{"id":27,"date":"2017-06-08T11:27:44","date_gmt":"2017-06-08T09:27:44","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/blogvonsam\/?p=27"},"modified":"2017-06-08T11:27:44","modified_gmt":"2017-06-08T09:27:44","slug":"aufgaben-zum-10-vorlesungstermin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/blogvonsam\/2017\/06\/08\/aufgaben-zum-10-vorlesungstermin\/","title":{"rendered":"Aufgaben zum 10. Vorlesungstermin"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica, arial, sans-serif\"><b>1. Fokussierung des Vorlesungsthemas: <span style=\"color: #333333\"><span style=\"font-size: medium\">Erl\u00e4utern Sie zentrale Aspekte, die in begegnungsp\u00e4dagogischen Settings zu problematisieren sind<\/span><\/span><\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;font-family: helvetica, arial, sans-serif\"><span style=\"color: #333333\">Bei der Begegnungsp\u00e4dagogik handelt es sich vor allem um das interkulturelle Lernen durch Begegnung mit Menschen aus fremden Kulturen oder Religionen, mit verschiedenen Ansichten. Das Ziel dabei soll sein, dass das \u201eFremde\u201c verschwindet, man sich achtet, versteht, respektiert und von- und \u00fcbereinander lernt, somit: das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Diversit\u00e4t von Religionen und Kulturen. Ein problematischer Faktor ist bei diesem interkulturellen Lernen das sogenannte \u201eOthering\u201c, was zur Folge hat, dass anders denkende Menschen automatisch ausgeschlossen werden, oder dass man sich von ihnen distanziert. H\u00e4uftig tritt dieses Problem auf, wenn man eine andere Herkunft hat, einer anderen Religion angeh\u00f6rt, oder aus einer anderen Kultur stammt. Das noch Unbekannte sollte kein Grund f\u00fcr Ausgrenzung sein. Wenn der Fokus allerdings zu sehr auf die Herkunft oder die Religion von Personen liegt, kann es vorkommen, dass genau diese als letztes wahrgenommen werden.<\/span><\/span><\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><span style=\"color: #333333\"><span style=\"font-family: inherit\"><span style=\"font-size: medium\"><b>Anwendung und theoriegeleitete Reflexion bisheriger Praxiserfahrungen:<\/b><\/span><\/span><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: medium\"><strong><span style=\"color: #333333\"><span style=\"font-family: 'Noto Serif', serif\">Denken Sie an Ihren eigenen Religions- oder Ethikunterricht zur\u00fcck und diskutieren Sie\u00a0Beispiele f\u00fcr die von Ihnen unter 1 benannten Aspekte.<\/span><\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #333333\"><span style=\"font-family: 'Noto Serif', serif\"><span style=\"font-size: medium\">In der Grundschule erinnere ich mich daran, dass im Religionsunterricht immer 1-2 SuS den Raum f\u00fcr diese Zeit verlassen mussten. Meiner Meinung nach waren in diesem Fall die Eltern diejenigen, die ihre nicht-christlichen Kinder ausschlossen, was sich f\u00fcr die Betroffenen Kinder sicher nicht sch\u00f6n anf\u00fchlte. In der Sekundarstufe 1 kann ich mich allerdings nicht an solche F\u00e4lle erinnern und auch in der Sekundarstufe 2 nicht. Alle vertretenen Religionen waren an allen zu lehrenden Religionen interessiert.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #333333\"><span style=\"font-family: 'Noto Serif', serif\"><span style=\"font-size: medium\">W\u00e4hrend meines O-Praktikums fiel mir auf, dass auch heute die SuS sehr interessiert auf \u201eUnbekanntes\u201c zugehen und Fragen stellen, anstatt die Person dann auszuschlie\u00dfen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #333333\"><span style=\"font-family: inherit\"><span style=\"font-size: large\"><b>Anwendung und theoriegeleitete Reflexion zuk\u00fcnftiger Praxiserfahrungen:\u00a0<\/b><\/span><\/span><\/span><strong><span style=\"color: #333333\"><span style=\"font-family: 'Noto Serif', serif\">Formulieren Sie eine Beobachtungsaufgabe f\u00fcr kommende Praktika, mit der zur Sprache gebracht wird, wie unterschiedliche religionsbezogene Perspektiven in einem p\u00e4dagogischen Setting konstruiert werden.<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #333333\"><span style=\"font-family: 'Noto Serif', serif\"><span style=\"font-size: large\">In meinem n\u00e4chsten Praktikum m\u00f6chte ich auf jeden Fall beobachten, wie die Lehrkr\u00e4fte es managen, verschiedene Religionen und generell \u201eFremdheit\u201c so zu gestalten, dass es ein Grund f\u00fcr SuS ist, aufeinander zuzugehen, anstatt sich zu distanzieren. Au\u00dferdem m\u00f6chte ich wissen, in wie fern die Lehrkraft die Vielfalt an Kulturen und Religionen unterbringt und in den Klassenverband mit einbezieht.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; 1. Fokussierung des Vorlesungsthemas: Erl\u00e4utern Sie zentrale Aspekte, die in begegnungsp\u00e4dagogischen Settings zu problematisieren sind Bei der Begegnungsp\u00e4dagogik handelt es sich vor allem um das interkulturelle Lernen durch Begegnung mit Menschen aus fremden Kulturen oder Religionen, mit verschiedenen Ansichten. Das Ziel dabei soll sein, dass das \u201eFremde\u201c verschwindet, man sich achtet, versteht, respektiert und &hellip; <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/blogvonsam\/2017\/06\/08\/aufgaben-zum-10-vorlesungstermin\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Aufgaben zum 10. Vorlesungstermin<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6513,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[207],"tags":[23850],"class_list":["post-27","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-rv10"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/blogvonsam\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/blogvonsam\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/blogvonsam\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/blogvonsam\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6513"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/blogvonsam\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=27"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/blogvonsam\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/blogvonsam\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27\/revisions\/29"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/blogvonsam\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=27"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/blogvonsam\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=27"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/blogvonsam\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=27"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}