{"id":2071,"date":"2021-06-13T18:03:46","date_gmt":"2021-06-13T16:03:46","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/?page_id=2071"},"modified":"2021-07-06T15:01:11","modified_gmt":"2021-07-06T13:01:11","slug":"interview-mit-sabine","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/interview-mit-sabine\/","title":{"rendered":"Interview mit Sabine"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0 et_pb_with_background  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_title et_pb_post_title_0 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_center\"   >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_title_container\">\n\t\t\t\t\t<h1 class=\"entry-title\"><\/h1>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_1  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_2_3 et_pb_column et_pb_column_1  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><span style=\"font-size: 12pt\"><b> 1. Charakteristika zur Uni r\u00fcckblickend:<\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\">Die Uni bot viel Freiheiten in: Erstens dem Studium, aber auch in der Lohnarbeit, weil sie selbstbestimmt in ihrem Bereich Digitalisierung arbeiten konnte, der jedoch auch erst im Entstehungsprozess war (in den 90er Jahren) und deshalb sowieso ein offeneres Klima innehatte.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\">Dies hatte auch Schwierigkeiten: Wenn viele mitbestimmen, dauert ein Diskussionsprozess lange, bis es zu einem Ergebnis kommt. Das sieht sie immer noch als Vorteil, der Nachteil daran ist lediglich, dass mensch geduldig sein muss.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\">Ihr Studier- und Arbeitsumfeld war nicht so starr an Regeln gebunden, weil f\u00fcr viele Bereiche noch gar keine fest verankerten Regeln vorhanden waren.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\">Sie arbeitete also im Thema Kommunikation; Sie gestaltete die erste Uni-Webseite, diese war eine der ersten Webseiten von Universit\u00e4ten in Deutschland. Gleichzeitig erinnert sich und zieht Sabine den Vergleich von verschiedenen Kommunikationsformen; und das ist aus meiner Perspektive bez\u00fcglich des studentischen Klimas in den 70er spannend zu betrachten, denn in den Anfangsjahren der Uni waren die g\u00e4ngigsten Kommunikationsformen:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\">- \u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 Wandzeitungen<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\">- \u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 Flugbl\u00e4tter<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\">- \u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 Das Megafon<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\">Auch Wandzeitungen wurden von Kunststudierenden mitgestaltet und abseits von einer reinen Text- und Informationsform nach und nach mit Karikaturen und \u00e4hnlichem angereichert, um Nachrichten und wichtige Themen visuell darzustellen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><span style=\"font-size: 12pt\">Was sind die g\u00e4ngigsten Kommunikationsformen heute und wie k\u00f6nnen wir vielleicht vergessene Formen wieder nutzen?<\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\"><b> 2. Als Vergleich von damals zu heute stellt Sabine fest:<\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 18pt\"><i>Ich sag mal so salopp: Im Studium in den 70ern hat man f\u00fcrs Leben viel mehr gelernt als jetzt bei dem relativ verschulten und stramm organisierten Studium.<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\"><b><i>Warum?<\/i><\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\"><i>Du hattest erstmal keinen Frontalunterricht in H\u00f6rs\u00e4len, sondern es gab nur Seminare. Wir sa\u00dfen mit 20 Leuten und dem Prof zusammen und haben diskutiert wie die Bl\u00f6den. Wir hatten auch sehr viel Zeit um uns auf allgemein gesellschaftliche Probleme zu k\u00fcmmern und die da auch zu verwurschteln in den Diskussionen. Es war nicht so fokussiert auf Studium und dessen Leistungskontrollen<\/i>.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\"><i>Wir haben viel Politik machen k\u00f6nnen. Und ich verfolge auch heute immer noch ein bisschen, was zum Beispiel der Asta sagt. Aber gef\u00fchlt ist es so, dass die Studierenden heutzutage gar nicht mehr so viel Lust haben, f\u00fcr gro\u00dfartige politische zeitaufwendige Aktionen.<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\"><i>Ich denke auch vom Studium her selbst, als die Uni gegr\u00fcndet wurde, hatte sie 18 Studieng\u00e4nge. Jahre sp\u00e4ter, kurz bevor ich in Rente ging, waren es ca. 50 Studieng\u00e4nge. Es wird zugespitzt auf ganz spezifische Fragen und gef\u00fchlt hat man \u00fcberhaupt nicht mehr das Ganze im Kopf. Fr\u00fcher gab es das Studium Generale. Da kam dann alles rein. Ich denke dadurch ist diese Verschulung des Studiums vorangeschritten. Also in den 70ern haben wir zum Beispiel daf\u00fcr gek\u00e4mpft, dass es kein H\u00f6rsaal an der Uni geben soll. Das war vor der Keksdose. Nicht unbedingt als Protestaktion, sondern als klare Verhinderung: Denn mit der Keksdose w\u00fcrde es einen klaren Frontalunterricht geben ne, es hei\u00dft ja auch <\/i><i>_Vorlesung_ (betont).<\/i> <i>Die Studenten haben die Schnauze zu halten und der Prof h\u00e4lt einen Vortrag. Und wir wollten Seminare, Diskussion, Auseinandersetzung. <span style=\"font-size: 18pt\">Heute kann man sich das glaube ich gar nicht mehr vorstellen, dass es eine Uni gibt ohne H\u00f6rsaal, ne.<\/span><\/i><\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\"><b> 3. Politik, Politik, Politik, Politik, Politik, Politik, Politik, Politik, Politik, Politik<\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\"><i>Also ich denke, das politische Geschehen ist vielfach eingesetzt und in den Vordergrund gesetzt worden. Also man sollte ja zum Beispiel im Lehramtsstudium immer ein Projekt pro Fach machen: Ein Beispiel habe ich im Kopf: Ich war in dem Projekt \u201eAKW Nein Danke\u201c. Das war 78. Und da sa\u00dfen wir interdisziplin\u00e4r zusammen. Da waren Wirtschafter, Menschen aus dem naturwissenschaftlichen Bereich, die haben ihren Beitrag gebracht und wir von der sozialwissenschaftlichen Seite. Das aktuelle Thema, das <\/i><span style=\"font-size: 18pt\"><i>ALLEN<\/i><\/span><i> unter den N\u00e4geln gebrannt hat, haben wir im Studium aus verschiedenen fachlichen Sichten betrachtet und hatten damit dann ein <\/i><i><span style=\"font-size: 18pt\">_Ganzes_<\/span>.<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\">Ein anderes Beispiel f\u00fcr ein Projekt:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\"><i><span style=\"font-size: 18pt\">Kind, K\u00fcche\u2026 und noch irgendwas mit K<\/span>. - <\/i><i>Kinder und K\u00fcche. Es ging um die Frankfurter K\u00fcche, die in den 20er Jahren entwickelt wurde, wo kein Esstisch mehr drinnen stand und die Kinder konnten nicht mehr in der K\u00fcche spielen. Die Funktion von K\u00fcche hatte sich ver\u00e4ndert. Das Leben fand nicht mehr in der K\u00fcche statt. Das war ein Projekt, was sich sehr mit Architektur und Modeerscheinung auseinandersetzte und wie sich das auf das gesamte Familienleben auswirken kann. <\/i><span style=\"font-size: 18pt\"><i>Das waren einfach sehr lebensnahe Themen.<\/i><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\">Das Interdisziplin\u00e4re und der aktuelle Bezug zum gesamtgesellschaftlichen war wesentlich f\u00fcr das Projektstudium. Auch hier stellt sich im Vergleich von unterschiedlichen Jahrzehnten die Frage: Welche Anspr\u00fcche hat ein akademischen Umfeld heute? M\u00f6chten wir (Forschung)methoden lernen und anwenden, m\u00f6chten wir Vergangenes erlernen, um zu verstehen, wie wir das Heute sehen und sehen k\u00f6nnen oder m\u00f6chten wir praxisnah und \u201cnah am Leben\u201d lernen und entdecken? Wo kann man zwischen all dem Schnittstellen finden oder anders herum gesagt; Wo k\u00f6nnten wir das verschulte System Studium wieder mehr\u2026 \u2018pers\u00f6nlicher\u2019 machen?<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\"><strong>3.1. <\/strong><b>Politik, Politik, Politik, Politik, Politik, Politik, Politik, Politik und Drittelparit\u00e4t<\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\"><i>Das war schon lustig. Also\u2026 lustig klingt ein bisschen bl\u00f6d. Da sind nat\u00fcrlich die Interessen; klar jeder sa\u00df dort als Vertreter f\u00fcr seine Gruppe und: es hat sich gelohnt! Also erst wurde wirklich nach Nase abgestimmt, jeder hatte eine Stimme. Und irgendwann hatten ja die Profs mehr Stimme als der Rest. Und da wurden nat\u00fcrlich unz\u00e4hlige Demos und Aktionen gemacht. Im Prinzip wurde: wenig studiert und viel gek\u00e4mpft (l\u00e4chelt).<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\"><strong>3.2 <\/strong><b>Sabine war Sozialreferentin 73\/74 im AStA. Innerhalb ihres Amtes ist folgende Struktur entstanden:<\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\"><i>Ich hatte damals nicht damit gerecht, mit dem Abtreibungsgesetz von damals als Sozialreferentin in Ber\u00fchrung zu kommen. Aber dann kamen Leute zu mir: \u201eBekomme ich bei dir als Sozialreferentin eine Adresse f\u00fcr eine Abtreibungsstelle?\u201c In Deutschland konnte man das ja nicht machen, und habe dann nach und nach, so kam es dann, die Menschen nach Groningen vermittelt. Ohne richtige Namen. Viele viele F\u00e4lle, wo ich dann quasi die Frauen gesch\u00fctzt habe, damit der Name nicht auffiel, damit die nicht vom Privattelefon aus telefonieren mussten und zur\u00fcckverfolgt werden konnten und somit v\u00f6llig im Tunnel nach Groningen fahren konnten und wieder zur\u00fcck\u2026 Ist irre ne?<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\"><b><i>War das bekannt im AStA und in der Uni?<\/i><\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\"><i>Es war Mund-zu-Mund-Propaganda. Ich habe auch die Menschen immer gefragt: Wie kommst du auf mich? Sp\u00e4ter wusste ich es dann ja. Bei dem ersten Fall hatte ich noch nicht einmal eine Adresse wo die Frauen h\u00e4tten hingehen lassen. Ich wusste gar nicht, wie ich damit umgehen soll. Es ging einfach irgendwie so los. Und da es in Bremen einige aktive Frauen gab, von denen man geh\u00f6rt hat, habe ich eine von ihnen angerufen und hab gesagt: Hier; ich sitz im AStA, habe das Problem, da m\u00f6chte jemand eine Adresse haben und ich habe KEINE AHNUNG. So habe ich mir dann die Infos gesucht, die ich brauchte.<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\"><b><i>Welche Person hast du kontaktiert?<\/i><\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\"><i>Romina Schmitter. Eine bekannte Feministin. Sie hat mir so geholfen, das war so toll. Und es war auch verr\u00fcckt. Eine fremde Person ansprechen mit dem Problem, da war ich so klein in dem Moment. Und Romina war so nett.<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\"><b><i>Wann war das?<\/i><\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\"><i>Das war 73. Es ist wichtig, dass man sich das mal klarmacht: Anfang der 70er Jahre muss die Frau ins Ausland gehen, um abtreiben zu k\u00f6nnen.<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\"><b><i>Ja, das ist eine Schande.<\/i><\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\"><i>Ich hab das 1973 nat\u00fcrlich nicht an die gro\u00dfe Glocke geh\u00e4ngt. Eingeweiht waren nur wenige, darunter die damaligen AStA-Mitglieder. Es war ja illegal, a) musste ich als Vermittlerin gesch\u00fctzt werden und b) w\u00e4re ein Polizeieinsatz im AStA politisch mehr als sch\u00e4dlich gewesen. Ich war f\u00fcr das Thema naturgem\u00e4\u00df als Sozialreferentin und noch dazu als einzige Frau im AStA zust\u00e4ndig. Ich wurde in jeglicher Hinsicht von allen Eingeweihten soweit wie m\u00f6glich unterst\u00fctzt, von A-Z = Arbeitsumverteilung bis Zustimmung. Ich h\u00e4tte mich damals auch gewundert, wenn sich einer dagegen ausgesprochen h\u00e4tte. Der Kampf gegen \u00a7218 war ja schon in vollem Gange.<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\"><i>Und in Groningen waren die Menschen sehr gef\u00fchlvoll und sehr hilfsbereit mit der Problematik. Die einzige Bedingung (au\u00dfer Bezahlung), die die hatten, war, dass man in Deutschland noch eine Nachsorge hatte bei einem Frauenarzt. Und da gab es in Bremen 2-3 Adressen, von denen ich wusste, dass sie das tun.<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><span style=\"font-size: 12pt\">Sabine hat sich also von ihrem Amt im Asta aus \u2013 zwar irgendwie zuf\u00e4llig \u2013 um eine wichtige, hochpolitische, feministische Sache gek\u00fcmmert und Frauen unmittelbare in der Praxis geholfen, Schritte zu gehen oder gehen zu k\u00f6nnen. Hut ab, Sabine.<\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><span style=\"font-size: 12pt\"><b> 4. Linke Gruppen<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Sabine geh\u00f6rte MSB Spartakus an: Marxistisch-Leninistisch, DKP m\u00e4\u00dfig ausgerichtet. Sie reflektierte: <i>Eigentlich habe ich 50 Prozent studiert und 50 Prozent Politik gemacht. Bei den Vollversammlungen war die Mensa brechend voll. Die politische Ausrichtung war <\/i><span style=\"font-size: 18pt\"><i>links links links<\/i><\/span><i>. Die Hauptakteure in den Diskussionen waren die drei oder die Hauptstr\u00f6mungen der MSB Spartakus (DKP), KBW (Maoistisch) und den SAB (Sozialistisch, etwas links von den Jusos). Diese dominierten.<\/i><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\"><i>Es w\u00e4re sch\u00f6n gewesen, wenn die linken Gruppen mehr zusammengearbeitet h\u00e4tten, anstatt auch immer gegeneinander zu k\u00e4mpfen. Es ging vor allem darum: Die einen sagten, wir m\u00fcssen mit der arbeitenden Bev\u00f6lkerung zusammenarbeiten, also auch mit den Gewerkschaften, ansonsten k\u00f6nnen wir unsere K\u00e4mpfe vergessen. Die anderen sagten: Ne. Wir sind die geistige Elite, sehr \u00fcberspitzt gesagt, wir haben den \u00dcberblick und k\u00f6nnen die Probleme so alleine durchschauen. Das hei\u00dft innerhalb der Str\u00f6mungen haben sich zwei Pole gebildet. Der MSB zum Beispiel war der ersten Meinung. Die zweite Meinung vertrat vor allem der KSB.<\/i><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\"><b><i>Was ist mit den K\u00e4mpfen genau gemeint?<\/i><\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\"><i>Also wir haben ja allgemein politische Auseinandersetzungen gehabt. Es ging vor allem darum: AKWs abschaffen. Da ging es um die ganze Bev\u00f6lkerung. Frauenrechte. Auch die gesamte Bev\u00f6lkerung. Wir konnten nicht stellvertretend als Studis sagen: AKWs sind schei\u00dfe. Wir waren der Ansicht: Das m\u00fcssen alle gemeinsam machen. Wir alleine k\u00f6nnen nichts. Deshalb ging es nat\u00fcrlich um gesellschaftliche Dinge und Probleme, die wie gesagt, jedem unter den N\u00e4geln brannte. Aber andererseits auch um Hochschulpolitik: Dass die Profs zum Beispiel weniger Privilegien haben sollten bzw. nicht mehr als andere. Weil dann wird es eine elit\u00e4re Uni. Dann kommt das Bildungsb\u00fcrgertum wieder unter sich.<\/i><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\"><b><i>Also es ging schon permanent darum, flache Hierarchien zu schaffen und zu behalten, aber auch die gesamtgesellschaftliche Brille aufgesetzt zu lassen?<\/i><\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\"><i>Genau. Ich meine, Ende der 60er vor allem kam das Ding nochmal auf, dass die Bildungselite eben NICHT gesamtgesellschaftlich und gemeinsam gedacht hat, sondern ihre eigene So\u00dfe gemacht hat.<\/i><span style=\"font-size: 18pt\"><i> Und genau das zu verhindert oder zu vernichten, war ja der Ansatz der Reformuniversit\u00e4<\/i><\/span><\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><b>5.______________<br \/><\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Flache Hierarchien. Das haben sich Sabine und ich nochmal genauer angeschaut. Und zwar bez\u00fcglich eines Themas, einer T\u00e4tigkeit, die damals in den 70ern allgegenw\u00e4rtig, normal und in Kette getan wurde:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 24pt\"><i>Das Rauchen.<\/i><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\"><i>Ich hab, wenn ich \u00fcber die Zeit erz\u00e4hle, auch einen bitteren Geschmack im Mund. Ich will damit keinen Neid erzeugen. <\/i><span style=\"font-size: 18pt\"><i>Wei\u00dft du, dieser Satz: Fr\u00fcher war alles besser! Ich hasse ihn.<\/i><\/span><i> Und ich erz\u00e4hle dir das jetzt, die in einer Situation studiert, wo viel mehr Fesseln angelegt sind. Und ich m\u00f6chte auf jeden Fall.. Es soll mutmachend sein. Insofern ist das ein bisschen ein Wehmutstropfen. Es ist ja nicht alles toll gewesen, aus heutiger Sicht. Wenn du dir vorstellst, wir haben alle in den Seminaren geraucht wie die bl\u00f6den. Und dann gab es immer ein oder zwei Menschen, die gesagt haben: \u201eK\u00f6nnt ihr bitte aufh\u00f6ren zu rauchen?\u201c \u2013 und die haben wir niedergemacht. Also wir waren da richtig b\u00f6se. Gut, das war der Zeitgeist da. Im Nachhinein sage ich: Was haben wir da getan? Aber Rauchen war unser Recht und das haben wir durchgesetzt wie bl\u00f6d<\/i><i>. <span style=\"font-size: 18pt\">Es war nat\u00fcrlich auch irgendwie so ein Ausdruck von Protest. Aber manchmal gegen die falschen Leute.<\/span><\/i><i> Und was mir auch klar geworden ist, wir sind ja alle erwachsen geworden ohne geeignete Vorbilder. Wir hatten unsere Eltern und Gro\u00dfeltern, die im Faschismus gro\u00df geworden sind. Es war alles sehr stringent. Wir waren alle so drauf: So wie unsere Eltern wollen wir nicht sein. Aber wie machen wir das? Und da gab es keine Vorbilder. Angst hatten wir nicht, wir hatten einfach einen dicken Kopf und wollten durch die Wand. Da kommt nat\u00fcrlich auch ganz viel Chaos bei raus. Wie: <\/i><span style=\"font-size: 18pt\"><i>\u201eWir rauchen jetzt und fertig!\u201c<\/i><\/span><i><span style=\"font-size: 18pt\"> *<\/span>lacht*.\u00a0<\/i><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\"><i>\u2026Auf eine Art demokratisch sein wollen und auf eine andere Art jemanden zu unterdr\u00fccken, weil man sagt: das musst du halt jetzt aushalten, wenn wir hier alle rauchen. Vielleicht war es ein wichtiges Mittel, um pers\u00f6nliche Freiheit auszudr\u00fccken. Da kann man sich heutzutage f\u00fcr sch\u00e4men, finde ich. Das geh\u00f6rt dazu, dass es erw\u00e4hnt wird, dass es auch so diktatorische Qualm-R\u00e4ume gab.<\/i><\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\"><b> 6. Feminismus?<\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 12pt\"><i>Es gab viele feministische Aktionen. Allerdings gab es ein Bild von stereotypischen Feministinnen, die, die oftmals Latzhosen und Lila trugen oder so ne, die angefeindet wurden. Die hatten es glaube ich sehr schwer. Angefeindet nach dem Motto: \u201eDas ist eine eigene So\u00dfe. Es wurde nicht anerkannt, dass genau <\/i><b><i>das<\/i><\/b><i> eines der gesellschaftlichen Probleme sei, dass Frauen die gleichen Rechte \u00fcberall haben m\u00fcssen wie M\u00e4nner. Theoretisch war das auch damals f\u00fcr alle klar, aber wenn spezielle Feministinnen ganz konkret darauf bestanden, dass sie jetzt im Vordergrund stehen, das geht das wieder nicht. <\/i><span style=\"font-size: 18pt\"><i>\u201eJa nat\u00fcrlich seid ihr gleichberechtigt\u2026 aber ich hab Hunger, geh mal in die K\u00fcche\u201c<\/i><\/span><i>. Das hat man in den 70ern halt auch noch so gemerkt. Frauen, die damals sehr stark daf\u00fcr k\u00e4mpften, wurden kritisiert, dass sie das Thema so exponiert hervorheben und scheinbar \u00fcber andere Themen stellten, was nicht Konsens war zur damaligen Zeit. Wobei das bei allen anderen politischen Schwerpunkten pl\u00f6tzlich kein Problem mehr war. Wenn sich eine Gruppe beispielsweise nur dominant mit Anti-AKW besch\u00e4ftigte und dort ungleiche Verh\u00e4ltnisse der Relevanz schuf, war das nat\u00fcrlich in Ordnung. Also da war, denke ich mal, die Zeit noch nicht so, dass\u2026 heute ist es eher eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, dass das Problem genauso wichtig oder auch mal wichtiger ist als andere Probleme. Wenn es um Frauenrechte ging, damals, sind nicht alle auf die Stra\u00dfe gegangen, sondern eher die Frauen und deren Umfeld. Wenn es zum Beispiel um AKWs ging, waren ALLE auf der Stra\u00dfe.<\/i><\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><span style=\"font-size: 12pt\"><b> 7. Was ging ab mit der Kunst?<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\"><i>Wandbilder, wie das feministische Bild von Marlis initiiert, waren tolle Aktionen. Und auch von der Uni gef\u00f6rdert.\u201c Und nicht nur diese hatten ein politisches Aussagepotential, auch die zu Anfang genannten Wandzeitungen wurden nach und nach mit k\u00fcnstlerischen Attributen ausgestattet. Damals haben einige Studierenden altes Wandpapier vom Weserkurier abgeholt und f\u00fcr plakatives Informieren und visuelle Dekoration genutzt. Die Kunst hatte also an den Wandzeitungen einen Anteil, aber eher als Aufrei\u00dfer. \u201eDie Wandbilder, habe ich das Gef\u00fchl, wurden eher \u201anur wahrgenommen\u2018. Man fand sie sch\u00f6n oder nicht sch\u00f6n. Es gab eher nur einen kleinen Kreis drum herum, der das aktiv begleitet hat und Stellung dazu genommen hat. Die meisten haben es einfach nur als Deko gesehen. Zwar schon mit einer inhaltlichen Aussage, so wie das Wandbild im GW2 mit der Treppe, das hat auf jeden Fall eine politische Aussage, klar. Aber in dem Rahmen, von dem Seminar, in dem das entstanden ist, blieb das auch eigentlich. Auch das Chile-Wandbild hat jetzt nicht die Massen bewegt.<\/i><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\"><i>Teilweise ging es bei den Wandbildern nat\u00fcrlich auch rein um Versch\u00f6nerung. Bei dem Chemie-Fachbereichsgeb\u00e4ude hab es auch mal eine Wand mit chemischen Formeln k\u00fcnstlerisch angebracht. Diese Absicht des Protestes, die in den Bildern wie f\u00fcr Chile oder die Frauenbewegung entstanden, die sind so hingenommen worden: Okay, sch\u00f6nes Bild mit Aussage, aber keine Kampfaufforderung. Die Bilder, die dann sp\u00e4ter entstanden sind, zum Beispiel in den 90er Jahren, die wurden immer unpolitischer. Eine Kunstszene an der Uni gab es so in den 70ern nicht. Die war eher an der Hochschule der Gestaltung verortet.<\/i><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">F\u00fcr einen \u00dcberblick \u00fcber die Wandbilder kommt ihr <a href=\"https:\/\/www.zentralarchiv.uni-bremen.de\/kunstweb\/start.htm\">hier<\/a> auf die Webseite des Uni-Archivs, sowie hier zu zwei anderen Interviews, die ich mit K\u00fcnstlerin aus Bremen gef\u00fchrt habe.<\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_d4_element et_pb_column_1_3 et_pb_column et_pb_column_2  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_7  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p style=\"text-align: right\"><span style=\"font-size: 14pt\">Sabine war Studentin an der Uni Bremen f\u00fcr Sozialwissenschaften und Kunst auf Lehramt von 1977 bis 1982. Sie hat nach ihrem Abschluss eine Mutterschaftsvertretung in der Uni gemacht und hat ihren Arbeitsplatz dann nie gewechselt; ist bis zur Rente an der Uni geblieben als Mitarbeiterin im EDV- und Internetschulungsbereich bis zum Organisationsbereich f\u00fcr generelle Online- und Digitalisierungsangelegenheiten der Uni. Sie kennt die Uni also aus mehreren Perspektiven: Als Studentin, als Gremienengagierte, als Mitarbeiterin. Hier habe ich einige Aussagen aus unserem Gespr\u00e4ch paraphrasiert und teils zitiert.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_image et_pb_image_0\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<span class=\"et_pb_image_wrap \"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1708\" height=\"2560\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/files\/P1080273-scaled.jpg\" alt=\"\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/files\/P1080273-scaled.jpg 1708w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/files\/P1080273-1280x1919.jpg 1280w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/files\/P1080273-980x1469.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/files\/P1080273-480x719.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1708px, 100vw\" class=\"wp-image-1902\" \/><\/span>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_justified et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p style=\"text-align: right\"><span style=\"font-size: 12pt\">Was hat mich das Gespr\u00e4ch mit Sabine gelehrt? Zu aller erst fande ich super spannend die verschiedenen Blickwinkel von Studierende, Arbeitende und Gremienengagierte haben zu k\u00f6nnen. F\u00fcr mich machte die Uni Bremen nach dem Gespr\u00e4ch den Eindruck, als w\u00fcrde so viel vom eigenen pers\u00f6nlichen Leben dort Platz gefunden haben und eingebettet werden in: politische Ansichten, das Ausformulieren \u00fcberhaupt von der eigenen politischen Meinung im direkten Umfeld (und nicht \u00fcber 10 Theoretiker*innen, die mensch bespricht) und dem Zusammenflie\u00dfen von Lernen und Organisierung. Ich bewundere die Idee des Projektstudiums auch immer noch beziehungsweise w\u00fcnsche mir mehr und mehr, es selbst mal ausprobieren zu k\u00f6nnen und eine andere Art von \u2018Wie bilde(t) (s)ich das, wor\u00fcber ich nachdenke?\u2019 zu erleben. Trotzdem m\u00f6chte ich auch nicht alles entweder \u2018gut\u2019 oder \u2018schlecht\u2019 zuordnen. Gerade bei einem Ort der Lernens und Interagierens k\u00f6nnen verschiedenste Formen passend auf den Inhalt sein, so wie ich in meinem Studium auch viele Vorlesung einfach spannend zu konsumieren fand. Es muss nicht per se schlecht sein. Nur kann ich nun durch andere Perspektiven aus meinem Rahmen austreten und denke nicht: \u2018So wie heute funktioniert halt Uni\u2019. Sondern: \u2018So kann Uni funktionieren, so kann Uni ver\u00e4ndert werden, solche Vorschl\u00e4ge k\u00f6nnte ich in Zukunft machen, um Neues\u00a0 reinzubringen, wenn auch nur im kleinen Ma\u00dfe\u2019.\u00a0<\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":8721,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"class_list":["post-2071","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2071","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8721"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2071"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2071\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2123,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2071\/revisions\/2123"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bremermodell\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2071"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}