/span><span data-contrast=\"auto\"> \u00fcber diese zu sagen hat, als dass sie f\u00fcr Teilhabe und Transparenz einzutreten gedenken, f\u00e4ngt, wie Griesche<\/span><span data-contrast=\"auto\"> (1974:39) richtig schreibt, die \u201eManipulation schon in der \u00dcberschrift \u201d an. Wenn man auf eine Studie verweist, laut der Bremer Absolvent*innen bei Arbeitgeber*innen \u00e4u\u00dferst unbeliebt seien, und dann am Ende eingesteht, diese sei zwar nicht repr\u00e4sentativ, reiche aber aus um einen (<\/span><i><span data-contrast=\"auto\">Frankfurter?<\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\">) \u201eallgemeinen Eindruck<\/span><i><span data-contrast=\"auto\">\u201c<\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\"> zu best\u00e4tigen (FAZ\/Reumann, 13.04.1978) \u2013 ist das noch professioneller Journalismus, oder schon Propaganda?\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Bat man seitens der Universit\u00e4tsleitung um Richtigstellung oder Kontext, kam es vor, dass die Bitte abgetan wurde mit der Begr\u00fcndung, das mache alles dann aber doch etwas un\u00fcbersichtlich f\u00fcr die Leser*innen. Oder sie wurde akzeptiert (nicht nur einmal erst nach Aufforderung durch ein Gericht), doch mit einer so sp\u00f6ttischen Bemerkung eingeleitet, dass der kurze Anschein des Diskurses sich schnell in Schikane verkehrte (Griesche 1974: 31-32, 38-48).\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:240,&quot;335559740&quot;:360}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Nun muss man diese Berichterstattung wohl im Kontext ihrer Zeit betrachten. Und es ist sicherlich fair zu sagen, dass so manche Aktion von Seiten der Studierenden den einen oder anderen aufrichtigen Tropfen Angstschwei\u00df auf die gutb\u00fcrgerliche Stirn getrieben hat, ja dass auch von links au\u00dfen selten ein Angebot zum Diskurs ausging, sondern eher mal Eier flogen. Doch hat die konservative Presse mit ihrer snobistischen Voreingenommenheit und grenzwertigen Wahrheitsliebe an keiner Stelle dazu beigetragen, diesen Diskurs vor der Eskalation zu entsch\u00e4rfen.\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Dass dann unter zig, wenn nicht hunderten Artikeln, die die FAZ der Bremer Universit\u00e4t widmete, immer mal wieder unauff\u00e4llige Tatsachenberichte dabei waren, beweist noch kein Bekenntnis zum Diskurs. Was der Frankfurter Rundschau oft gelang, und auch einzelnen Autoren der Bremer Nachrichten, bevor sie der Neuausrichtung der Redaktionslinie zum Opfer fielen (s. hierzu Griesche 1974: 36), n\u00e4mlich eine kritisch-distanzierte, informierte und umsichtige Darstellung, die eine eigene Meinungsbildung erlaubt, f\u00f6rdert und fast schon fordert, war nicht die Regel. Medien m\u00fcssen nicht neutral sein. Aber sie d\u00fcrfen ihre Macht nicht missbrauchen.<\/span><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_column_1_3 et_pb_column et_pb_column_7  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><b><span data-contrast=\"auto\">Lekt\u00fcrebericht Die ZEIT &amp; Der Spiegel (Sebastian)<\/span><\/b><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span data-contrast=\"auto\">Dass die Auseinandersetzungen um die Gr\u00fcndung, Etablierung und Ausrichtung der Bremer Uni regelm\u00e4\u00dfig auch in der konservativen Wochenzeitung \u201eDie ZEIT\u201c einen Niederschlag fanden, unterstreicht die bundespolitische Dimension der K\u00e4mpfe um das Bremer Modell. Schon aus der Aneinanderreihung der \u00dcberschriften l\u00e4sst sich leicht sowohl der Alarmismus \u00fcber die linke Sto\u00dfrichtung des Bremer Modells als auch die zunehmende Ablehnung der real existierenden Bremer Reformuni ablesen, die Die ZEIT 1980 als Reformruine abgeschrieben hat. Die ZEIT lenkt die Aufmerksamkeit der Leser<\/span><span data-contrast=\"auto\">*<\/span><span data-contrast=\"auto\">innen dabei vor allem auf zwei Themenfelder: Die partei- und landespolitische Dimension des Bremer Modells und die vermeintliche Ideologisierung der Wissenschaft (da dr\u00e4ngt sich schon die Frage auf, welche Wissenschaft eigentlich unideologisch sein soll, etwa die neoklassische \u00d6konomik?). Bei den Ausf\u00fchrungen zur Parteipolitik erh\u00e4lt mensch als ZEIT-Leser*in dabei tats\u00e4chlich ein ganz anderes Bild der politischen Konstellation, als es sich vielen Bremer Zeitgenoss<\/span><span data-contrast=\"auto\">*<\/span><span data-contrast=\"auto\">innen wohl geboten haben d\u00fcrfte: Der von vielen Reformkr\u00e4ften heftig kritisierte SPD-Bildungssenator Moritz Thape erscheint in den Berichten der ZEIT oft als sturer Steigb\u00fcgelhalter der \u201croten Kaderschmiede\u201d, w\u00e4hrend die FDP als Verfechterin der Wissenschaftsfreiheit auftritt. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span data-contrast=\"auto\">Die ZEIT zeigte sich daher tats\u00e4chlich etwas \u00fcberrascht, dass im Oktober 1971 der Studienbetrieb regul\u00e4r aufgenommen wurde, obwohl sie die Uni doch schon extra mehrfach totgeschrieben hatte. Nach dem aus Sicht der ZEIT wohl eher unerfreulichen Wahlausgang zugunsten von SPD und Uni, verlagert sich dann folgerichtig das Interesse st\u00e4rker auf die hochschulpolitischen und \u2013rechtlichen Auseinandersetzungen auf der Bundesebene, gelegentliche Spitzen der offenen Ablehnung gegen die SPD konnte sich das Blatt aber dennoch nicht sparen. Wichtiger war ihm aber die Offenlegung kommunistischer \u201cUmtriebe\u201d an der Bremer Uni (DKP, KBW, MSB Spartakus etc.). In der Auseinandersetzung zwischen Rektor Wittkowsky und Bildungssenator Franke um die Neuausrichtung der Universit\u00e4t ergreift das Blatt 1982 dann Partei f\u00fcr den SPD-Mann, h\u00e4lt aber auch seine Pl\u00e4ne f\u00fcr den Um- (oder Ab-)bau des Bremer Modells f\u00fcr nicht weitgehend genug.\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:240,&quot;335559740&quot;:360}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span data-contrast=\"auto\">In Bezug auf die wissenschaftspolitische Dimension konstruiert die ZEIT immer wieder einen Widerspruch zwischen linken politischen Vorstellungen und Wissenschaftlichkeit und attestiert, wenig \u00fcberraschend, der Bremer Uni akademisches Versagen und den jungen Bremer Hoschullehrer<\/span><span data-contrast=\"auto\">*<\/span><span data-contrast=\"auto\">innen wahlweise Karrierismus und\/oder Idealismus (was hier wohl kein Widerspruch sein muss). Die Berufungspolitik der Bremer Uni ger\u00e4t in der ZEIT immer wieder in die Kritik. Auch die Ideen zur gesellschaftlichen Verantwortung von Forschung und Lehre und die neuen didaktischen Ans\u00e4tze kommen in der ZEIT nicht besonders gut weg, werden im Gegenteil tendenziell von oben herab als unwissenschaftlich abgekanzelt (weil schlie\u00dflich immer noch das B\u00fcrgertum bestimmt, was wissenschaftlich ist und was nicht). W\u00e4hrend das ZEIT-Dossier zur \u201cReformruine\u201d aus dem Oktober 1980 (das eine ganze Serie von Artikeln und Leserbriefen \u00fcber die Bremer Uni und Leserbriefen u.a. des Bildungssenators Franke und des Rektors Wittkowski in den Folgeausgaben provozierte) auf eindrucksvolle Weise alle Vorurteile best\u00e4tigt, die Linke gegen die ZEIT so haben k\u00f6nnen (und in diesem Sinne trotz seiner H\u00e4rte auch irgendwie beruhigt<\/span><span data-contrast=\"auto\"> -<\/span><span data-contrast=\"auto\"> ein Gef\u00fchl, das sich aber wohl nur wegen des gro\u00dfen zeitlichen Abstands zum Geschehen einstellen mag), \u00fcberraschen einige andere Beitr\u00e4ge, die zuweilen zu einer gewissen Ausgewogenheit f\u00fchren, dann doch. So wird etwa dem neuen Rektor Steinberg (der noch ein gutes Jahr zuvor an gleicher Stelle runtergeschrieben wurde) im Juli 1975 Platz f\u00fcr eine Rezension des Buches seines Vorg\u00e4ngers von der Vring einger\u00e4umt, in der er die junge Uni gegen die vielen scharfen Angriffe differenziert verteidigt. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span data-contrast=\"auto\">Ein Jahr sp\u00e4ter kann Hans Menninger in der ZEIT ausf\u00fchrlich die mangelnde externe und interne Unterst\u00fctzung f\u00fcr das mit viel Elan gestartete Reformprojekt beklagen, dessen Abbruch ein fatales Signal in die Hochschullandschaft sende. Als Reaktion auf Manfred Webers polemischen Rundumschlag gegen die \u201cReformruine\u201d mahnt Dietrich Goldschmidt mehr Realismus in der Debatte an und verweist auf Bremens \u201cWeg zur \"Normalit\u00e4t\", der eher umgekehrt zu der Sorge Anla\u00df gibt, da\u00df der Konformit\u00e4tszwang des bundesdeutschen Bildungssystems die Universit\u00e4t zur v\u00f6lligen Aufgabe ihres Reformprogramms zwingt.\u201d 1984 erh\u00e4lt schlie\u00dflich die Handlungsforschung des universit\u00e4ren Arbeiterkammerbereichs eine recht ausf\u00fchrliche und differenzierte W\u00fcrdigung. Mit wachsendem Abstand zur Abwicklung des Bremer Modells gewinnt die Berichterstattung dann aber auch wieder an politischer Klarheit, wenn z.B. in der Retrospektive die \u00dcberwindung der anf\u00e4nglichen Unwissenschaftlichkeit und die neue N\u00e4he zur Wirtschaft gelobt werden.<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span data-contrast=\"auto\">Auch der Spiegel berichtet vor allem im Zusammenhang mit landespolitischen und bundesweiten hochschulpolitischen Auseinandersetzungen \u00fcber die Bremer Uni und bezieht sich dabei auch gerne mal auf Artikel aus anderen Zeitungen (oft Zeit, \u201eRheinischer Merkur\u201c aber auch \u201eBremer Nachrichten\u201c). \u00c4hnlich wie in der Zeit vermitteln auch hier viele Artikel den Eindruck gro\u00dfer Verwunderung \u00fcber die ungew\u00f6hnlichen Entwicklungen an der neuen Universit\u00e4t, die so gar nicht in das konservative Bild einer guten Hochschule passen wollten. Gerade 1970 und 1971 schaut der Spiegel aber gleichzeitig auch etwas genauer hin als andere Medien und macht politische K\u00e4mpfe zwischen progressiven und konservativen Fl\u00fcgeln um die Ausrichtung der Hochschulpolitik nicht ausschlie\u00dflich zwischen Gr\u00fcndungssenat und Landespolitik, sondern auch innerhalb von SPD und FDP aus. Besonders letztere kommt im Spiegel oft nicht gut weg. Gerade in der st\u00fcrmischen Anfangszeit der Uni setzt der Spiegel dem Narrativ der roten Kaderschmiede ein deutlich differenziertes Bild gegen\u00fcber und schaut sich die neu berufenen Professoren und ihr Werk genauer an. Dabei kommt er etwa im Mai 1971 zu dem Schluss: \u201eKnapp 40 Wissenschaftler links von der Mitte machen noch keine Kaderschmiede, aber, wenn es gutgeht, ein St\u00fcckchen Hochschulreform.\u201c Anders als die ZEIT interessiert sich der Spiegel auch f\u00fcr die die curricularen und didaktischen Fragen der Studienreform und den Bremer Studienalltag. Er berichtet immer wieder \u00fcber Auseinandersetzungen \u00fcber Studien- und Pr\u00fcfungsordnungen und die Regelungen zum Hochschulzugang.<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span data-contrast=\"auto\">In zahlreichen Artikeln \u00fcber den Stand der Hochschulreform (die in der Chronologie nicht auftauchen, weil sie sich nicht spezifisch mit der Situation in Bremen besch\u00e4ftigen), setzt sich der Spiegel in den 1970er Jahren kritisch mit dem zunehmend h\u00e4rter werdenden politischen Klima an westdeutschen Universit\u00e4ten auseinander. Dabei ger\u00e4t auch immer wieder das spannungsreiche Verh\u00e4ltnis zwischen Hochschulautonomie und landespolitischer Einflussnahme in den Blick, das auch eine zentrale Rolle in den politischen K\u00e4mpfen um das Bremer Modell spielte. Zudem kommen im Spiegel regelm\u00e4\u00dfig warnende Stimmen gegen eine vermeintliche linke Unterwanderung der Hochschulreform zu Wort (z.B.\u00a0 die des West-Berliner Politikwissenschaftler Alexander Schwan). Selten zu Wort kommen Studierende, es sei denn, um ihre Verunsicherung \u00fcber die Reputation eines Bremer Abschlusses kundzutun.<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}\">\u00a0<\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_column_1_3 et_pb_column et_pb_column_8  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p style=\"text-align: justify\"><b><span data-contrast=\"auto\">Lekt\u00fcrebericht zu linken &amp; moderate Zeitungen (Paul)<\/span><\/b><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span data-contrast=\"auto\">Die Debatte um das Bremer Modell wird Ende der 70er, Anfange der 80er Jahre haupts\u00e4chlich noch von den konservativen Zeitungen gef\u00fchrt, w\u00e4hrend linke und moderate Bl\u00e4tter sich anscheinend kaum noch f\u00fcr die Bremer Modell Universit\u00e4t interessieren. Die TAZ benutzt im Februar 1980 das \u201eBremer Modell\u201c blo\u00df als Schlagwort f\u00fcr einen Bericht \u00fcber studentische K\u00e4mpfe an der Uni. Es ist nicht mehr das Bremer Modell, das in seiner G\u00e4nze verteidigt wird, sondern die Studierenden an der Uni. Die Zeiten haben sich gewandelt und so auch die Universit\u00e4t. Nicht nur die ZEIT bemerkt im Dezember 1980, dass die Situation in Bremen l\u00e4ngst nicht mehr mit der von 1971 zu vergleichen ist und bewertet relativ neutral die damalige Situation an der Universit\u00e4t. Aus der linken und moderaten Ecke kommen nun vor allem Artikel, die auf die konservative Diffamierung reagieren, insbesondere seitens der FAZ, welche es sich selbst 10 Jahre nach der Gr\u00fcndung nicht nehmen l\u00e4sst, Bremen als rote Kaderschiede zu denunzieren. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span data-contrast=\"auto\">Wenig \u00fcberraschend verteidigt der \u201cVorw\u00e4rts\u201c das Bremer Modell Ende der 70er vor der konservativen Presse und bringt 81 nochmal einen satirischen Beitrag heraus, in welchem sich die Zeitung \u00fcber die <\/span><i><span data-contrast=\"auto\">rote Angst<\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\"> der FAZ belustigt. Und wie bereits im vorherigen Abschnitt beschrieben, bem\u00e4ngelt nun sogar die ZEIT die oftmals einseitige Darstellung der Uni durch die Presse und f\u00f6rdert ab 1980 einen vielseitig<\/span><i><span data-contrast=\"auto\">eren<\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\"> Diskurs und bringt so wieder etwas Schwung in die Debatte. Doch der ist nur von kurzer Dauer. \u201eDie Neue\u201c kommentiert noch erfreut die Entscheidung aus Karlsruhe, die die Drittelparit\u00e4t <\/span><i><span data-contrast=\"auto\">in Teilen<\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\"> f\u00fcr Verfassungskonform erkl\u00e4rt, solange die Stimmen der Professor*innen in gewissen Belangen mehr Gewicht erhalten - . Auch die SZ verfasst noch einen neutralen, doch wohl wohlwollenden Artikel dar\u00fcber, da wird die ganze Uni schon beinahe wieder vergraben: im Januar 1981 beschlie\u00dfen, angef\u00fchrt von der hessischen FDP, mehrere Bundesl\u00e4nder die Universit\u00e4t nicht mehr finanziell zu unterst\u00fctzen. \u201eReformen auf dem Opfertisch\u201c titelt der Vorw\u00e4rts und f\u00fcr die S\u00fcddeutsche sitzt die Bremer Uni fortan \u201e[\u2026]auf dem Trockenen\u201c.<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span data-contrast=\"auto\">Einzelne Ereignisse provozieren also hin und wieder noch einen kleinen Aufschrei, aber insgesamt erscheint es, als sei die Aufregung vorbei. Die Uni hat sich gewandelt und mit ihr die Berichterstattung, und niemand besch\u00e4ftigt sich noch einmal ausf\u00fchrlich mit dem gestutzten Bremer Modell. Wenn \u00fcberhaupt reagiert man noch auf die konservative Denunziation seitens der FAZ, die immer noch in alten K\u00e4mpfen feststeckt, die keiner mehr k\u00e4mpfen will und die der neuen Wirklichkeit an der Uni nicht mehr angemessen sind. Die Uni scheint in der Mitte der Gesellschaft angekommen zu sein und es wird schwerer, sich an ihr zu reiben. Linke \u201eUmtriebe\u201c sind gebannt und dienen nun vielleicht noch dazu, der Uni ihr \u201eedgy\u201c Image zu verleihen.\u00a0 Mit der Ernennung J\u00fcrgen Timms zum Rektor enden 1982 die turbulenten Anfangsjahre und es wird eine neue \u00c4ra eingeleitet, die von konservativen Bl\u00e4ttern begr\u00fc\u00dft wird und von linken nicht aufgehalten werden konnte.\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}\">\u00a0<\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_6  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_9  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_7  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><b><span data-contrast=\"auto\">Literatur<\/span><\/b><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Gerstenberger, Heide (1982): Vom Elfenbeinturm zum Bremer Modell \u2013 und wohin jetzt?. In: Diskurs. Bremer Beitr\u00e4ge zu Wissenschaft und Gesellschaft. Thema: Zehn Jahre Universit\u00e4t Bremen. Keine Festschrift.(82\/7), 34-49<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559685&quot;:283,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360,&quot;335559991&quot;:283}\">.<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Gr\u00e4fing, Birte (2012): Tradition Reform. Die Universit\u00e4t Bremen 1971-2001. Bremen: Donat.\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559685&quot;:283,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360,&quot;335559991&quot;:283}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Griesche, Hans-Detlev (1974): Die Bremer Hochschulreform und die Presse \u2013 Eine Analyse der Berichterstattung 1970\/71. Sch\u00fcnemann Universit\u00e4tsverlag, Bremen, 30-49.<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559685&quot;:283,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360,&quot;335559991&quot;:283}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">von der Vring, Thomas (1975): Hochschulreform in Bremen. Frankfurt: EVA.<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Wehmeyer, Peter (1982): Zehn Jahre Abbau der Mitbestimmung. In: diskurs. Bremer Beitr\u00e4ge zu Wissenschaft und Gesellschaft Nr. 7, Universit\u00e4t Bremen, S. 121-126.<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559685&quot;:283,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360,&quot;335559991&quot;:283}\">\u00a0<\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":8721,"featured_media":0,"parent":1364,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_total_topic_count_hidden":0,"_bbp_total_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"class_list":["post-272","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/272","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8721"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=272"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/272\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1821,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/272\/revisions\/1821"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1364"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=272"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}