JA zur Inklusion!

Schulische Inklusion bedeutet die Bildung von heterogenen Lerngruppen. In diesen heterogenen Lerngruppen herrscht Gleichberechtigung zwischen den einzelnen Schülern. Die Gleichberechtigung signifiert Toleranz gegenüber Differenziertheit.

Die Menschen/ Schüler sind alle der Sozialethik ihrer Gesellschaft angepasst. Ein Schüler mit kognitiven Defiziten oder mit einem Migrationshintergrund wird mit der Ethik der Gesellschaft konfrontiert und daran gemessen. Dass er „anders“ ist lässt ihn also von der Norm der Gesellschaft abweichen.

Viele Menschen haben Vorbehalte gegenüber „Andersartigkeit“. Sie reagieren verschieden darauf, und oftmals negativ. Die negativen Reaktionen können von Aggression und Mobbing bis Umgehung verlaufen. Dies gilt es mit einer schulischen Inklusion zu vermeiden.

Inklusive Pädagogik sollte idealerweise eine Gleichberechtigung und Toleranz gegenüber divergenten Schülern sein und es sollte nicht nur eine Integration sondern eben eine Inklusion stattfinden. Durch die stetig wachsende Immigration und die Integration von Menschen mit kognitiven Defiziten ist es als Lehrkraft wichtig, sich auf auftretende Probleme unter den Schülern entsprechend vorzubereiten. Den Schülern sollte man als Lehrkraft zeigen, dass die „Andersartigen“ ebenfalls „nur“ Schüler sind und Toleranz und Gleichberechtigung im Bereich des Machbaren demonstrieren.