{"id":30,"date":"2019-08-15T17:13:11","date_gmt":"2019-08-15T15:13:11","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/blogvoncelina\/?p=30"},"modified":"2019-08-15T17:13:11","modified_gmt":"2019-08-15T15:13:11","slug":"abschlussreflexion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/blogvoncelina\/2019\/08\/15\/abschlussreflexion\/","title":{"rendered":"Abschlussreflexion"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">1.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\"><em>Benennen Sie die f\u00fcr Sie zentralsten theoretischen Erkenntnisse, die Sie aus den Vortr\u00e4gen der Ringvorlesung f\u00fcr sich mitgenommen haben. Nehmen Sie dabei konkret Bezug auf a.) fachdidaktische Aspekte, indem Sie Erkenntnisse auf die Didaktiken ihrer <b>eigenen beiden F\u00e4cher\u00a0<\/b>beziehen und b.) zwei generelle erziehungswissenschaftliche Erkenntnisse zu Schule und Unterricht mit Bezug zu den relevanten Quellen benennen.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Einer der prim\u00e4r zentralsten Themata die mich besch\u00e4ftigten, ist die Migration und die Entwicklung der Integration in unsere Gesellschaft. Die Erkenntnis, dass zu unseren heutigen Zeit so gut wie jedes Kind Migrationshintergrund besitzt, f\u00fchrte mich zu der Erkenntnis, dass es nicht mehr un\u00fcblich ist und zur Norm unseren heutigen Gesellschaft wurde. Dieser Aspekt freut mich, da dadurch das ausschlie\u00dfen mit Migrationshintergrund nicht mehr so umf\u00e4nglich ist, da dies erstens nicht so stark zu differenzieren ist und zweitens es immer mehr mit Migrationshintergrund gibt. In der Vorlesung (Welt-)Gesellschaftliche Ver\u00e4nderung, Migration und die Reaktion von Schule wurde auf der Folienseite, welche von Yasemin Karaka\u015foglu vorgetragen wurde, verdeutlicht, dass jeder vierte Einwohner*in und jede*r dritte Minderj\u00e4hrige einen Migrationshintergrund besitzt. Anzumerken ist, dass durch schlechte Bezahlungen viele Menschen dazu geneigt sind auswandern &#8211; also ist die Globalisierung einer der Gr\u00fcnde, weswegen sich der Migrationshintergrund der Menschen vervielf\u00e4ltigt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">So w\u00e4re es vielleicht sinnvoller in Religionswissenschaften nicht nur das Augenmerkmal auf das Christentum zu beschr\u00e4nken, welches prim\u00e4r unterrichtet wird, da Deutschland ein christlich gepr\u00e4gtes Land ist, sonder sollten wir den Sch\u00fclern die M\u00f6glichkeit geben, jede Religion kennenzulernen, um ein weltoffeneres Bild zu erlangen und zudem, um mehr als den Migrationshintergrund untereinander zu vervielf\u00e4ltigen, sondern auch die verschiedenen Glaubensrichtungen einander n\u00e4her bringen zu k\u00f6nnen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Wichtig ist auch zu betrachten, dass durch das Lehren der verschiedenen Religionen, die Sch\u00fcler nicht so stark beeinflusst werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">In Chemie kann zudem auch die wissenschaftlichen W\u00f6rter in den Fachtexten versucht werden vereinfacht auszudr\u00fccken um jedem Kind das Verst\u00e4ndnis zu vereinfachen. Denn durch das st\u00e4ndige nachschlagen der Fremdw\u00f6rter, vergessen sie dann im Laufe, den eigentlichen Text, den sie verstehe sollen. Dies ist auch eine Umsetzung, die nicht nur SuS mit Migrationshintergrund zugute kommen soll, sondern jedem Kind. Denn zu beachten ist, dass SuS mit Migrationshintergrund nicht direkt vorsichtiger behandelt werden m\u00fcssen, da sie ebenso gut in Deutschland aufgewachsen sein k\u00f6nnen und nur Verwandte aus dem Ausland haben. Um also als Lehrer*in richtig zu handeln, muss einfach aufmerksam Unterrichtet werden um zu sehen, welche SuS unterst\u00fctzt werden muss, aufgrund von Unverst\u00e4ndnis.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Zudem hat mich ebenfalls mich der Umgang mit SuS und deren Zukunftschancen auf einen fair bezahlten Beruf in Beziehung auf Inklusion stark verwundert. Gleichberechtigung und Chancengleichheit ist somit denen verwehrt. Durch die Vorlesung von Frau Dr. Schwarzenberg hat dazu gef\u00fchrt, dass ich erst verstanden habe, in was f\u00fcr ein<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Ungleichgewicht die Gesellschaft steckt, wenn sie Menschen ihr grundlegendes Recht unterzieht. Ein Schubladendenken entsteht und maximiert die Einschr\u00e4nkung des Menschen und entfernt sie somit noch mehr von der Gesellschaft und wird ausgegrenzt. Dies sollte verhindert werden, indem Inklusionssch\u00fcler*innen mehr in den \u00fcblichen Unterricht miteinbezogen werden und weniger in separaten Klassen gesteckt werden. So mehr dies getan wird, desto selbstverst\u00e4ndlicher werden sie gesehen, was dazu f\u00fchren kann, dass sie weniger ausgegrenzt werden und dem Schubladensystem entkommen. Dies sollte nicht nur in Bezug auf meine F\u00e4cher (Chemie und Religionswissenschaften) unternommen werden, sondern auf alle ihnen m\u00f6glichen zu unterrichtenden F\u00e4cher.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Schlussendlich bin ich der Meinung, dass weniger differenziert werden soll und einfach auf die Bed\u00fcrfnisse der Sch\u00fcler eingegangen werden soll, ohne auf deren Hintergr\u00fcnde zu achten, solange sie ihnen selbst nicht im Weg stehen. Wichtig ist jedoch auch, nur weil nicht differenziert werden soll im Bezug auf deren Hintergr\u00fcnde, sollte darauf geachtet werden, dass nicht verallgemeinert wird. Jede*r Sch\u00fcler*in ist grundverschieden und hat andere Erfahrungen gemacht und sollte nicht zu vorschnell beurteilt werden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">2.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\"><em>Welche Faktoren zum schulischen Umgang mit Heterogenit\u00e4t (z.B. Unterrichtsformen, Schulformen, schulstrukturelle Fragen, schulkulturelle Aspekte), die Sie in der Vorlesung kennengelernt haben, pr\u00e4gen in Ihrer Wahrnehmung aus eigenen Praxiserfahrungen (eigene Schulzeit, Praktika, Berichte aus der Praxis) den Schulalltag besonders stark \u2013 und warum? An welcher Stelle k\u00f6nnten Sie einzelne der unter 1 genannten Erkenntnisse zur Erkl\u00e4rung heranziehen?<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Durch meine fr\u00fchere Schulzeit konnte ich lernen, dass heterogenisiertes Lehren (verschiedene Lehrmethoden) dazu gef\u00fchrt haben, dass meine fr\u00fcheren Mitsch\u00fcler*innen so vereinzelnd die Chance hatten, ihre St\u00e4rken unter beweis zu stellen. So homogenisierter der Unterrichtsverlauf war, desto weniger Motivations anstand und somit das ein negativ aufweisendes Lernverhalten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Desto offener die Lehrer mit uns \u00fcber alles geredet haben und Weltoffenheit bewiesen haben, desto besserer Lernergebnisse konnten erzielt werden, dies liegt daran, dass sich durch das Gef\u00fchl freien Entfaltens, die Sch\u00fcler eine bessere Lernatmosph\u00e4re entwickelt haben. Sp\u00fcren SuS, dass sie akzeptiert und toleriert werde, egal welches Geschlecht, Sexualit\u00e4t, Herkunft sie besitzen, so f\u00fchlen sie sich unterst\u00fctzt und engagiert.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span class=\"Apple-converted-space\" style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">3.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\"><em>Zu welchen zwei erziehungswissenschaftlichen Fragestellungen, die Sie in der Vorlesung kennengelernt haben, w\u00fcrden Sie gerne mehr erfahren im weiteren Studium im Bezug auf das Modulthema BAUMHET. Bitte begr\u00fcnden Sie Ihre Wahl?<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Durch die Vorlesung von Dr. Christoph Fantini, der in der Vorlesung sich mit der \u201aHeterogenit\u00e4tskategorie Geschlecht in Schule und Ans\u00e4tze zur Entwicklung einer interkulturellen geschlechtersensiblen P\u00e4dagogik\u2018 besch\u00e4ftigt hatte, habe ich bemerkt, dass sich mein Interesse diesem Themenbereich stark widmet. Ich bemerkte, dass ich mich selbst private schon viel damit auseinandergesetzt habe, obwohl dies in unseren heutigen Gesellschaft auch einem nicht verwehrt bleibt. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Ich finde die Herangehensweisen sehr interessant und w\u00fcrde mich sehr gerne in Zukunft mit Hilfe von stark unterschiedlichen Methoden damit besch\u00e4ftigen, um anschlie\u00dfend verhindern zu k\u00f6nnen, dass verallgemeinert wird oder sexualisiert. Zudem kommt noch hinzu, dass ich dies nicht nur mir selbst helfen soll, sondern, dass ich auch zuk\u00fcnftigen SuS das vermitteln m\u00f6chte. Problematisch ist n\u00e4mlich, dass dies, obwohl ich selbst den Fehler erkenne, veraltete Geschlechterrollen immer wieder in meinem Kopf habe.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Benennen Sie die f\u00fcr Sie zentralsten theoretischen Erkenntnisse, die Sie aus den Vortr\u00e4gen der Ringvorlesung f\u00fcr sich mitgenommen haben. 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