{"id":27,"date":"2019-06-30T23:43:47","date_gmt":"2019-06-30T21:43:47","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/blogvoncelina\/?p=27"},"modified":"2019-06-30T23:43:47","modified_gmt":"2019-06-30T21:43:47","slug":"das-konzentrieren-auf-beduerfnisse-und-das-schubladendenken-umwerfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/blogvoncelina\/2019\/06\/30\/das-konzentrieren-auf-beduerfnisse-und-das-schubladendenken-umwerfen\/","title":{"rendered":"Das Konzentrieren auf Bed\u00fcrfnisse und das Schubladendenken umwerfen"},"content":{"rendered":"<p>Zu sehr wird im Bezug auf Gender in der Schulen kategorisiert, das Schubladendenken wird unterst\u00fctzt, denn die veraltete, konservative Denkweise wird oft noch den Kindern und Jugendlichen vorgesetzt. Von den Jungs wird erwartet, dass sie psychisch und physisch St\u00e4rke beweisen und sich f\u00fcr Fu\u00dfball oder anderen m\u00e4nnerdominierten Sport interessieren, wie auch, dass sie handwerklich begabt sein m\u00fcssen. M\u00e4dchen wird es gestattet sich verletzlicher zu zeigen, wenn nicht sogar erwartet. Sie kriegen eher Puppen zum spielen, wo ihnen so, im fr\u00fchen Alter, die Mutterrolle n\u00e4her gebracht kriegen. Ebenso wird es oftmals den M\u00e4dchen mehr erlaubt zu tr\u00e4umen, als den Jungs, diese sollen n\u00e4mlich pragmatischer und realistischer denken, das kommt sch\u00e4tzungsweise daher, dass durch das Tr\u00e4umen eine zu gro\u00dfe emotionale Bindung aufgebaut werden kann, die zu Ablenkungen f\u00fchrt, welche das erwartete \u201arationale Denken\u2018 eines Jungen st\u00f6ren k\u00f6nnte.<br \/>\nDas alles und noch viel mehr ist eine vollkommen falsche Denkweise. Jeder Mensch ist verschieden und das sollte unterst\u00fctzt werden. Es sollte nicht sein, dass etwas neutrales wie zum Beispiel Farbe einem bestimmten Geschlecht zugeteilt wird. Die Gesellschaft hat kein Recht, jemandem, der f\u00fcr sie nicht verst\u00e4ndlich ist, in eine bestimmte Schublade zu stecken und sie als \u201aAusnahme\u2018 zu betiteln. Denn jeder Mensch ist auf seiner Art und Weise unerkl\u00e4rlich, verschieden und komplex. Wir sollten uns daran erfreuen, Menschen kennenlernen zu d\u00fcrfen, die andere Denk- und Verhaltensweisen haben und aus denen sogar etwas selbst zu lernen. Nur weil wir alle Menschen sind, hei\u00dft es nicht, dass wir alle gleich sein m\u00fcssen oder dass wir alle verstehen m\u00fcssen. Es ist eher der Fall, dass <i>weil<\/i> wir<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>alle zu einer bestimmten Spezies geh\u00f6ren, akzeptieren und tolerieren sollten, wie wir sind.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wenn wir das den Sch\u00fclern vermitteln, dann lastet auf ihnen weniger Druck, den sie versuchen zu bew\u00e4ltigen. Denn wenn sie sich toleriert f\u00fchlen und das Gef\u00fchl haben, sie br\u00e4uchten sich selbst nicht unterdr\u00fccken, sind sie zu mehr f\u00e4hig.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>In meiner Schullaufbahn waren viel Gr\u00fcppchenbildung, die sich aus den jeweiligen Interessengebieten gebildet haben. Zu mir selbst konnte ich mich mit vielen identifizieren, da ich ein weitgef\u00e4chertes Interessengebiet besitze und mich selbst mehr f\u00fcr die Menschen interessiert habe, mit denen ich mich verstanden habe, als mich auf eine bestimmte Gruppe zu konzentrieren. Doch haben die Sch\u00fcler aus den gewissen Gruppen sich gegenseitig toleriert und oder zumindest akzeptiert. Die typischen, aus der Gesellschaft vorgeschriebenen Gruppen gab es jedoch nicht. Es waren mehr F\u00e4cherorientierte Gruppen, die einen interessierten sich mehr f\u00fcr die naturwissenschaftlichen F\u00e4cher und hatten deswegen mehr miteinander zutun als beispielsweise die, die k\u00fcnstlerisch interessiert waren.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>An den Kindern, die sich mit keinem identifizieren konnten, kann man an der Erziehung zur\u00fcckf\u00fchren. Was bedeuten soll, dass die Eltern meist ihre Kinder zu dieser Einstellung gef\u00fchrt haben, sie sich mit den Gruppen nicht zusammenschlie\u00dfen zu wollen, denn die Eltern leben ihren Kindern vieles vor, welches die Kinder dann schlie\u00dflich \u00fcbernehmen. Ein Kind aus einer anerzogenen Denkweise rauszuholen ist somit ein schwieriges Unterfangen, doch k\u00f6nnen sie das durch den Kontakt mit anderen Kindern anpassen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Im Orientierungspraktikum kann die Beobachtung dann nicht nur auf die Sch\u00fclerInnen, sondern auch auf die Lehrenden fokussiert werden, um zu sehen, ob die LehrerInnen sich beeinflussen lassen nach bestimmten pers\u00f6nlich Empfindungen Gruppen einzuteilen oder sie nach einer effektiven Aufteilung herangehen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu sehr wird im Bezug auf Gender in der Schulen kategorisiert, das Schubladendenken wird unterst\u00fctzt, denn die veraltete, konservative Denkweise wird oft noch den Kindern und Jugendlichen vorgesetzt. 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