{"id":37,"date":"2023-08-31T21:08:19","date_gmt":"2023-08-31T19:08:19","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/blogvonsude\/?p=37"},"modified":"2023-08-31T21:08:19","modified_gmt":"2023-08-31T19:08:19","slug":"abschlussreflexion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/blogvonsude\/2023\/08\/31\/abschlussreflexion\/","title":{"rendered":"Abschlussreflexion"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li><strong> Benennen Sie die f\u00fcr Sie zentralsten (mindestens zwei verschiedene, gerne auch<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>mehr) theoretischen Erkenntnisse (auf allgemeine Konzepte oder empirische<\/strong><\/p>\n<p><strong>Studien aufbauend), die Sie aus den Vortr\u00e4gen der Ringvorlesung mitgenommen<\/strong><\/p>\n<p><strong>haben. Nehmen Sie dabei Bezug auf:<\/strong><\/p>\n<p><strong>a.) unterschiedliche fachdidaktische Aspekte. \u00dcbertragen Sie, wenn m\u00f6glich, die in<\/strong><\/p>\n<p><strong>der Ringvorlesung gewonnenen Erkenntnisse auf die Didaktiken der von Ihnen<\/strong><\/p>\n<p><strong>studierten F\u00e4cher.<\/strong><\/p>\n<p><strong>b.) generelle Erkenntnisse zur Beziehungsarbeit in Schule und Unterricht.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Bitte benennen Sie f\u00fcr Aufgabenteil 1 konkret mindestens zwei relevante<\/strong><\/p>\n<p><strong>Literaturquellen (Namen, Jahr, Titel). <\/strong><strong>Hinweis: <\/strong><strong>Die Vorlesungsfolien stellen keine<\/strong><\/p>\n<p><strong>Literaturquellen dar. Sie k\u00f6nnen jedoch gerne auf die Literatur zur\u00fcckgreifen, auf<\/strong><\/p>\n<p><strong>die auf den Folien verwiesen wird.<\/strong><\/p>\n<p>In der heutigen Zeit und aus Sicht eines Beteiligten der Schule, insbesondere aus der Sicht der Lehrer\/innen und aus meiner Sicht als eine angehende Lehrerin, ist die Heterogenit\u00e4t ein unumstrittenes Thema. Vor allem in Bezug auf das Lehren und Lernen in der Schule, spielt die Heterogenit\u00e4t eine sehr wichtige und aussagekr\u00e4ftige Rolle. Im Vergangenen Seminar durfte ich viel \u00fcber den Begriff Heterogenit\u00e4t, welches mir davor nicht viel sagte, erfahren. Generell beschreibt Heterogenit\u00e4t die Verschiedenartigkeit in der Gesellschaft \u201e<em>\u201aHeterogenit\u00e4t\u2018 <\/em>stammt aus dem Griechischen und bedeutet \u201aUngleichartigkeit\u2018. Was wir als \u201aheterogen\u2018 wahrnehmen, ist immer eine soziale Konstruktion, die von expliziten oder impliziten Ma\u00dfst\u00e4ben f\u00fcr eine konstruierte <em>Einheitlichkeit<\/em> bzw. <em>Homogenit\u00e4t <\/em>abh\u00e4ngt\u201c (F\u00fcrstenau, 2009, S.22). Diese beschriebene Verschiedenartigkeit ist deutlich in der Gesellschaft, doch spezifisch in Schulen zu betrachten.\u00a0 Viele Kinder beziehungsweise Sch\u00fcler kommen zusammen und treffen \u201e\u00e4ltere\u201c Erwachsene, es kommt zu vielen Sozialen Kontakten, Konflikte, Ber\u00fchrungspunkte. Selbstverst\u00e4ndlich besitzen jedoch alle Sch\u00fcler voneinander verschiedene F\u00e4higkeiten oder Kompetenzen beim Lernen oder sind auf einer Art beeintr\u00e4chtigt, vielleicht leiden sie an physische oder auch psychische Beeintr\u00e4chtigung und ben\u00f6tigen auf verschiedenen Arten Hilfe und eine gewisse Unterst\u00fctzung und F\u00f6rderung. Der Umgang und Erwartungen zwischen Sch\u00fcler und Lehrer\/innen sind hierbei eines der entscheidenden Punkte. Denn genau dieser gegenseitige und gemeinsame Umgang stellt vor allem das Thema Heterogenit\u00e4t hervor und fordert ein bewusstes Handeln gegen\u00fcber \u201eheterogenen\u201c Sch\u00fcler\/innen. Doch auch au\u00dferhalb der Schulen ist die Gesellschaft aufgefordert Achtsamkeit gegen\u00fcber Heterogenit\u00e4t zu zeigen. Denn nur so kann eine vollst\u00e4ndige R\u00fccksicht gegen\u00fcber \u201eheterogenen\u201c Menschen vorgenommen werden (vgl. RV03). \u00a0Die theoretischen Erkenntnisse die ich beim Seminar \u00fcber Heterogenit\u00e4t sind reichlich und vielf\u00e4ltig. Doch insbesondere wurde ich auf das Thema Inklusion aufmerksam. Ich denke die Inklusion ist ein Thema, welches in jeder gut funktionierenden Gesellschaft in Frage kommt, somit ist es meiner Meinung nach auch mit eines der wichtigsten Erkenntnisse der Heterogenit\u00e4t <em>\u201eInklusion ist aber nicht nur eine Angelegenheit der Politik. Sie ist zuallererst auch eine Haltungsfrage, sie braucht Verb\u00fcndete und Mitstreiter. Jede und jeder einzelne ist gefragt [\u2026]\u201c (Dusel, UN-BRK, S.3). Die Inklusion besagt also, jede und jeder ist aufgefordert ein gemeinsames Handeln aufzuzeigen. Im schulischen Kontext ist die Inklusion in den letzten Jahren schon ein unumstrittenes Thema. Lehrer\/innen sind aufgefordert n\u00f6tige Aufmerksamkeit zu zeigen und n\u00f6tige Hilfestellungen, gegebenenfalls mithilfe Sozialp\u00e4dagogen und Eltern zu leisten. Tats\u00e4chlich ist aber auch ein deutlicher Fortschritt erkennbar, meiner Meinung nach werden immer mehr Ma\u00dfnahmen und Handlungen vorgenommen, ein R\u00fccksichtvolles Handeln ist meiner Meinung nach ebenfalls erkennbar. Doch meistens ist die Rede auch von einem ungen\u00fcgenden Personal. So machte ich pers\u00f6nlich zumindest die Erfahrung in meinem Praktikum. Es ist deutlich erkennbar, viele Sch\u00fcler\/innen, brauchen viel mehr R\u00fccksicht und Unterst\u00fctzung beim Lernen. Vor allem der Bedarf an Sozial\/Sonderp\u00e4dagogen ist hierbei enorm. Doch nichtdestotrotz habe ich auch die Erfahrung im Praktikum gemacht, dass die Anzahl an Sozial\/Sonderp\u00e4dagogen nicht ausreichend ist, und Lehrer\/innen nicht allein mit zahlreichen Sch\u00fclern, welche unter Inklusion eingestuft werden, zurechtkommen. Ein weiteres Thema, auf welches ich jedenfalls aufmerksam wurde, ist die Mehrsprachigkeit. Die Mehrsprachigkeit ist in heutiger Zeit, vor allem in Bezug zur Schule ein Thema, welches viel Andenken und Aufmerksamkeit ben\u00f6tigt.\u00a0 Grunds\u00e4tzlich f\u00fchrt Mehrsprachigkeit bei Sch\u00fcler\/innen zu unterschiedlichen Lernvoraussetzungen <\/em>\u201eDie Inter- kulturelle Erziehungswissenschaft betrachtet sprachliche Heterogenit\u00e4t als eine Ausgangsbedingung unter vielen anderen, die dazu beitr\u00e4gt, dass Kinder und Jugendliche grunds\u00e4tzlich unterschiedliche Lernvoraussetzungen mitbringen [\u2026]\u201c (F\u00fcrstenau, 2011, S.25). <em>Ein gro\u00dfer Bruchteil der Kinder w\u00e4chst nicht mit deutsch als Muttersprache auf, weshalb viele Sch\u00fcler\/innen mit Problemen, Hinderungen und gewissen Beeintr\u00e4chtigungen in ihrer Schulzeit zu k\u00e4mpfen haben. In diesem Fall ist auch eine Unterst\u00fctzung Seiten der Lehrkr\u00e4fte gefragt. Probleme, die beim Sprachen lernen auftreten k\u00f6nnen, k\u00f6nnten somit vorhinein von Lehrer\/innen bemerkt werden und L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge und Hilfestellungen k\u00f6nnten ausge\u00fcbt werden. Doch meiner Meinung nach, sollten die Lehrkr\u00e4fte auch dazu aufgefordert sein, eine m\u00f6glichst r\u00fccksichtvolle Haltung vorzunehmen und gegebenenfalls bei Bedarf Toleranz zeigen.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Welche Faktoren zum schulischen Umgang mit Heterogenit\u00e4t (z.B.<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Unterrichtsformen, Schulformen\/-strukturen, schulkulturelle Aspekte, Handeln von<\/strong><\/p>\n<p><strong>Lehrkr\u00e4ften), die Sie in der Vorlesung kennengelernt haben, pr\u00e4gen im R\u00fcckblick<\/strong><\/p>\n<p><strong>auf ihre eigenen Praxiserfahrungen (eigene Schulzeit, Berichte aus der Praxis, ggf.<\/strong><\/p>\n<p><strong>auch schon eigene Praxiserfahrungen) den Schulalltag besonders stark \u2013 und<\/strong><\/p>\n<p><strong>warum? Hier k\u00f6nnen Sie aus Ihrer Sicht besonders gelungene oder auch weniger<\/strong><\/p>\n<p><strong>gelungene Beispiele reflektieren. Inwiefern helfen Ihnen die Inhalte der Vorlesung,<\/strong><\/p>\n<p><strong>eine solche Einsch\u00e4tzung vorzunehmen? Nehmen Sie konkret Bezug auf<\/strong><\/p>\n<p><strong>entsprechende Begriffe, Theorien, Konzepte, die Sie jetzt kennengelernt haben.<\/strong><\/p>\n<p>Im R\u00fcckblick zu meinen eigenen Praxiserfahrungen, in Bezug zum schulischen Umgang mit Heterogenit\u00e4t, stelle ich fest, dass ich in meiner Schulzeit, als Sch\u00fclerin in vielen Situationen mit Heterogenit\u00e4t in Verbindung kam. So erinnere ich mich zur\u00fcck, dass ein gro\u00dfer Teil meiner Mitsch\u00fcler, inklusive ich selbst, mehrsprachig aufgewachsen waren. Somit habe ich die Erfahrungen machen k\u00f6nnen, dass Kinder, insbesondere Kinder in j\u00fcngeren Altern beim Sprachen lernen, W\u00f6rter aussprechen etc. Schwierigkeiten haben k\u00f6nnen. Doch der Prozess eines Sprachenlernens, verl\u00e4uft bei den Sch\u00fclern eigentlich \u201efast immer\u201c erfolgreich \u2013 so w\u00fcrde ich festhalten, dass Sch\u00fcler\/innen die mit Mehrsprachigkeit aufgewachsen sind, bei gen\u00fcgender Unterst\u00fctzung und reibungsvolle Belehrung vollst\u00e4ndig die deutsche Sprache erlernen und sie sogar als Muttersprache halten k\u00f6nnen. In meiner Praxiserfahrung als Praktikantin an einer Oberschule, konnte ich neulich Erkenntnisse, ebenfalls bez\u00fcglich der Mehrsprachigkeit, machen. Ich konnte beobachten, dass rund 90% der Sch\u00fcler einer 7. Klasse, eine andere Muttersprache statt deutsch sprachen. Doch in diesem Fall, konnte ich auch feststellen, dass keine gro\u00dfen bemerkenswerte Probleme, bez\u00fcglich der Sprache auftraten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Zu welchen, mindestens zwei, Fragestellungen, die Sie in der Vorlesung<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>kennengelernt haben, w\u00fcrden Sie gerne mehr erfahren im weiteren Studium in<\/strong><\/p>\n<p><strong>Bezug auf das Modulthema UMHET? Welche haben Sie vermisst? Bitte begr\u00fcnden<\/strong><\/p>\n<p><strong>Sie Ihre Wahl.<\/strong><\/p>\n<p>An erster Stelle w\u00fcrde ich gerne mehr \u00fcber das Thema Gendersensibilisierung erfahren. Auch wenn das Thema in der Vorlesung ausf\u00fchrlich erl\u00e4utert wurde, treten in meinen Gedanken als zuk\u00fcnftige Lehrerin Fragen auf. Somit w\u00fcrde ich gerne in meinem weiteren Studium mehr dar\u00fcber erfahren, wie man den Unterricht gendersensibel gestalten k\u00f6nnte, vielleicht auch mehr dar\u00fcber erfahren, welche Handlungen beim Lehren gendersensibel genug sind oder vielleicht f\u00fcr fehlerhaft gehalten werden k\u00f6nnen. Zum Beispiel, wie richtig ist es, dass man die Sch\u00fcler im Unterricht darauf auffordert, die Klasse in M\u00e4dchen und Jungs zu trennen (bei Gruppeneinteilungen, Beispiel im Sportunterricht). K\u00f6nnte diese Aufforderung in meiner zuk\u00fcnftigen Lehramt-Zeit zu einer Auseinandersetzung f\u00fchren? Des Weiteren w\u00fcrde ich auch gerne mehr und vertiefend \u00fcber die Themen Mehrsprachigkeit und Inklusion erfahren. Insbesondere \u00fcber m\u00f6gliche L\u00f6sungswege bei einer sensiblen Situation oder Konflikt, die aufgrund der Mehrsprachigkeit oder Inklusion auftreten, w\u00fcrde ich gerne mehr erfahren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Literaturverzeichnis<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcrstenau, Sara (2011): Mehrsprachigkeit als Voraussetzung und Ziel schulischer Bildung. In: F\u00fcrstenau, Sara; Gomolla, Mechthild (Hrsg.) Migration und schulischer Wandel: Mehrsprachigkeit. Wiesbaden: VS Verlag f\u00fcr Sozialwissenschaften, 25\u201350.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gomolla, Mechthild\/ F\u00fcrstenau, Sara (2009): Migration und schulischer Wandel: Unterricht. VS Verlag<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>UN \u2013 Behindertenrechtskonvention (2008): Die UN- Behindertenrechtskonvention. \u00dcbereinkommen \u00fcber Rechte von Menschen mit Behinderung. URL:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.institut-fuer%20menschenrechte.de\/fileadmin\/Redaktion\/PDF\/DB_Menschenrechtsschutz\/CRPD\/CRPD_Konvention_und_Fakultativprotokoll.pdf\">https:\/\/www.institut-fuer menschenrechte.de\/fileadmin\/Redaktion\/PDF\/DB_Menschenrechtsschutz\/CRPD\/CRPD_Konvention_und_Fakultativprotokoll.pdf<\/a>\u00a0(letzter Zugriff: 03.05.2023)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Benennen Sie die f\u00fcr Sie zentralsten (mindestens zwei verschiedene, gerne auch mehr) theoretischen Erkenntnisse (auf allgemeine Konzepte oder empirische Studien aufbauend), die Sie aus den Vortr\u00e4gen der Ringvorlesung mitgenommen haben. 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