{"id":738,"date":"2021-07-08T08:01:50","date_gmt":"2021-07-08T06:01:50","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bibgebabbel\/?p=738"},"modified":"2021-07-08T08:01:50","modified_gmt":"2021-07-08T06:01:50","slug":"ein-letztes-mal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bibgebabbel\/2021\/07\/08\/ein-letztes-mal\/","title":{"rendered":"Ein letztes Mal&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>&#8230; zumindest von mir. Denn seit Ende Juni bin ich keine Auszubildende mehr, sondern eine richtige, ausgewachsene FaMI.<\/p>\n<p>Die Abschlusspr\u00fcfung f\u00fcr die Ausbildung ist aufgeteilt, \u00fcber den <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bibgebabbel\/2021\/05\/20\/die-schriftliche-abschlusspruefung\/\">schriftlichen Teil<\/a> hab ich ja schon berichtet. Ein paar Wochen sp\u00e4ter folgt dann noch der praktische Teil der Abschlusspr\u00fcfung. In dem wird auch tats\u00e4chlich Praxiswissen abgefragt, denn es wird durch ein Rollenspiel eine\u00a0 (mehr oder weniger) allt\u00e4gliche Situation nachgestellt. Zur Auswahl stehen dabei immer zwei Aufgaben, von denen eine gew\u00e4hlt werden muss. Thematisch ist es meistens eine Beratungs- und eine Konzeptaufgabe. Es geht also entweder darum, ein Auskunftsgespr\u00e4ch nachzustellen oder eine Veranstaltung, F\u00fchrung oder \u00e4hnliches grob zu planen.<br \/>\nNach Auswahl der Aufgabe hat man 15 Minuten Zeit, um diese vorzubereiten. Ich hab die Aufgabe zur Auskunft gew\u00e4hlt und mich dann also daran gemacht, zum gesuchten Thema im Katalog zu recherchieren, damit ich in der Pr\u00fcfung nicht v\u00f6llig \u00fcberrascht von den Titeln bin und wei\u00df, auf welche Sonderf\u00e4lle ich eingehen muss. Irgendwann wird man dann in den eigentlich Pr\u00fcfungsraum gebeten, in dem ein &#8222;Auskunftspl\u00e4tzchen&#8220; aufgebaut ist &#8211; ein Tisch, zwei St\u00fchle und ein Laptop. Au\u00dferdem warten dort vier Pr\u00fcfer*innen, aber da immer auch eine Lehrkraft mit dabei ist, sitzt man nicht vor komplett fremden Gesichtern. Die restlichen Personen sind aus den Ausbildungseinrichtungen in Bremen und Umgebung, sodass man also auch auf Kolleg*innen treffen kann. Den Platz kann man sich dann noch entsprechend vorbereiten, also Flyer auslegen, die Notizen aus der Vorbereitung rauskramen und das Namensschild nicht vergessen!<br \/>\nUnd dann gehts los mit der eigentlichen Pr\u00fcfung. In meinem Fall hat also eine Pr\u00fcferin die Rolle der hilflosen Nutzerin gespielt, die Hilfe bei der Recherche braucht.\u00a0 Und nach ein paar S\u00e4tzen hab ich tats\u00e4chlich vergessen, dass ich grade in einer Pr\u00fcfung bin und beobachtet werde und bin in den Auskunftsmodus gewechselt. Die tats\u00e4chliche Praxis ist zwar wegen Corona etwas her, aber das kam dann doch wieder. Und vorher wurde auch sowohl in der Schule als auch in der Bibliothek ge\u00fcbt. Ein bisschen Bammel hatte ich vorher wegen der L\u00e4nge des Gespr\u00e4chs, das ganze soll n\u00e4mlich 15 bis 20 Minuten dauern. Aber auch das war kein Problem, und zur Not kommen vom Gegen\u00fcber noch ein paar Nachfragen um die Zeit zu f\u00fcllen. Was auch ein bisschen komisch ist: wegen Corona kann man nicht (wie sonst wohl) gemeinsam auf den Bildschirm des Laptops schauen, sondern dieser wird \u00fcber den Beamer an die Wand hinter einem \u00fcbertragen. Aber irgendwie bin ich durch die ganzen Videokonferenzen auch dran gew\u00f6hnt, dass Leute mich nur so halb anschauen beim Reden. :D<br \/>\nWenn die Pr\u00fcfungszeit vorbei oder alle Fragen gekl\u00e4rt sind (man also eine zufriedene Nutzerin hat), wird man kurz auf den Gang geschickt, w\u00e4hrend die Pr\u00fcfer*innen die Note vergeben. Das waren sehr schlimme 10 Minuten, auch wenn ich mit meinem Auskunftsgespr\u00e4ch ziemlich zufrieden war. Und nach einer gef\u00fchlten Ewigkeit wird man zur\u00fcck in den Raum gerufen und bekommt endlich endlich ENDLICH die Ergebnisse, sowohl von der praktischen als auch schriftlichen Pr\u00fcfung. Da musste ich dann fast ein paar Tr\u00e4nchen verdr\u00fccken, weil so viel Anspannung von mir abgefallen ist und sich der ganze Stress dann letztendlich ausgezahlt hat.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend kann ich nur sagen, dass mir die Ausbildung in der SuUB wirklich viel Spa\u00df gemacht hat und ich mich auch freue, dass ich weiter hier arbeiten kann. Trotz dem ganzen Chaos, was Corona mit sich gebracht hat, haben alle immer ihr Bestes gegeben, um die Ausbildung gut zu gestalten und uns Azubis nicht auf der Strecke zu lassen.<br \/>\nIn diesem Sinne: bleibt gesund und passt auf euch und andere auf!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\">\n&#8230; zumindest von mir. Denn seit Ende Juni bin ich keine Auszubildende mehr, sondern eine richtige, ausgewachsene FaMI. 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