{"id":11,"date":"2016-05-12T22:29:35","date_gmt":"2016-05-12T20:29:35","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/baumhetstella\/?p=11"},"modified":"2016-05-12T22:30:30","modified_gmt":"2016-05-12T20:30:30","slug":"ringvorlesung-06","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/baumhetstella\/2016\/05\/12\/ringvorlesung-06\/","title":{"rendered":"Ringvorlesung 06"},"content":{"rendered":"<div class=\"info\"><strong>Wilfried Bos stellt in der Begleituntersuchung zu IGLU 2003 fest, dass Jungen sich in der Tendenz \u2013 im Vergleich mit der weiblichen Gleichaltrigengruppe \u2013 signifikant weniger sicher in Schule f\u00fchlen, deutlich weniger gerne zur Schule gehen und eindeutig h\u00e4ufiger das Gef\u00fchl haben, dass sich die Lehrkr\u00e4fte nicht\/wenig um sie k\u00fcmmern. Wie erkl\u00e4ren Sie sich diese Ergebnisse und wie k\u00f6nnte man diese Situation verbessern?<\/strong><\/div>\n<div class=\"info\"><\/div>\n<p>In der Schule und auch in anderen Institutionen, die sich Erziehungsaufgaben als Ziel setzen, gibt es h\u00e4ufig ein Ungleichgewicht zwischen dem Anteil von m\u00e4nnlichen und weiblichen Erziehungsbeauftragten. Dabei gibt es h\u00e4ufig weniger M\u00e4nner, die aber eventuell besser mit den Bed\u00fcrfnissen ihrer jungen Geschlechtsgenossen\u00a0umgehen k\u00f6nnen. Auch entwickeln sich M\u00e4dchen w\u00e4hrend ihrer Pubert\u00e4t schneller als Jungen. Dadurch, dass die M\u00e4dchen schon in der Mittelstufe teilweise schon sehr erwachsen r\u00fcberkommen, kann bei den noch kindlichen Jungen ein Druck entstehen. Dies sollte durch die Lehrkraft ausgeglichen werden, die sich \u00fcber die Unterschiede im Klaren sein sollte und die Jungen in ihren noch eher kindlichen Z\u00fcgen unterst\u00fctzen sollte. Neben den oben genannten Faktoren, kann auch die Struktur der Schule in gewisser Weise hinderlich sein. Bei sprachlichen, bzw. gesellschaftswissenschaftlichen Studieng\u00e4ngen merkt man immer ein gro\u00dfes Interesse der Frauen, w\u00e4hrend M\u00e4nner sich h\u00e4ufig eher f\u00fcr technische oder naturwissenschaftliche Berufe interessieren. In der Schule jedoch wird der sprachlichen Ausdrucksf\u00e4higkeit der SuS eine enorme Bedeutung zugemessen, w\u00e4hrend handwerkliche F\u00e4cher eher zu kurz kommen. Als Lehrer muss man individuell die Bed\u00fcrfnisse der SuS kennenlernen und auch respektieren, wenn ein Sch\u00fcler sich nicht in komplexer Sprache ausdr\u00fcckt, aber daf\u00fcr mit anderen F\u00e4higkeiten gl\u00e4nzen kann.\u00a0Auch ein eventueller Energie\u00fcberfluss der Jungen, kann durch den teilweise doch sehr gering ausfallenden Sportunterricht nicht ausgeglichen werden. Hier k\u00f6nnte man kleine Aufw\u00e4rm\u00fcbungen in den Unterricht integrieren, sodass sich die SuS nach dem Moment besser auf das eigentliche Fach konzentrieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wilfried Bos stellt in der Begleituntersuchung zu IGLU 2003 fest, dass Jungen sich in der Tendenz \u2013 im Vergleich mit der weiblichen Gleichaltrigengruppe \u2013 signifikant weniger sicher in Schule f\u00fchlen, deutlich weniger gerne zur Schule gehen und eindeutig h\u00e4ufiger das Gef\u00fchl haben, dass sich die Lehrkr\u00e4fte nicht\/wenig um sie k\u00fcmmern. 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