{"id":26,"date":"2023-05-18T23:42:05","date_gmt":"2023-05-18T21:42:05","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/blogselyavuz\/?p=26"},"modified":"2023-05-25T01:10:27","modified_gmt":"2023-05-24T23:10:27","slug":"rv06-dr-tim-giesler-englischunterricht-zwischen-selektion-und-inklusion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/blogselyavuz\/2023\/05\/18\/rv06-dr-tim-giesler-englischunterricht-zwischen-selektion-und-inklusion\/","title":{"rendered":"Englischunterricht zwischen Selektion und Inklusion  RV06"},"content":{"rendered":"<ol>\n<li><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\"><strong>Reflektieren Sie, inwiefern Ihr eigener Englisch\u2013 (bzw. Fremdsprachen\u2013) Unterricht funktionale und formale Aspekte beinhaltete.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Mein Englischunterricht begann sehr formal in der Grundschule mit der 3. Klasse. Es fing mit einfachen Vokabeln an, folgernd war die allgemeine Grammatik. Erst ab der 5. Klasse wurden funktionale Aspekte behandelt wie Schreibtechniken von verschiedenen Textsorten und der Fokus wurde auf die Vergr\u00f6\u00dferung unseres Wortschatzes gelegt. Zun\u00e4chst ist es jedoch wichtig, dass in den ersten Jahren des Englischunterrichts das Grundwissen (Formale Aspekte) beigebracht werden. Der Bildungsplan Englisch als erste Fremdsprache ab Jahrgang 5 der Oberschule hat als Richtziel die systematische Entwicklung und F\u00f6rderung der kommunikativen Kompetenz und interkulturellen Handlungsf\u00e4higkeit der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in praktischen Anwendungsbez\u00fcgen (SfB 2010, S.5). Au\u00dferdem wurden \u00fcberwiegend \u00dcbungen als H\u00f6rverstehen und Leseverstehen eingebracht sowie im Unterricht, als auch in Klassenarbeiten und das bis zum Abitur. In allen Jahrg\u00e4ngen ist die ausgewogene und gleichm\u00e4\u00dfige Entwicklung des H\u00f6r und Leseverstehens, des Sprechens und des Schreibens in der Fremdsprache zu f\u00f6rdern (SfB 2010, S.5). Des Weiteren ist es wichtig den Sprachunterricht mit kreativen Aufgaben und \u00dcbungen zu gestalten. Denn der kreative Umgang mit Sprache sowie der Einsatz von Medien zur Unterst\u00fctzung der produktiven Textarbeit und der Pr\u00e4sentation von Arbeitsergebnissen f\u00fchrt zu einer Weiterentwicklung der Sprachkenntnisse (Vgl. SfB 2010, S.5). Bei mir im Unterricht damals f\u00fchrten wir im Englischunterricht, als auch im Spanischunterrricht h\u00e4ufig kurze Theaterst\u00fccke bzw. Rollenspiele in Gruppen vor, welche verschiedene Gespr\u00e4chsthemen umfassten, \u00e4hnlich wie die H\u00f6rverstehen-\u00dcbungen. Ich denke, dies f\u00f6rdert die Sch\u00fcler in allein Bereichen, wie Aussprache, das allgemeine H\u00f6r- und Leseverstehen und auch die Grundlagen; Vokabeln und Grammatik. Ganz wichtiger Aspekt hierbei ist, dass die Sch\u00fcler Spa\u00df daran haben.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\"><strong>DiskutierenSie\u00a0davon\u00a0ausgehend<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\"><strong><br \/>\n2.1.\u00a0welche\u00a0F\u00e4higkeiten\u00a0ein\u00a0\u201eguter\u00a0Fremdsprachenlerner\u201c in\u00a0Ihrer\u00a0Schulzeit\u00a0mitbringen\u00a0musste\u00a0und<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Ein \u201eguter Fremdsprachenlerner\u201c ist meiner Meinung nach \u201eJemand\u201c, der die Motivation und Spa\u00df hatte eine neue Sprache lernen zu wollen. Dies ist meist abh\u00e4ngig, ob die Person auch in ihrer \u201eFreizeit\u201c sich viel mit der Fremdsprache auseinandersetzt, d.h. zum Beispiel Musik in der Sprache h\u00f6rt, Filme in der Sprache sich anschaut oder auch sogar \u00f6fters das Ausland besucht, um dort die gelernte Sprache zu sprechen. Erg\u00e4nzend kommt es zu F\u00e4llen von Sch\u00fclern, die diese Fremdsprache als Muttersprache besitzen und selbstverst\u00e4ndlich weniger Probleme haben beim Verstehen und Lernen. In so einem Fall spielt die Lehrkraft, denn die wesentliche Aufgabe f\u00fcr die Lehrenden ist die \u00dcberwachung des Lernprozesses sowie die individuelle F\u00f6rderung und Forderung. Lehrende haben daher ein reichhaltiges Erfahrungswissen, was die Performanz von SuS in ihrem Unterricht betrifft (Vgl. J. Dose, 2019, S.156).<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\"><strong>2.2.<\/strong><strong>\u00a0inwiefern\u00a0dies den\u00a0heutigen\u00a0curricularen\u00a0Vorgaben\u00a0in Bremen\u00a0(Fokus auf interkulturelle kommunikative Kompetenz)\u00a0entsprechen\u00a0w\u00fcrde.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Sprachliche und kulturelle Vielfalt der Sch\u00fcler und Elternschaft kennzeichnet heute die Situation nahezu aller Schulen im Land Bremen (Die Senatorin f\u00fcr Bildung und Wissenschaft, 2013, Seite 8). Bremer Schulen besuchen viele Sch\u00fcler\/innen die einen Migrationshintergrund besitzen. Im Schuljahr 2011\/2012 haben 54% der Einschulungskinder in Bremen einen Migrationshintergrund (Die Senatorin f\u00fcr Bildung und Wissenschaft 2013, Seite 4). In rund 39% der \u00f6ffentlichen Schulen sind 15 und mehr Muttersprachen vertreten, in einigen Schulen bis zu 40 (Die Senatorin f\u00fcr Bildung und Wissenschaft 2013, Seite 8). Somit ist die Sprache \u201eDeutsch\u201c die \u201e1. Fremdsprache\u201c und Englisch oder Spanisch (Abg\u00e4ngig vom Sch\u00fcler) die \u201e2. Fremdsprache. Es kann sogar dazu kommen, dass ein Sch\u00fcler insgesamt 3 Fremdsprachen in der Schule \u201elernt\u201c. Das verdeutlicht nicht nur die Herausforderung, Deutsch als Zweitsprache zu vermitteln und zu f\u00f6rdern, es bietet auch die Chance, Herkunftssprachenkompetenzen, wo immer m\u00f6glich, zu einer qualifizierten Mehrsprachigkeit zu entwickeln (vgl. Die Senatorin f\u00fcr Bildung und Wissenschaft 2013, Seite 8). Zusammenfassend kann ein Sch\u00fcler den Vorteil an Mehrsprachigkeit besitzen.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Literaturverzeichnis:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Die Senatorin f\u00fcr Bildung und Wissenschaft (2013). Sprachbildung: Ein Konzept der Senatorin f\u00fcr Bildung und Wissenschaft. Bremen: Selbstverlag.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Dose, Julia (2019). Inklusiver Englischunterricht. Eine empirische Studie zum Status quo in der Sekundarstufe I. Wiesbaden: Springer.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Senatorin f\u00fcr Bildung und Wissenschaft (2010). Englisch. Bildungsplan f\u00fcr die Oberschule. Bremen: Selbstverlag.\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reflektieren Sie, inwiefern Ihr eigener Englisch\u2013 (bzw. 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