{"id":9,"date":"2018-04-22T22:08:55","date_gmt":"2018-04-22T20:08:55","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/blokommew\/?p=9"},"modified":"2018-04-22T22:08:55","modified_gmt":"2018-04-22T20:08:55","slug":"soziokulturelle-heterogenitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/blokommew\/2018\/04\/22\/soziokulturelle-heterogenitaet\/","title":{"rendered":"Soziokulturelle Heterogenit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<header class=\"entry-header\">\n<h2 class=\"entry-title\"><\/h2>\n<\/header>\n<div class=\"entry-content\">\n<p>Circa 70% der Sch\u00fclerInnen haben einen Migrationshintergrund\u2026.an meiner zugeteilten Praktikumsschule war das der Alltag. In meiner Klasse waren von 20 Sch\u00fclerInnen vier Kinder ohne Migrationshintergrund. Bei diesen Daten k\u00f6nnte man vermuten, dass hier bereis ein guter Umgang mit Heterogenit\u00e4t verbreitet ist und das die Sch\u00fclerInnen eine gute Intergration erleben. Doch leider war das nicht der Fall. Wie an fast allen Schulen in Bremen nehmen die Kinder, die noch kein Deutsch sprechen k\u00f6nnen an dem sogenannten Vorkurs teil. Hier werden die Kinder in den ersten vier Stunden aus der Klasse raus\u00a0 genommen und seperat in einer Vorkurs- Klasse unterrichet. Ein Junge der aus Syrien gefl\u00fcchtet war hat keinen Platz in dem Vorkurs bekommen und stand auf der Warteliste. Es fiel im wahnsinnig schwer dem Unterricht zu folgen und er verstand oft nicht worum es eigentlich geht. Die Lehrkraft war meist allein und es war eine Sch\u00fclerin in der Lerngruppe, welche ein sehr herausforderndes Verhalten mitbrachte und damit viel Aufmerksamkeit kostete. Dadurch blieb oft keine Zeit dem Jungen zu erkl\u00e4ren was gerade gemacht werden soll. Aus diesem Grund enstand oft Langeweile und er fing an den Unterricht zu st\u00f6ren.<\/p>\n<p>Ein anderer Junge in der Lerngruppe musste die erste Klasse wiederholen, da er im vorigen Jahr an einem Vorkurs teilgenommen hat und dadurch soviel Lernstoff verpasst hat, dass er \u00fcberhaupt keinen Anschluss finden konnte.Weder an den Lernstoff noch an die Lerngruppe.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde diese Ma\u00dfnahmen am ehesten in der \u201aAusl\u00e4nderp\u00e4dagogik\u2018 verorten.<\/p>\n<p>Als Beobachtungsaufgabe k\u00f6nnte man die sozialen Kontakte innerhalb der Lerngruppe der Sch\u00fclerInnen beobachten, die einen Vorkurs besuchen oder wie die Lehrkraft mit den Sch\u00fclerInnen umgeht.<\/p>\n<p>Beide Modelle halte ich nicht f\u00fcr optimal. Meines Erachtens nach m\u00fcssten die Kinder VOR der Einschulung oder zus\u00e4tzlich am Nachmittag eine Art Vorkurs machen, damit sie den Anschluss nicht verlieren und vollends in Lerngruppe intergriert werden ohne diese st\u00e4ndig verlassen zu m\u00fcssen. Auf diesem Wege bekommen sie auch die Regeln und Rituale mit und haben die M\u00f6glichkeit diese zu verinnerlichen. Oder es sollten zumindest mehr als eine Lehrkraft in der Klasse sein damit man mehr auf die Bed\u00fcrfnisse der Kinder eingehen kann. Oder vielleicht k\u00f6nnte man eine Art Kooperationsprogramm mit Mitsch\u00fclerInnen entwickeln. Dort w\u00fcrden diese den Kindern, die kein Deutsch sprechen die Sprache n\u00e4herbringen oder es werden Paten zugeteilt. Zumindest ist f\u00fcr mich ganz klar, dass da etwas ge\u00e4ndert werden muss. So dass die Kinder die M\u00f6glichkeit bekommen sich mit einem positiven Gef\u00fchl in die Lerngruppe integrieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Circa 70% der Sch\u00fclerInnen haben einen Migrationshintergrund\u2026.an meiner zugeteilten Praktikumsschule war das der Alltag. In meiner Klasse waren von 20 Sch\u00fclerInnen vier Kinder ohne Migrationshintergrund. Bei diesen Daten k\u00f6nnte man vermuten, dass hier bereis ein guter Umgang mit Heterogenit\u00e4t verbreitet ist und das die Sch\u00fclerInnen eine gute Intergration erleben. 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