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In Bezug auf Sonder-/Förderschulen halte ich einen Vortrag von Phillip Neumann, der diesen im Rahmen der Einführungsveranstaltung bei Herrn Prof. Dr. Baar gehalten hat, für anschlussfähig. Die von ihm vorgestellte Studie „Bielefelder Längsschnittstudie zum Lernen in inklusiven und exklusiven Förderarrangements – BiLieF“ (Gorges et al. 2015) untertsucht, wie sich die Form der Institution, in der Kinder mit Förderbedraf Lernen beschult werden, auf deren schulische Entwicklung auswirkt. An dieser Stelle sehe ich Referenzen zu Foluie 3 des Foliensatzes von Frau Korff; die Studie wiederlegt, dass eine gesonderte Beschulung von Kindern mit Förderbedarf auf z.B. einer Sonder-/Förderschule förderlicher sei, als eine inklusive Beschulung an einer Grundschule. Hier entsteht eine Schnittstelle zur identifikation der Sonder-/Förderschule als „Ausdruck eines spezifischen Umgangs mit (Leistungs-)Heterogenität“, der nicht die soziale Komponente der Beschulten berücksichtigt. Unter Berückichtigung des Aspekts, dass die soziale Partzipation von Kindern mit Förderbedarf in der Grundschule nicht signifikant  unterschiedlich zur Partizipation von Kindern an einer Förderschule ist, lässt sich die Folgerung ziehen, dass die gesonderte Beschulung von kindern mit Förderbedarf aus Gründen der Leistungsheterogenität und als organisatorischen Gründen geschieht als auch als pädagogisccher Sicht. Kinder mit Förderbedarf entwickeln gewisse Kompetenzen wie Schreiben in der Grundschule sogar besser. Insofern existiert eine Schnittstelle der BeLieF-Studie und dem Vortrag von Frau Korff.

Zu einer gelingenden (inklusiven) Schuklentwicklung zählt für die Studierenden der Lernreise der jahrgangsübergreifende Unterricht.  In meinem Orientierungspraktikum wurde jahrgangsübergreifend unterrichtet. Die Kinder der 1. Klasse und der 2. Klasse wurden zusammen unterrichtet, wobei die Aufgaben, die für die Kinder zu bearbeiten waren, der jeweiligen jahrgangsstufe und dem Niveau der Kinder angepasst waren. Die Kinder der zweiten Klasse funktionierten dabei als Patenkinder für die Kinder der ersten Klasse.   Meine Erfahrung nach zu urteilen funktioniert ein solches Konzept sehr gut. Die leistungsstärkeren Kinder haben den leistungsschwächeren Kindern geholfen. Dies könnte ein indiz für eine gelungene (inklusive) Beschulung darstellen. In Hinblick auf diesen aspekt kann ich den Studierenden der Lernreise zustimmen, dass eine jahrgangsübergreifende Beschulung sich positiv auf eine gelingende (inklusive) Schulentwicklung auswirkt.

Als Ziel setze ich mir die erhöhte Partzipation der Kinder an der Unterrichtsgestaltung. Hierzu sollen die Kinder mehr Entscheidungsmöglichkeiten haben, wie sie welche Aufgaben bearbeiten um die individuellen Beürfnisse der Kinder besser berücksichtigen zu können. es gilt hierbei für mich mein Lernangebot zu erhöhen um diesen Bedürfnissen gereicht zu werden. Dies sollte, so hoffe ich, die Inklusion aller Kinder in den Unterricht fördern und gleichzeitig eine individuelle Förderung miteinschließen.