{"id":29,"date":"2023-06-03T01:22:52","date_gmt":"2023-06-02T23:22:52","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/blogvonsude\/?p=29"},"modified":"2023-06-03T01:26:02","modified_gmt":"2023-06-02T23:26:02","slug":"29","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/blogvonsude\/2023\/06\/03\/29\/","title":{"rendered":"Mehr Bildungschancen f\u00fcr Alle durch digitale Medien? \u2013 Digitale Kl\u00fcfte in digitalen Bildungsr\u00e4umen und was man dagegen tun kann"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Erl\u00e4utern Sie bitte die unterschiedlichen Strategien zum Umgang mit Heterogenit\u00e4t\u00a0(Differenzierung, Individualisierung, Personalisierung, Unterst\u00fctzung sowie kooperatives\u00a0Lernen) mittels digitaler Medien<\/strong><strong>\u00a0<em>anhand von konkreten digitalen Beispielen<\/em>\u00a0wie z.B. Apps,\u00a0Programme oder andere digitale Lern\u2013\u00a0oder \u00dcbungsangebote\u00a0in einem\u00a0<em>ihrer F\u00e4cher<\/em>. Welche\u00a0Potentiale erkennen Sie\u00a0<em>in der Nutzung kommunikativer KI<\/em> (Bsp. Khanmigo in der Vorlesung,\u00a0ChatGPT, KI\u2013Tools\u00a0von fobizz\u00a0https:\/\/tools.fobizz.com\/gallery?query=&amp;model%5B%5D=Collection; siehe auch den\u00a0beigef\u00fcgten Text von Holmes 2023)? Was kann die Software ggf. nicht leisten?<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Jeder Sch\u00fcler\/innen ist unterschiedlich und besitzt verschiedene Potenziale, Kompetenzen oder lernt anders. In solchen F\u00e4llen sollten Lehrkr\u00e4fte besonders jedem Sch\u00fcler differenziert und individuell betreuen und individuell behandeln. Als Beispiel k\u00f6nnten man individuelle Lernpl\u00e4ne zusammenstellen und somit den Lernerfolg jedes einzelnen Sch\u00fclers f\u00f6rdern &#8211; digitale Medien spielen hierbei eine wichtige Rolle, und dienen daf\u00fcr, dass sich Sch\u00fcler individuell ihren eigenen Plan entwickeln k\u00f6nnen. Zudem ist es durch digitale Medien m\u00f6glich, einen personalisierten Lernplan mit selbst gew\u00e4hlten F\u00e4chern und Kursen zu entwickeln, die in Klasse und Leistungsniveau speziell dem Sch\u00fcler passend sind. Zudem k\u00f6nnen digitale Medien Sch\u00fcler\/innen beim Lernen unterst\u00fctzen, vielleicht sogar als \u201eErsatz\u201c eines Lehrers\/in genutzt werden, denn vor allem haben Sch\u00fcler\/in meist zuhause beim Hausaufgaben machen oder Lernen f\u00fcr die Klassenarbeiten Schwierigkeiten und Fragen, wobei sie dringend nach Antworten suchen. Lern-Apps wie, Studyflix, Studysmarter oder Sofatutor erm\u00f6glichen es dem Sch\u00fcler\/in durch einfaches \u201eGooglen\u201c eine schnelle Antwort zu bekommen, meist sind die Antworten auch sehr verst\u00e4ndlich, kurz und knapp erl\u00e4utert, dies f\u00e4llt den Sch\u00fcler auch somit leichter die Antworten leicht nachvollzuziehen. Au\u00dferdem tragen digitale Medien dem kooperativen Lernen bei, denn, Sch\u00fcler\/innen verkn\u00fcpfen sich auch durch digitale Medien, zum Beispiel durch die Lern-App Studydrive k\u00f6nnen Sch\u00fcler\/innen auf Lernzettel anderer zugreifen, miteinander kommunizieren und gegenseitig auch Kommentare schreiben. Dies ist ein sehr effektiver und hilfreicher Lernprozess f\u00fcr Sch\u00fcler\/innen. \u201eCollaborative learning, where students work together to solve problems, is well known to be able to lead to better learning outcomes [\u2026]\u201c (Holmes 2023, S. 622)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong>In dem<\/strong><strong> beigef\u00fcgten Text von Verst\u00e4ndig et al zum Zero\u2013Level\u2013Divide wird neben\u00a0selbstproduzierter \u201eFilterblasen\u201c der f\u00fcr\u00a0die Nutzenden nicht transparente Einflu\u00df von\u00a0Algorithmen auf die Verfasstheit des individuellen Medienangebotes diskutiert. Bezogen auf\u00a0den Einsatz kommunikativer KI wie z.B. ChatGPT\u00a0insbesondere\u00a0im Kontext\u00a0von\u00a0individualisierten Lernprozessen\u00a0diskutieren Sie bitte die folgenden Fragen: Welche negativen\u00a0Effekte in Bezug auf Bildungszugang k\u00f6nnten sowohl Filterblasen als auch\u00a0der\u00a0Zero\u2013Level\u2013Divide\u00a0haben?\u00a0Wie kann Schule dem entgegenwirken?<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Bildungszugang wird offensichtlich von Filterblasen beeintr\u00e4chtigt, denn jeder Sch\u00fcler\/innen besitzt seinen eigenen sogenannte \u201eFilterblase\u201c, dass hei\u00dft dem Sch\u00fcler wird nur eine gefilterte Auswahl an Themen bzw. Inhalte im Internet angezeigt. Die Themen\/Inhalte sind somit nur dem Interesse des Nutzers (Sch\u00fcler\/innen) eingegrenzt. Dies hat selbst verst\u00e4ndlicherweise die Folge, dass Sch\u00fcler\/innen nicht ganz so einfach mit Schul- bzw. Unterricht relevante Inhalte im Internet konfrontiert werden. \u201eDas Konzept des zero-level digital divide bezieht sich auf Unterschiede und Unterscheidungen auf der strukturalen Ebene [\u2026]\u201c (Verst\u00e4ndig, Klein &amp; Iske 2016, S.52) Der Zero-Level-Divide besagt also, dass Sch\u00fcler\/innen unterschiedliche Zug\u00e4nge auf das Internet haben, sowie auch einen beschr\u00e4nkten Zugang auf technische Ger\u00e4te oder Netzwerk. Dies beeintr\u00e4chtig jedenfalls auch den Bildungszugang f\u00fcr \u201ealle\u201c Sch\u00fcler\/innen und f\u00fchrt zu einer Ungleichberechtigung. Ob die Schule dem entgegenwirken kann?\u00a0 Ja, ganz eindeutig, indem Lehrkr\u00e4fte vielmehr digitale Medien, sowie Lern-Apps im Unterricht nutzen. Dies k\u00f6nnte vor allem daf\u00fcr dienen, dass auch Sch\u00fcler\/innen die beeintr\u00e4chtigt beim Zugang auf das Internet sind, bedenkt werden. Zudem k\u00f6nnte durch das Verwenden der Lern-Apps, die Interesse der Sch\u00fcler\/innen geweckt werden, diese Lern-Apps selbst auch zu nutzen. Da die meisten Lern-Apps auch kostenpflichtig sind und viele Sch\u00fcler\/innen aus finanziellen Gr\u00fcnden keinen Zugriff auf diese haben, sollte meiner Meinung nach die Schule (der Staat) sich daf\u00fcr einsetzen und einen kostenlosen Zugriff f\u00fcr alle Sch\u00fcler\/innen erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>In dem angef\u00fcgten Text von Wolf &amp; Kulgemeyer werden verschiedene Szenarien des\u00a0Einsatzes von Erkl\u00e4rvideos im Unterricht dargestellt. Bitte besch\u00e4ftigen Sie sich in dieser\u00a0Aufgabe mit dem Szenario 2.3 \u201eLernen durch Erkl\u00e4ren mit Videos\u201c im Text.<\/strong><strong><br \/>\na.\u00a0Welche didaktischen Potentiale sehen sie f\u00fcr den Umgang mit heterogenen Klassen?<br \/>\nb.\u00a0Bitte suchen sie auf\u00a0YouTube, TikTok oder\u00a0Instagram\u00a0dazu zwei oder mehrere Video\u2013Beispiele zu\u00a0einem\u00a0konkreten Unterrichtsthema aus\u00a0<em>einem<\/em>\u00a0ihrer F\u00e4cher (Mathe,\u00a0Geschichte, Musik) mit m\u00f6glichst diversen Autor:innen bzw. Protagonist:innen\u00a0heraus.<br \/>\nBitte kommentieren Sie, welche Impulse deren Vielf\u00e4ltigkeit f\u00fcr einen Unterricht in heterogenen Klassen bieten. Dazu k\u00f6nnen Sie sich auch auf den angef\u00fcgten Text von Honkomp\u2013Wilkens &amp; Wolf beziehen.<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>a.) Erkl\u00e4rvideos, werden meist recht zielstrebend gefilmt, dass hei\u00dft sie sprechen bestimmte Zielpersonen an. Ein Erkl\u00e4rvideo sollte zumindest durch das Antworten vieler Grundfragen hergestellt und ver\u00f6ffentlich werden (Vgl. Wolf &amp; Kulgemeyer 2021, S. 478). Somit beinhalten Erkl\u00e4rvideos zielstrebige und relevante Inhalte und f\u00f6rdern den Lernprozessen der Sch\u00fcler\/innen. Da Sch\u00fcler\/innen im Alltag generell schon viel mit digitalen Medien konfrontiert sind, f\u00e4llt es dem auch deutlich leichter, Informationen aus Videos herauszunehmen und diese als Lernmaterial zu nutzen.<\/p>\n<p>b.) Im Internet, aber auch spezifisch auf YouTube findet man viele Erkl\u00e4rvideos oder Dokumentationen, fast zu allen Schulf\u00e4chern und Themen. Folgende Beispiele habe ich mir ausgesucht:<\/p>\n<p>Kunst-Medien-\u00c4sthetische Bildung: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=gEvpvHu96lo\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=gEvpvHu96lo<\/a><\/p>\n<p>Geographie: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=tthNNLyVBUs\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=tthNNLyVBUs<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Literaturverzeichnis:<\/strong><\/p>\n<p>Holmes, Wayne; Bialik, Maya; Fadel, Charles (2023): Artificial Intelligence in Education. In: Data Ethics: building Trust: how digital technologies can serve humanity. S. 621-653.<\/p>\n<p>Verst\u00e4ndig, Dan; Klein, Alexandra; Iske, Stefan (2016). Zero-Level Divide: Neues Netz und neue Ungleichheiten.<\/p>\n<p>Wolf, Karsten D.; Kulgemeyer, Christoph (2021). Lehren und Lernen mit Erkl\u00e4rvideos im Fachunterricht. In G. Br\u00e4gger &amp; H. \u2013 G. Rolff (Hrsg.), Handbuch Lernen mit digitalen Medien (1.Auflage). Beltz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erl\u00e4utern Sie bitte die unterschiedlichen Strategien zum Umgang mit Heterogenit\u00e4t\u00a0(Differenzierung, Individualisierung, Personalisierung, Unterst\u00fctzung sowie kooperatives\u00a0Lernen) mittels digitaler Medien\u00a0anhand von konkreten digitalen Beispielen\u00a0wie z.B. Apps,\u00a0Programme oder andere digitale Lern\u2013\u00a0oder \u00dcbungsangebote\u00a0in einem\u00a0ihrer F\u00e4cher. Welche\u00a0Potentiale erkennen Sie\u00a0in der Nutzung kommunikativer KI (Bsp. Khanmigo in der Vorlesung,\u00a0ChatGPT, KI\u2013Tools\u00a0von fobizz\u00a0https:\/\/tools.fobizz.com\/gallery?query=&amp;model%5B%5D=Collection; siehe auch den\u00a0beigef\u00fcgten Text von Holmes 2023)? 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