{"id":1,"date":"2019-04-02T21:26:21","date_gmt":"2019-04-02T19:26:21","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/blogvoncelina\/?p=1"},"modified":"2019-08-15T17:15:24","modified_gmt":"2019-08-15T15:15:24","slug":"hallo-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/blogvoncelina\/2019\/04\/02\/hallo-welt\/","title":{"rendered":"Das Erweitern eigener Perspektiven und das Akzeptieren von Andersartigkeit"},"content":{"rendered":"<p>Heterogenit\u00e4t, oder wie der Duden \u00fcbersetzt &#8218;Verschiedenartigkeit&#8216; stellt im schulischen Kontext oftmals eine Herausforderung dar, da jede Person verschieden ist und ihre ganz eigenen St\u00e4rken und Schw\u00e4chen hat. Diese herauszufinden, ihre St\u00e4rken zu f\u00f6rdern und ihre Schw\u00e4chen zu ber\u00fccksichtigen, erfordert Aufwand. Und dieser Aufwand verdient jeder Sch\u00fcler, doch das beansprucht Zeit. Dies allein als Autorit\u00e4tsperson zu\u00a0bewerkstelligen, von der das zu managen verlangt wird, ist eine Herausforderung. Vor allem wenn verschiedene Leistungsniveaus zusammen in einer Klasse sind und diese Klassen viele Sch\u00fcler haben.<br \/>\nAuf Leistungsniveau angepasste Klassen, wie Hilfe von Sozialp\u00e4dagogInnen, w\u00e4re ein Schritt zu Verbesserung. Doch besteht ein Mangel an sozialp\u00e4dagogischen BetreuerInnen und auch die Finanzierung, welche einzustellen. Ebenso w\u00e4ren kleinere Klassen ebenfalls hilfreich, doch liegt oft auch ein Mangel an LehrerInnen bestimmter F\u00e4cher vor.<\/p>\n<p>Ein Konstruktionscharakter von Heterogenit\u00e4t ist etwas, was der Mensch\/ die Gesellschaft selbst konstruiert hat. Sobald jemand nicht &#8218;der Norm&#8216; entspricht und heraussticht, so wird er als &#8218;anders&#8216; bezeichnet, weil die homogen anstrebende Gesellschaft Fremdartiges aussortiert. Etwas, was man nicht kennt, wird erstmal kritisch inspiziert und wenn es einem nicht gef\u00e4llt, ausgeschlossen.<br \/>\nDies muss nat\u00fcrlich ge\u00e4ndert werden, anders zu sein bedeutet nicht, dass es falsch ist oder unnormal. Denn was bedeutet schon normal?<br \/>\nDie Definition von normal ist von jeder Person verschieden, also sollte man offen sein und sich dem Fremden frei von Vorurteilen gegen\u00fcberstellen.<\/p>\n<p>Das Antidiskriminierungsgesetz besagt, dass alle Menschen jeglichem Geschlechts, Herkunft, sexuelle Identit\u00e4t, Religion, Weltanschauung und Alters gleichbehandelt werden sollen.<br \/>\nAus den Erfahrungen meines Schullebens habe ich LehrerInnen kennengelernt, welche Menschen auf Grund vom Geschlecht besser oder schlechter bewertet und behandelt haben. Ich hatte in der Oberschule einen Lehrer im Sportunterricht, der die Jungs immer bevorzugt hat. Er hat den M\u00e4dchen weniger Aufgaben gegeben und ihnen auch nicht die Chance gelassen mehr zu machen. Er hat sie warten lassen, w\u00e4hrend er sich mit den Jungs besch\u00e4ftigt hat. Die Jungs hatten die M\u00f6glichkeiten frei zu entscheiden, was sie f\u00fcr ein Sport machen wollen und ihnen immer dabei geholfen sich zu verbessern und ihre St\u00e4rken auszubauen, das kann ich bei den M\u00e4dchen nicht behaupten, dass er das getan hat. Die Benotung ist dann folglich ausgefallen, dass die mit m\u00e4nnlichem Geschlecht nicht schlechter als mit einer Zwei abgeschnitten haben, und die weiblichen Geschlechtes, alle eine Drei im Zeugnis stehen hatten.<br \/>\nDoch hatte ich auch Lehrer, die weltoffen waren und uns unterst\u00fctzt haben so gut es geht. Sie haben uns zu verstehen gegeben, dass wir mit unseren Problemen nicht allein sind und auch nicht allein sein m\u00fcssen. Vor allem in der Sekundarstufe II, habe ich fast nur positive Erfahrungen gesammelt. Die Schule hat sich viel mit Heterogenit\u00e4t besch\u00e4ftigt und hat Feste veranstaltet, um die verschiedenen Kulturen und Lebensweisen kennenzulernen.<br \/>\nKennengelernt habe ich also beide Seiten und kann sagen, dass mich das viel gelehrt hat, wobei das nicht aussagen soll, dass alle Sch\u00fcler negative Erfahrungen kennenlernen sollten, im Gegenteil.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heterogenit\u00e4t, oder wie der Duden \u00fcbersetzt &#8218;Verschiedenartigkeit&#8216; stellt im schulischen Kontext oftmals eine Herausforderung dar, da jede Person verschieden ist und ihre ganz eigenen St\u00e4rken und Schw\u00e4chen hat. Diese herauszufinden, ihre St\u00e4rken zu f\u00f6rdern und ihre Schw\u00e4chen zu ber\u00fccksichtigen, erfordert Aufwand. Und dieser Aufwand verdient jeder Sch\u00fcler, doch das beansprucht Zeit. 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