{"id":165,"date":"2023-03-15T15:08:23","date_gmt":"2023-03-15T14:08:23","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/beziehungsmodelle\/?page_id=165"},"modified":"2023-03-15T15:16:08","modified_gmt":"2023-03-15T14:16:08","slug":"startseite","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/beziehungsmodelle\/","title":{"rendered":"Startseite"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 14pt\"><strong>Wie leben wir Liebe?<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;font-family: georgia, palatino, serif\">Die heutige Generation wird oft als Beziehungsunf\u00e4hig bezeichnet. Die chaotische Dating-Welt, der scheinbare Mangel an Commitment, offene Beziehungen und Freundschaft Plus lassen die Frage aufkommen, wie relevant Monogamie heutzutage noch ist und ob Beziehungen vielleicht eher anders gelebt werden als noch vor einigen Jahren. Deshalb haben wir uns die Frage gestellt, ob Monogamie ein Auslaufmodell ist und ob diese Generation \u00fcberhaupt noch monogam leben m\u00f6chte. Um einer Antwort auf diese Frage n\u00e4her zu kommen, haben wir entschlossen Interviews zu f\u00fchren, um zu schauen, was einzelne Personen konkret \u00fcber Monogamie, Dating, Beziehungen etc. denken und wie sie diese ausleben. Dazu haben wir Interviewpartner*innen \u00fcber die Dating-Plattform Tinder gesucht und uns mit ihnen \u00fcber das Thema ausgetauscht.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt\"><strong>Wissenswerte Grundbegriffe<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Ehe<\/strong><\/p>\n<p>Als Ehe versteht man eine gesetzlich und in vielen F\u00e4llen auch kirchlich anerkannte Lebensgemeinschaft zweier Personen, die auf Dauer angelegt ist und zur gemeinsamen Lebensgestaltung dienen soll. Beide Partner entscheiden sich freiwillig zur Eheschlie\u00dfung und sind in der Ehe gleichberechtig. Eine Ehe kann nur wirksam durch eine Trauung vor einem Standesbeamten geschlossen werden. Durch die Eheschlie\u00dfung entstehen f\u00fcr beide Ehepartner gesetzlich festgelegte Rechte und Pflichten.<\/p>\n<p><strong>Offene Ehe<\/strong><\/p>\n<p>Neben der traditionellen Ehe, gibt es auch das Konzept der offenen Ehe. Dabei kann der Akt der Eheschlie\u00dfung oder Heirat genauso rituell oder gesetzlich geregelt ablaufen und ihren in Ausdruck in Zeremonien finden.<br \/>\nDie Ehe gilt dann als \u201eoffene Ehe\u201c wenn beide damit einverstanden sind, dass das Gegen\u00fcber auch Sex mit Menschen au\u00dferhalb der Patnerschaft hat, und dies auch explizit ausgesprochen ist. Der Aufbau und die \u201eRegeln\u201c die sich die Ehepartner f\u00fcr das offene Konzept geben k\u00f6nnen so unterschiedlich sein, wie die Beweggr\u00fcnde dieses Beziehungskonzept zu leben. Dabei geht es oft um vers\u00e4umte Erfahrungen oder dem Wunsch nach Abwechslung, vor allem in Beziehungen die schon im Jugendalter entstanden sind oder bereits viele Jahre andauern. Auch Krankheitsbedingt unbefriedigte Bed\u00fcrfnisse, das Erkunden der Sexualit\u00e4t oder schlichtweg das Entdecken neuer M\u00f6glichkeiten k\u00f6nnen Gr\u00fcnde f\u00fcr die offene Ehe sein. Viele Paare \u00f6ffnen ihre Ehe erst nach einigen Jahren, andere leben von Anfang an in einer offenen Partnerschaft. Manche leben das Konzept auch in Polyamoren Beziehungen oder Mono-Poly Beziehungen und es gibt neben ihrem Ehepartner\/ ihrer Ehepartnerin noch einen oder mehrere weitere feste Beziehungspartner in ihrem Leben. Auch im Betracht auf die Kommunikation des Erlebeten k\u00f6nnen ganz unterschiedliche Pr\u00e4ferenzen ausgelebt werden, von \u201emachen was man m\u00f6chte, es aber nicht erz\u00e4hlen\u201c bis zu detaillierten Erlebnisberichten, die die Beziehungspartner gegenseitig f\u00fcr Neues inspirieren.<br \/>\nDas Ger\u00fcst der offenen Ehe kann also in jeder Partnerschaft ganz unterschiedlich aufgebaut sein, wichtig ist nur, das im Vorfeld besprochen wird wie man sein eigenes Ger\u00fcst bauen m\u00f6chte, damit dies f\u00fcr alle Beteiligten sicher und stabil bleibt.<\/p>\n<p><strong>Monogamie<\/strong><\/p>\n<p>Als Monogamie bezeichnet man eine (romantische) Beziehungsform, die man ausschlie\u00dflich mit einer einzigen weiteren Person teilt. Diese Exklusivit\u00e4t bezieht sich sowohl auf die sexuelle als auch auf die emotionale Treue und wird insbesondere im westlichen Kulturkreis ausgelebt. Als typische Entwicklung einer langfristigen monogamen Beziehung l\u00e4sst sich die Eheschlie\u00dfung (siehe \u201eEhe\u201c) einordnen. Allerdings ist auch, durch zunehmende Freiheit in der Partner*innenwahl, ein aufkommender Trend der sogenannten \u201eseriellen Monogamie\u201c zu beobachten. In dieser Art von Monogamie gehen Menschen mehrere aufeinanderfolgende monogame\/exklusive Partnerschaften ein, jedoch nur f\u00fcr einen bestimmten Lebensabschnitt\/so lange es f\u00fcr beide Beteiligten richtig und passend erscheint.<\/p>\n<p><strong>Polygamie<\/strong><\/p>\n<p>Vielehe und oft von patriarchalen Strukturen gepr\u00e4gt, es wird unterschieden zwischen <strong>Polygyny <\/strong>(ein Mann, der mit mehreren Frauen lebt) und <strong>Polyandry <\/strong>(eine Frau, die mit mehreren M\u00e4nnern lebt).<\/p>\n<p><strong>Polyamorie<\/strong><\/p>\n<p>Gegenteil des Konzepts der Monogamie. Mehrere Personen gehen eine Liebesbeziehung ein, diese ist gekennzeichnet von Konsens und Gleichberechtigung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie leben wir Liebe? Die heutige Generation wird oft als Beziehungsunf\u00e4hig bezeichnet. Die chaotische Dating-Welt, der scheinbare Mangel an Commitment, offene Beziehungen und Freundschaft Plus lassen die Frage aufkommen, wie relevant Monogamie heutzutage noch ist und ob Beziehungen vielleicht eher anders gelebt werden als noch vor einigen Jahren. 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