{"id":3,"date":"2020-05-09T11:38:38","date_gmt":"2020-05-09T09:38:38","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bipepblog\/?p=3"},"modified":"2020-05-12T10:17:15","modified_gmt":"2020-05-12T08:17:15","slug":"rv03-genderkonstruktion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bipepblog\/2020\/05\/09\/rv03-genderkonstruktion\/","title":{"rendered":"RV03 Genderkonstruktion"},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fragestellung:<\/p>\r\n<p>1. Theoriebezogene Reflexion der Vorlesungsinhalte:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\r\n<p>Er\u00f6rtern Sie die zentrale Bedeutung der Lekt\u00fcreauswahl im Kontext der Ansatzpunkte (Vermittler*innen, Rezipient*innen, Kompetenzziele, Lerngegenst\u00e4nde) eines gendersensiblen Literaturunterrichts!<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\r\n<p>2. Reflexion eigener Praxiserfahrungen zum jeweiligen Thema:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\r\n<p>Welche Erfahrungen haben Sie bislang mit den einzelnen Ansatzpunkten gendersensiblen Literaturunterrichts gemacht?<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\r\n<p>3. Generierung m\u00f6glicher (Praxis-)Beobachtungs- und Forschungsfragen:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\r\n<p>Welches Potential bieten implizite vs. explizite Genderkonstruktionen f\u00fcr einen gendersensiblen Literaturunterricht? Entwickeln Sie je 1-2 Forschungsfragen, die Sie beim Einsatz der vorgestellten Beispiele im Unterricht besonders interessieren w\u00fcrden!<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\r\n<p>4. Nachdenken \u00fcber systembezogene Aspekte des Umgangs mit der Heterogenit\u00e4t von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\r\n<p>Wie lie\u00dfe sich den verbreiteten Annahmen, Jungen seien Lesemuffel und M\u00e4dchen seien Leseratten in der Praxis entgegenwirken (optional)?<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\r\n<p>____________________________________________________<\/p>\r\n<p>Eine zentrale Rolle im Literaturunterricht hat das ausgew\u00e4hlte Buch (Lerngegenstand) an sich, das macht die Lekt\u00fcrenauswahl besonders bedeutungsvoll, besonders im gendersensiblen Unterricht. Lehrkr\u00e4fte (VermittlerInnen) wollen Sch\u00fclerInnen (RezipientInnen) involvieren und begeistern, um Aspekte des literarischen Lernens\/Verstehens (m\u00f6gliches Kompetenzziel) zu f\u00f6rdern.<br \/>Die Lekt\u00fcrenauswahl ist au\u00dferdem auch so wichtig, da man Gender-Sensibilit\u00e4t f\u00f6rdern m\u00f6chte und mit einem pinken Ponybuch mindestens 50% der Klasse (interessenbezogen) ausschlie\u00dft und in meinen Augen so noch Gender-Rivalit\u00e4t anfeuert. Besser w\u00e4re ein Buch, was beide Interessenfelder abdeckt, die der Jungen und M\u00e4dchen. Auch gerade als weibliche Lehrkraft muss man die Vorbildfunktion und Lekt\u00fcrenauswahl beachten.<br \/><br \/>Besonders am gendersensiblen Unterricht finde ich die Gender-Dimensionen literarischer Konstruktion, da diese helfen den Gegenstand zu analysieren und einzuordnen. Konstruktionen sind: Gender-setting, -aktion, -tr\u00e4ger, -zeichen, -diskurse, -rhetorik und -ordnung\/ -abweichung. Oft lassen sich in B\u00fcchern sexistische und diskriminierende Klischees erkennen (oder genau das Gegenteil um gesellschaftlichen Klischees entgegenzuwirken), die wir aus dem Alltag der echten Welt kennen. Diese aufzeigen zu k\u00f6nnen und thematisieren zu k\u00f6nnen, finde ich total wichtig.<br \/><br \/>In meinen Augen eigenen sich explizite Gender-Konstruktionen um diese zu Thematisieren, da das f\u00fcr (mehr) Kinder greifbar wird und sich jedes Kind besser zu der Thematik positionieren kann. Gerade auch f\u00fcr Sch\u00fclerInnen, die noch nicht viel \u00dcbung im Umgang mit Literatur und literarischen Unterricht haben. Implizierte Gender-Konstruktionen eigenen sich in meinen Augen, wenn man den Fokus nicht direkt auf die Konstruktion legt (was nicht bedeuten soll, dass diese nicht thematisiert werden), aber auch f\u00fcr Sch\u00fclerinnen mit mehr Erfahrung im literarischen Unterricht.<\/p>\r\n<p>Eine Forschungsfrage, die mich interessieren w\u00fcrde, w\u00e4re, ob Kinder mit expliziter und implizierter Thematisierung anders umgehen oder sogar eins bevorzugen, und ob das Geschlecht oder Alter dabei eine Rolle spielen.\u00a0<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fragestellung: 1. Theoriebezogene Reflexion der Vorlesungsinhalte:\u00a0 Er\u00f6rtern Sie die zentrale Bedeutung der Lekt\u00fcreauswahl im Kontext der Ansatzpunkte (Vermittler*innen, Rezipient*innen, Kompetenzziele, Lerngegenst\u00e4nde) eines gendersensiblen Literaturunterrichts!\u00a0 2. 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