{"id":1197,"date":"2022-07-21T08:15:47","date_gmt":"2022-07-21T06:15:47","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bibgebabbel\/?p=1197"},"modified":"2022-07-21T08:15:47","modified_gmt":"2022-07-21T06:15:47","slug":"von-mittelalterlichen-handschriften-und-alten-zeitungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bibgebabbel\/2022\/07\/21\/von-mittelalterlichen-handschriften-und-alten-zeitungen\/","title":{"rendered":"Von mittelalterlichen Handschriften und alten Zeitungen"},"content":{"rendered":"<p>Hallo ihr Lieben!<\/p>\n<p>Das Abteilungshopping ist f\u00fcr mich erstmal vorbei, ich bin seit Dienstag in der TB Technik und Sozialwesen und verst\u00e4rke dort das Team. Dar\u00fcber m\u00f6chte ich heute aber gar nicht erz\u00e4hlen (das kommt bestimmt noch), sondern von der vorherigen Abteilung, in der ich war: der Digitalisierung.<\/p>\n<p>Wie der Name verr\u00e4t ist die Hauptaufgabe der Digitalisierung, B\u00fccher und andere Druckwerke zu digitalisieren. Dazu stehen den Kolleg:innen vier verschiedene Scanner zur Verf\u00fcgung, z.B. ein Durchzugscanner oder ein Aufsichtscanner f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Formate. An diesen Ger\u00e4ten werden verschiedenste Medien gescannt, ein aktuelles und gro\u00dfes Projekt ist die Digitalisierung der Drucksachen der Bremischen B\u00fcrgerschaft aus dem Zeitraum zwischen 1823 und 1999.\u00a0 Bereits abgeschlossene Projekte sind beispielsweise die <a href=\"https:\/\/www.suub.uni-bremen.de\/ueber-uns\/projekte\/handschriften\/\">mittelalterlichen Handschriften<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.suub.uni-bremen.de\/ueber-uns\/projekte\/theaterzettel\/\">Theaterzettel aus dem 18. bis 20 Jahrhundert<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.suub.uni-bremen.de\/ueber-uns\/projekte\/alte-zeitungen\/\">alte Zeitungen aus dem 17. Jahrhundert<\/a>. Wenn ihr also interessiert an Geschichte seit, k\u00f6nnt ihr gerne mal die <a href=\"https:\/\/brema.suub.uni-bremen.de\/\">Sammlungen<\/a> durchsuchen, denn die Angebote stehen kostenlos zur Verf\u00fcgung. Nur Digitalisate auf Anfrage kosten etwas. Trotzdem ist es m\u00f6glich, sich die gedruckten Originale anzuschauen, daf\u00fcr muss vorher aber ein Termin abgemacht werden und man darf die B\u00fccher auch nur unter Aufsicht im Handschriftenlesesaal ansehen. Immerhin sind das sehr alte und damit wertvolle B\u00fccher, die man nicht mal eben so ersetzen kann.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1200\" aria-describedby=\"caption-attachment-1200\" style=\"width: 744px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bibgebabbel\/files\/mittelalterlicheHandschrift.png\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1200\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bibgebabbel\/files\/mittelalterlicheHandschrift-744x744.png\" alt=\"\" width=\"744\" height=\"744\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bibgebabbel\/files\/mittelalterlicheHandschrift-744x744.png 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bibgebabbel\/files\/mittelalterlicheHandschrift-420x420.png 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bibgebabbel\/files\/mittelalterlicheHandschrift-768x768.png 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bibgebabbel\/files\/mittelalterlicheHandschrift-676x676.png 676w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bibgebabbel\/files\/mittelalterlicheHandschrift.png 843w\" sizes=\"(max-width: 744px) 100vw, 744px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1200\" class=\"wp-caption-text\">Ein Beispiel f\u00fcr ein Werk, was man nicht mal eben so ersetzen kann: Ausschnitt aus &#8222;Petrus Lombardus&#8220; aus dem Jahre 1166<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ob die B\u00fccher f\u00fcr die Digitalisierung \u00fcberhaupt geeignet sind, wird vorher gepr\u00fcft. Denn wenn das Buch schon recht alt ist, kann es durch die Vorg\u00e4nge beim Scannen eventuell kaputt gehen, und das m\u00f6chte man nat\u00fcrlich vermeiden. Deswegen wird vorher festgelegt,\u00a0 in welchem Winkel das Buch z.B. aufgeschlagen werden darf und an welchem Scanner es gescannt werden kann. Wenn es nicht komplett aufgeschlagen werden darf, ist der Aufsichtscanner nicht so gut geeignet, da bietet sich ein V-Scanner eher an.<\/p>\n<p>Nach dem Scannen werden die Seiten strukturiert, d.h. in die richtige Reihenfolge gebracht (manchmal sind einzelne Seiten vertauscht) und Abschnitte und Seitenzahlen eingef\u00fcgt. Au\u00dferdem schaut man auch auf die Qualit\u00e4t der Scans, man soll ja nach M\u00f6glichkeit alles gut lesen k\u00f6nnen. Und damit die Recherche <em>noch\u00a0<\/em>einfacher wird, werden die Scans im Anschluss mit der sogenannten OCR (Optical Character Recognition) gescannt, sodass die Digitalisate im Volltext durchsuchbar werden. Das funktioniert sogar, wenn das Original in Frakturschrift geschrieben wurde. Wenn all diese Schritte getan sind, kann das Digitalisat hochgeladen werden und steht unseren Nutzer:innen zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1204\" aria-describedby=\"caption-attachment-1204\" style=\"width: 560px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bibgebabbel\/files\/bild1-1.png\" data-rel=\"lightbox-image-1\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1204\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bibgebabbel\/files\/bild1-1.png\" alt=\"\" width=\"560\" height=\"431\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bibgebabbel\/files\/bild1-1.png 560w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/bibgebabbel\/files\/bild1-1-420x323.png 420w\" sizes=\"(max-width: 560px) 100vw, 560px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1204\" class=\"wp-caption-text\">Beide Bilder sind aus &#8222;Stundenbuch&#8220; aus der 2. H\u00e4lfte des 15. Jahrhunderts<\/figcaption><\/figure>\n<p>Diese Einblicke waren total interessant und ich habe eine Menge sehr sch\u00f6ner Handschriften aus dem Mittelalter begutachten k\u00f6nnen. :)<br \/>\nAuch die Digitalisierung arbeitet mit vielen anderen Abteilungen zusammen, sogar \u00fcber die SuUB hinaus. Das Projekt um die Drucksachen der B\u00fcrgerschaft z.B. ist mit Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv Bremen und der Bremer B\u00fcrgerschaft.<\/p>\n<p>So, das war&#8217;s mal wieder von mir. Bleibt gesund und bis zum n\u00e4chsten Mal! :)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\">\nHallo ihr Lieben! 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