Gernderspezifische Motivation im Fremdsprachenunterricht (Ringvorlesung 10)

15. Juni 2018

In der zehnten Ringvorlesung “Genderspezifische Motivation im Fremdsprachenunterricht” von Bàrbara Roviró ging es um die Unterschiede (und Gemeinsamkeiten) beim Fremdsprachenunterricht im Bezug auf Jungen und Mädchen.

Mein persönlicher Werdegang hinsichtlich meiner ,,Schachkarriere’’ weicht ab von den anderen. Ich bin in meinem Heimatland mit der algerischen Sprache aufgewachsen. Dort habe ich zudem auch mit 5 Jahren auch die Arabische Sprache mir eingeeignet. Bis ich mit meinen Eltern nach Deutschland auswanderte und in eine Vorklasse kam lernte ich dann auch die Deutsche Sprache.
Aus meiner Schullaufbahn erinnere ich mich nicht, dass es grundlegende genderspezifische Meinungen im Bezug auf Sprachunterricht gab. Zudem belegte ich im laufe meiner Schulkarriere die Sprachen Englisch und Französisch. Aktuell beherrsche ich die Vier Sprachen fließend da ich diese auch im Alltag gebrauche.
Aus meiner persönlicher Sicht würde ich sagen dass die Sprachbegabung eines Menschen Individuell ist. Die Aneignung einer Fremdsprache basiert nicht auf genderbezogene Stereotypen. Es hat viel mehr was mit dem Individuum zutun und der Kindheit. Ich zum Beispiel habe als Kind viele Bücher Gelesen demnach entschließe ich daraus dass daher mein Interesse an Fremdsprachen kommt.

Ein motivationstheoretischer Ansatz wäre das in der Vorlesung angesprochene Rubikonmodell von Heckkausen und Gollwitzer. Jenes fördert das genderunbhängige Fremsprachenlernen im schulischen Kontext. Zudem sollen Sus gendersensibel motiviert werden. Das in vier Phasen gegliederte Modell basiert auf erstens des Abwägens, zweitens des Planen der Umsetzung, drittens des Handels und viertens des Bewerten und folgenden Erfolgerlebnisse.

Um gendersensible Stereotype in Fremdsprachenlehrwerken zu ermitteln sollte in Zukunft mehr Wert darauf gelegt werden den Großteil der Unterrichtseinheit mit Genderneutralen Themen zu gestalten. Zudem sollte der Fokus auch auf die Lehrbüchern gerichtet sein. Was zum Beispiel die Stereotypen in Bezug Gender angeht sollte aufgrund von der Repräsentation der Alltagsaktivitäten der Mädchen und Jungen bilden, indem die Mädchen beispielhaft öfters in in Einkaufs-Straßen dargestellt wurden und die Jungen bei sportlichen Aktivitäten abgebildet wurden. Jenes schafft ein neutrales Bewusstsein und schafft Vorurteile hinsichtlich der Stereotypen ab.

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One Response to “Gernderspezifische Motivation im Fremdsprachenunterricht (Ringvorlesung 10)”

  1.   Arjan Says:

    Hallo Butheina. Ich habe deinen Blogbeitrag mit großem interesse gelesen. Deine Schulkarriere ist wirklich außergewöhnlich und deine Sprachvielfalt beeindruckend. Außerdem teile ich die Ansicht, dass Sprachbegabung oder Interesse für Fremdsprachen auf keinen Fall genderbasiert ist, mit dir zu einhundert Prozent.
    Der motivationstheoretische Ansatz ist sicherlich sinnvol anzuwenden, jedoch wird mir aus deinem Beitrag nicht ganz klar, wie genau er auf einen genderunabhängigen Fremdsprachenunterricht angewendet werden kann. Eine explizitere Erklärung oder ein konkretes Beispiel würde außenstehenden Lesern sicherlich einige Fragen beantworten.
    Im letzten Teil stimme ich dir wieder voll und ganz zu. Gerade weil sich Fremdsprachenunterricht oftmals an Themen des Alltags oder der Freizeit orientiert, um Lerninhalte mit Interessens- oder Identifikationsgebieten der Schüler*innen zu verbinden, sollte verstärkt darauf geachtet werden, dass Stereotype vermieden werden. Die von dir geschilderten Darstellungsweisen sind mir auch in meinen Schulbüchern aufgefallen und stellen in meinen Augen eine große Problematik dar, da sie den SuS eine stereotypisierte Realität darlegen.

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