{"id":474,"date":"2022-02-01T18:07:40","date_gmt":"2022-02-01T16:07:40","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bildungslab\/?page_id=474"},"modified":"2023-03-18T14:48:38","modified_gmt":"2023-03-18T12:48:38","slug":"daten-downloads","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bildungslab\/daten-downloads\/","title":{"rendered":"Daten &amp; Downloads"},"content":{"rendered":"<p>Auf dieser Seite verlinken wir auf Instrumente, Datens\u00e4tze, Software und weitere downloadbare Dokumente unserer Arbeitsgruppe.<\/p>\n<h2>Forschungsinstrumente<\/h2>\n<h3>GQEV: Gestaltungsqualit\u00e4t Erkl\u00e4rvideos<\/h3>\n<p><b>DOI<\/b>: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.13140\/RG.2.2.18406.29763\/1\"><b>10.13140\/RG.2.2.18406.29763\/1<\/b><\/a><\/p>\n<p>Analyse von Erkl\u00e4rvideos und Tutorials wurde der Kodierleitfaden \u201cGestaltungsqualit\u00e4t von Erkl\u00e4rvideos (GQEV)\u201d entwickelt. Dieser wurde in der Arbeitsgruppe Medienp\u00e4dagogik an der Universit\u00e4t Bremen erarbeitet (Wolf und Kratzer 2015; Wolf 2015, 127) und im Rahmen des <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bildungslab\/dab-j-ausserschulisches-lernen-mit-medien\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Dab-J-Projektes<\/strong><\/a> weiterentwickelt (Wolf et al. 2022). Der GQEV dient dazu, Erkl\u00e4r- und Gestaltungsstrukturen von Erkl\u00e4rvideos und die dazugeh\u00f6rigen Kommunikationspraktiken im digitalen Lernraum systematisch zu erfassen und f\u00fcr eine Analyse zug\u00e4nglich zu machen.<\/p>\n<p>[<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.13140\/RG.2.2.18406.29763\/1\">Download des GQEV in Version 2.0.3<\/a>]<\/p>\n<p>Der Kodierleitfaden setzt sich aus Variablen zu insgesamt drei Analysedimensionen Metadaten, Didaktik und Audio-visuelle Gestaltung zusammen. Zur \u00dcberarbeitung des GQEV wurden zusammen mit unseren Projektpartnern an der RWTH Aachen weitere vorhandene Kodierleitf\u00e4den gesichtet (Kulgemeyer 2019; Sch\u00f6n und Ebner 2020) und deduktiv Variablen entlang unseres theoretisch begr\u00fcndeten Erkenntnisinteresses hinzugef\u00fcgt. Auf Basis einer probehaften Kodierung wurden induktiv weitere Gestaltungsaspekte aufgenommen und die vorhandenen Variablen weiter ausdifferenziert, um eine detaillierte Beschreibung der Videoinhalte zu erm\u00f6glichen und auf ge\u00e4nderte Gestaltungspraktiken und Funktionen der Videoplattform YouTube zu reagieren. Insgesamt besteht das hier verwendete Kodierschema aus 157 Variablen mit verschiedenen Skalenniveaus\u00a0 sowie Freitextfeldern zur Eingabe nicht standardisierter kurzer Beschreibungen (Wolf et al. 2022).<\/p>\n<div>\n<p class=\"mp-text\">Zur Analyse von englischsprachigen Videos auch durch englischsprachige Kodierer:innen wurde der Analyseleitfaden zus\u00e4tzlich ins Englische \u00fcbertragen und leicht adaptiert (z.B. in Bezug auf die Ansprache-Formate Du vs. Sie).<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"mp-text\">Die <b>Kodierdimension 1 (\u201cMetadaten\u201d)<\/b> umfasst in 70 Variablen allgemeine Angaben \u00fcber Merkmale des betreffenden Videos, dessen Inhalte sowie Pr\u00e4sentation auf YouTube. Au\u00dferdem werden Angaben zur Rezeption und Kommentierung zusammengefasst. Dokumentiert werden z. B. Themenfeld, Videotitel, Kanalname, L\u00e4nge des Videos und Metriken wie die Anzahl von Kanalabos, Videoviews, Likes, Dislikes sowie die Uploadfrequenz des Kanals. Kodiert wird weiter, ob es sich beim Video um ein Kollaborationsprojekt handelt, d. h. ob eine Kooperation aus mehreren inhaltlich zum Video beitragenden Personen besteht. Erhoben werden dar\u00fcber hinaus Beobachtungen zur Gestaltung des Thumbnails (Vorschaubild), z. B. ob Personen zu sehen sind, ob gestalterische Besonderheiten beschrieben werden k\u00f6nnen und ob das Vorschaubild als seri\u00f6s wahrgenommen wird. Bez\u00fcglich der Verlinkung auf externe Ressourcen werden die Verlinkungen in der Videobeschreibung z. B. zu gezeigten Produkten und Verweise auf weitere Social Media Profile (z. B. Instagram und TikTok) oder Homepages festgehalten. Neben der Anzahl der Kommentare werden auch die Art der Kommentare (z. B. Fragen, Feedback, Danksagungen, Reaktionen von Produzent:innen) und die Tonlage des Diskurses als eher positiv\/unterst\u00fctzend oder eher negativ\/kritisch\/abwertend kodiert.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"mp-text\">In <b>Kodierdimension 2 (\u201cdidaktische Gestaltung\u201d)<\/b>\u00a0werden Daten in 58 Variablen zur didaktischen Gestaltung des Videos erhoben. Hier stehen didaktische Elemente wie Erkl\u00e4r- und Videostrukturen, inhaltliche Klarheit, eingesetzte Erkl\u00e4rmittel, Aufmerksamkeits- und Motivationserzeugung, die Erkl\u00e4rsituationen, Kommunikation und verwendete Sprache im Fokus der Datenerhebung (vgl. Wolf und Kratzer 2015, 35). Die hierf\u00fcr entwickelten Variablen basieren auf Erkenntnissen der praktischen Lehrer:innenausbildung nach Meyer (2020), der empirischen Unterrichtsforschung (Hattie 2012; Helmke und Schrader 2008; Oser et al. 1999), dem Instruktionsdesign (Klauer &amp; Leutner 2012; Hasselhorn &amp; Gold 2017), der Medienpsychologie (Mayer 2014), der allgemeinen Didaktik (Kiel 1999) und der Fachdidaktik (Kulgemeyer 2018).<\/p>\n<\/div>\n<p>Erhoben wird beispielsweise, ob eine Begr\u00fc\u00dfung und Verabschiedung durch den:die YouTuber:in erfolgen, eine Begr\u00fcndung f\u00fcr das Video geliefert wird und die Struktur des Videos vorab vorgestellt wird. Ferner wird dokumentiert, ob eine\u00a0 Ergebnisvorstellung zu Beginn der Erkl\u00e4rung stattfindet, Zwischenergebnisse pr\u00e4sentiert werden oder regelm\u00e4\u00dfige Wiederholungen und Zusammenfassungen stattfinden. Auch die Erkl\u00e4rweise wird betrachtet. Dazu wird kodiert, ob eine didaktische Reduktion eingesetzt wird, nach dem induktiven (vom Beispiel zur allgemeinen Regel) oder deduktiven (von der allgemeinen Regel zum Beispiel) Erkl\u00e4rstil vorgegangen wird und ob an bestehendes Vorwissen angekn\u00fcpft wird. Ebenso werden Daten zu den eingesetzten Erkl\u00e4rmitteln erhoben. Der Einsatz von Bildern und Animationen, die verwendete Sprache sowie erg\u00e4nzende Texte werden untersucht. Ebenfalls kodiert werden die Erzeugung von Motivation, z. B. durch Ermutigungen, das Halten und Erzeugen von Aufmerksamkeit, z. B. Sound- und Bildeffekt, ob eine Dramaturgie in der Erkl\u00e4rung vorhanden ist, sowie die Spontanit\u00e4t vs. Vorbereitung der Erkl\u00e4rhandlung. Untersucht wird auch die eingesetzte Kommunikation, wie die eingesetzte Sprache (z. B. die Charakterisierung des Sprachstils als formell, informell und fl\u00fcssig) oder der Einsatz von Humor und die direkte Ansprache einer Person oder einer Gruppe (Wolf und Kratzer 2015, 36). Um die Diversit\u00e4t nicht nur der Videothemen, sondern auch der Videoprotagonist:innen in Erkl\u00e4rvideos auch empirisch untersuchen zu k\u00f6nnen, wurden Variablen zu Gender und famili\u00e4rer Migrationsbiografie sowie Minderheitenzugeh\u00f6rigkeit hinzugef\u00fcgt.<\/p>\n<div>\n<p class=\"mp-text\"><b>Kodierdimension 3 (\u201cAudiovisuelle Gestaltung\u201d)<\/b> umfasst alle Aspekte der filmischen Gestaltung wie Kameraperspektive, Bildausschnitt und Schnitt, sowie die visuelle Gestaltung des erkl\u00e4renden Prozesses in Hinblick auf zeitliche Aspekte, den zus\u00e4tzlichen Einsatz von Grafiken und Animationen zur Verdeutlichung oder Unterhaltung als auch die auditive Gestaltung (z.B. Soundeffekte, Lautst\u00e4rke).\u00a0 Der Block der audiovisuellen Analyse umfasst insgesamt 29 Variablen, aufgeteilt in folgende Gestaltungskategorien: Perspektive, Kameraeinstellungen, Schnitt, Einsatz grafischer Elemente, Audioqualit\u00e4t und Beleuchtung. Die Erweiterung der Variablen fand unter Ber\u00fccksichtigung g\u00e4ngiger Produktionspraktiken der Filmwirtschaft und Gestaltungskategorien aus der Filmbildung statt (Bordwell und Thompson 2010; Hickethier 2007; Petrasch und Zinke 2003). Grunds\u00e4tzlich sind Zuschauende audiovisueller Formate an bestimmte Gestaltungspraktiken, Kompositionen von Bildfolgen aus Film, Fernsehen und Video gew\u00f6hnt (Hickethier 2007, 52). Daher dienen die Variablen zur Bildkomposition, wie Perspektive, Kameraeinstellung und Schnitt, der \u00dcberpr\u00fcfung, ob sich bekannte oder neue Gestaltungsmuster im Videosample wiederfinden lassen.<\/p>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div>\n<p class=\"mp-text\">Zur allgemeinen Bestimmung von Unterschieden im Produktionsaufwand werden die H\u00e4ufigkeit des Einsatzes bestimmter Gestaltungsaspekte kodiert. Daf\u00fcr dient zum Beispiel die Variable \u201eWie viele verschiedene Kamera-Einstellungen werden verwendet?\u201c. Ein Einsatz von mehreren Kamera-Einstellungen stellt einen h\u00f6heren Produktionsaufwand dar, w\u00e4hrend der Einsatz eines One-Take Schnittes, abgefragt in der Variable \u201eSchnitt\u00fcberg\u00e4nge\u201c, f\u00fcr einen niedrigeren Produktionsaufwand steht.<\/p>\n<p>[<a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bildungslab\/files\/GQEV_2.0.2.pdf\">Download des GQEV in Version 2.0.2<\/a>]<\/p>\n<\/div>\n<h2>Datens\u00e4tze und Corpor<\/h2>\n<h3>Videocorpus Interessenbasiertes Lernen (Dab-J) 382 Videos<\/h3>\n<p>Im Projekt <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bildungslab\/dab-j-ausserschulisches-lernen-mit-medien\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dab-J<\/a> wurde ein Videocorpus zur Analyse interessensbezogener Erkl\u00e4rvideos erstellt. <strong>Der Corpus wird im M\u00e4rz 2022 als Tabellenblatt zur Verf\u00fcgung gestellt<\/strong> (aktuell in Vorbereitung, Februar 2022).<\/p>\n<p>Untersuchungsobjekt der vorgestellten Studie ist ein Korpus von Erkl\u00e4rvideos, welcher \u00fcber eine m\u00f6glichst breite Auswahl von typischen Themenfeldern des au\u00dferschulischen interessenbasierten Lernens Jugendlicher und junger Erwachsener zusammengestellt wurde (Sampling). Das Korpus orientiert sich dabei an h\u00e4ufig geschauten Themenfeldern (Dom\u00e4nen) auf YouTube, wie sie in eigenen Vorarbeiten (Rummler und Wolf 2012; Wolf et al. 2022) sowie in der JIM-Studie (MPFS 2017, 2018) sowie durch den Rat f\u00fcr Kulturelle Bildung e. V. (2019) erhoben wurden. Es wurden die in der folgenden Tabelle \u00a0dargestellten Themenfelder zur weiteren Auswahl von Videos genutzt.<\/p>\n<table width=\"499\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"168\">1.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Basteln\/Reparieren<\/p>\n<p>2.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Mode und Beauty<\/p>\n<p>3.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Backen\/Kochen<\/p>\n<p>4.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Lifehacks und Alltagstipps<\/p>\n<p>5.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 LetsPlays<\/p>\n<p>6.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Sport<\/td>\n<td width=\"170\">7.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Tiere<\/p>\n<p>8.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Musik machen<\/p>\n<p>9.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Technik\/Ger\u00e4te<\/p>\n<p>10.\u00a0\u00a0 Kreatives Gestalten<\/p>\n<p>11.\u00a0\u00a0 Pers\u00f6nlichkeits- und Beziehungstipps<\/p>\n<p>12.\u00a0\u00a0 Gesundheit<\/td>\n<td width=\"161\">13.\u00a0\u00a0 Geld und Finanzen<\/p>\n<p>14.\u00a0\u00a0 Beruf\/Job<\/p>\n<p>15.\u00a0\u00a0 Schule und Unterricht<\/p>\n<p>16.\u00a0\u00a0 Produkttests<\/p>\n<p>17.\u00a0\u00a0 Sprachen lernen<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Tabelle: \u00dcbersicht der Themenfelder<\/p>\n<p>In jeder Dom\u00e4ne wurden zwei Subdom\u00e4nen ausgesucht, welche einen m\u00f6glichst hohen Kontrast auf verschiedenen Ebenen wie z. B. Geschlecht der Videoprotagonist:innen, sozio\u00f6konomischer Status oder thematische Unterschiede aufweisen. So bilden im Bereich Musik unter anderem die Subthemen \u201eGeige spielen\u201c (traditionelles Instrument in einem eher bildungsb\u00fcrgerlichen Milieu) und \u201eUmgang mit Software zur Musikproduktion\u201c (innovative digitale Werkzeuge mit hohem Anteil von Autodidakten au\u00dferhalb klassischer Bildungsanspr\u00fcche) ein kontrastierendes Begriffspaar. Im Bereich Sport sind es die Subdom\u00e4nen \u201cCalisthenics\u201d (Fitnesstraining mit Eigengewicht im urbanen Raum) und \u201cYoga\u201d, in der insbesondere Unterschiede in Gender und Millieu sowie bei Produzierenden als auch bei den Rezipierenden zu beobachten sind.<\/p>\n<p>Zur Bildung des Korpus sollten pro Dom\u00e4ne 20 Videos (jeweils 10 Videos pro Subdom\u00e4ne) ausgew\u00e4hlt werden. Dazu wurden f\u00fcr jede Subdom\u00e4ne ohne Anmeldung und gel\u00f6schten Cookies auf verschiedenen Rechnern in Bremen und Hamburg zun\u00e4chst typische Suchanfragen generiert, welche sich eher auf ein Anf\u00e4nger-Niveau beziehen, um den Nutzungskontext des informellen Lernens einer breiten Masse von Jugendlichen abzubilden. Die Anfragen wurden dabei gebildet durch Nennung des Begriffes in Kombination mit einem <em>Verb<\/em> wie z.B . \u201cZeichnen lernen\u201d bzw. \u201cGeld sparen\u201d, einem <em>Ziel<\/em> wie \u201cSelbstbewusster werden\u201d bzw. \u201cGut in der Schule werden\u201d oder einem Thema wie \u201cGesunde Ern\u00e4hrung\u201d bzw. \u201cBeste Vlogging Kamera\u201d. Pro Suchbegriff (z. B. \u201cGeige lernen\u201d) einer Subdom\u00e4ne (z. B. \u201cGeige spielen\u201d) wurden dann die Videos in den Ergebnissen einer Suchanfrage ausgew\u00e4hlt, deren Titel und weitere Hinweise wie z. B. die Gestaltung des Thumbnails, auf einen Erkl\u00e4rinhalt bzw. das Format Erkl\u00e4rvideo oder Tutorial schlie\u00dfen lie\u00dfen. Dabei wurden, bis auf wenige Ausnahmen, jeweils verschiedene YouTube-Kan\u00e4le ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Da Sch\u00fcler:innen in eigenen Voruntersuchungen berichten, durchaus auch englischsprachige Videos anzuschauen, weil diese \u201ebesser\u201c sind oder die gesuchten Inhalte nicht von deutschsprachigen YouTube-Kan\u00e4len angeboten werden, sollten auch diese in das Sample mit einbezogen werden. Dazu wurden die Suchanfragen einer Subdom\u00e4ne (z. B. \u201cGeige spielen\u201d) jeweils auch auf Englisch \u00fcbersetzt und entsprechende englischsprachige Videos wie oben beschrieben ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Der so erstellte Videokorpus umfasst 382 deutsch- und englischsprachige Videos. Insgesamt bildet das Korpus somit einen breiten Querschnitt von Erkl\u00e4rvideos und Tutorials auf YouTube ab. Allerdings muss ber\u00fccksichtigt werden, dass auf Basis der Samplingstrategie urspr\u00fcnglich nur 34 verschiedene Sub-Themen ber\u00fccksichtigt werden konnten. Erg\u00e4nzt wurde der Korpus in einzelnen Dom\u00e4nen um besonders popul\u00e4re Themen wie \u201cFu\u00dfball\u201d und \u201cTanzen\u201d (beide Sport) bzw. systematische Erg\u00e4nzungen der Dom\u00e4nen \u201eMusik\u201c (\u201cAnf\u00e4nger Schlagzeug\u201d) sowie \u201eBasteln\/Reparieren\u201c (\u201cFahrrad reparieren\u201d) auf Basis weiterer Befragungen und Interviews mit Sch\u00fcler:innen. Dennoch konnten nicht alle Themen umfassend abgebildet werden, da die Themenfelder eine gro\u00dfe Anzahl von Sub-Themen aufweisen. Im Sampling wurde deshalb die Erzeugung maximaler Kontraste angestrebt. Auch wurde auf einige popul\u00e4re Themenfelder wie Schminktutorials im Bereich \u201cMode &amp; Beauty\u201d und klassische Back- und Kochtutorials bei \u201cBacken &amp; Kochen\u201d verzichtet, da diese bereits in der Arbeitsgruppe untersucht wurden (Wolf 2015a). Eine Erweiterung des Samples f\u00fcr weitere Untersuchungen erscheint sinnvoll (s.u. Beschr\u00e4nkungen der Studie).<\/p>\n<h3>Quantitative Erhebung Dab-J (noch nicht freigegeben)<\/h3>\n<p>Die anonymisierten Befragungsdaten werden Ende 2022 freigegeben.<\/p>\n<h3>Qualitative Interviewstudie Dab-J (noch nicht freigegeben)<\/h3>\n<p>Die anonymisierten Interviewdaten werden Mitte 2023 freigegeben.<\/p>\n<h2>Weitere Downloads<\/h2>\n<h3>P\u00e4dagogische Handreichungen zur beruflichen Mediengrundbildung<\/h3>\n<p>Das im Projekt LernenPLUS erstellte Material <strong>zur beruflichen Mediengrundbildung<\/strong> k\u00f6nnen Sie <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bildungslab\/berufliche-mediengrundbildung\/\">auf der Projektseite herunterladen<\/a>.<\/p>\n<p>Es gibt <strong>8 Lerneinheiten<\/strong> zu folgenden Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Digitale Kommunikation und Konflikte<\/li>\n<li>Digitales Medienrecht<\/li>\n<li>E-Mail-Bewerbung<\/li>\n<li>Erkl\u00e4rvideos<\/li>\n<li>Selbstdarstellung im Internet<\/li>\n<li>Social Bookmarking<\/li>\n<li>Stellsuche Online<\/li>\n<li>Zeitmanagement<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf dieser Seite verlinken wir auf Instrumente, Datens\u00e4tze, Software und weitere downloadbare Dokumente unserer Arbeitsgruppe. Forschungsinstrumente GQEV: Gestaltungsqualit\u00e4t Erkl\u00e4rvideos DOI: 10.13140\/RG.2.2.18406.29763\/1 Analyse von Erkl\u00e4rvideos und Tutorials wurde der Kodierleitfaden \u201cGestaltungsqualit\u00e4t von Erkl\u00e4rvideos (GQEV)\u201d entwickelt. Dieser wurde in der Arbeitsgruppe Medienp\u00e4dagogik an der Universit\u00e4t Bremen erarbeitet (Wolf und Kratzer 2015; Wolf 2015, 127) und im Rahmen &hellip; <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bildungslab\/daten-downloads\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Daten &amp; Downloads<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":31,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"class_list":["post-474","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bildungslab\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/474","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bildungslab\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bildungslab\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bildungslab\/wp-json\/wp\/v2\/users\/31"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bildungslab\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=474"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bildungslab\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/474\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":512,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bildungslab\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/474\/revisions\/512"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bildungslab\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=474"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}