{"id":18,"date":"2023-06-14T13:10:22","date_gmt":"2023-06-14T11:10:22","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/baumhetbipebelisa\/?p=18"},"modified":"2023-06-14T13:10:22","modified_gmt":"2023-06-14T11:10:22","slug":"leistungsheterogenitaet-merkmale-lesearten-und-handlungsmoeglichkeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/baumhetbipebelisa\/2023\/06\/14\/leistungsheterogenitaet-merkmale-lesearten-und-handlungsmoeglichkeiten\/","title":{"rendered":"Leistungsheterogenit\u00e4t &#8211; Merkmale, Lesearten und Handlungsm\u00f6glichkeiten"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1\">\n<p class=\"p1\"><em><span style=\"font-size: 14pt\">Aufgabe 1:\u00a0 Welche Zusammenh\u00e4nge zwischen der Leistungsheterogenit\u00e4t von Kindern und dem Einfluss von Lehrerinnen und Lehrern auf die schulischen Lernleistungen sind fu\u0308r Sie heute deutlich geworden?<\/span><\/em><\/p>\n<p class=\"p1\">Nach einer internationalen Studie von John Hattie aus dem Jahr 2009 betr\u00e4gt der prozentuale Einfluss, die eine Lehrkraft auf die schulische Leistung eines Kindes hat 21%.Dies macht fast einen Viertel aus und ist somit nicht au\u00dfer Acht zu lassen. In Bezug auf diese Studie kommt jedoch laut Zierer der gemeinschaftlichen Zusammenarbeit aller am Unterricht beteiligten Akteure eine wesentliche Bedeutung zu. Neben dem Eltern, die ebenfalls einen wichtigen Beitrag zum schulischen Erfolg (oder evtl. auch Nicht-Erfolg) ihrer Kinder leisten, unterstreicht Zierer, dass Lehrpersonen in Kooperation mit der Schulleitung und den Erzieher*innen stehen m\u00fcssen um einen Erfolg zu erzielen (vgl. Zierer, 2015, S. 24).<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"p3\"><span style=\"font-size: 14pt\"><em>Aufgabe 2 Welche Handlungspraxen im Bereich Leistungswahrnehmung, -r\u00fcckmeldung und -bewertung haben Sie in Ihren bisherigen Praxisphasen kennengelernt und inwieweit w\u00fcrden Sie die anerkennende Ber\u00fccksichtigung der Leistungsheterogenit\u00e4t darin als angesprochen beschreiben?<\/em><\/span><\/p>\n<p class=\"p3\">W\u00e4hrend meines Orientierungpraktikums haben die Lehrkr\u00e4fte, die ich begleiten durfte Portfolios und das generelle Einsammeln von laufenden Mitarbeiten, wie Mappen etc. zur Leistungsbewertung genutzt. Insbesondere Portfolios bieten eine tolle M\u00f6glichkeit die Leistung eines Kindes zu bewerten. Da Portfolios sich \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum erstrecken, wird Raum f\u00fcr Entwicklungen und Reflexionen geschaffen, somit steht der Lernprozess im Vordergrund und nicht die F\u00e4higkeit Dinge auswendig zu lernen oder Wissen direkt abrufen zu k\u00f6nnen. In Klassenarbeiten wird lediglich die Leistung, die Kinder in diesen 60 bis 90 Minuten erbringen bewertet, wodurch Entwicklungen, sowie der Wille nicht ber\u00fccksichtigt werden. Stellt man dies einem Portfolio gegen\u00fcber so wird klar, dass Portfolios mehr Heterogenit\u00e4tsdimensionen miteinbeziehen als klassische Klassenarbeiten oder Tests, welche sich wiederum eher f\u00fcr einen objektiven Vergleich eignen. Ebenso k\u00f6nnen Gespr\u00e4che zwischen der Lehrkraft und dem\/der Sch\u00fcler*in eine Gelegenheit sein die erbrachte Leistung zu reflektieren. Kinder brauchen diese R\u00fcckmeldung um einerseits durch Lob weiter motiviert zu werden oder durch konstruktive Kritik sich verbessern zu k\u00f6nnen oder auch die F\u00e4higkeit zu erlernen Kritik anzunehmen und umzusetzen (vgl. Filtner, 2010, S. 243 ff.). Beide Methoden, insbesondere in Kombination miteinander, nehmen sich der Leistungsheterogenit\u00e4t auf eine positive Weise an.<\/p>\n<p class=\"p3\"><span style=\"font-size: 14pt\"><em>Aufgabe 3 Wie positionieren Sie sich zu der Aussage von Hiller als angehende Lehrer*in und welche m\u00f6glichen Forschungsfragen w\u00e4ren f\u00fcr Sie relevant, um seine Position empirisch weiter zu verfolgen?<\/em><\/span><\/p>\n<p class=\"p3\">Als angehende Lehrkraft unterst\u00fctze ich die Aussagen von Hiller. Die Probleme in unserem Bildungssystem, welche er benennt sind unbedingt als relevant anzusehen und m\u00fcssen bew\u00e4ltigt werden. Das \u00fcbergeordnete Problem der sozialen Ungleichheit muss durch gerechte Bildung und somit durch das Schaffen von Chancengleichheit<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>angegangen werden. Ein Ansatz f\u00fcr eine empirische Forschung hierzu k\u00f6nnte sein:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\">Inwiefern k\u00f6nnen die Bildungschancen und der Bildungserfolg von Kindern verbessert werden?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"p3\"><em><span style=\"font-size: 10pt\">Literaturverzeichnis:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/em><\/p>\n<ul class=\"ul1\">\n<li class=\"li6\"><em><span class=\"s2\" style=\"font-size: 10pt\">Flitner, A. (2010): Reform der Erziehung. Weinheim, 4. Aufl., S. 240-245.<\/span><\/em><\/li>\n<li class=\"li6\"><em><span class=\"s2\" style=\"font-size: 10pt\">Zierer, K. (2015): Kernbotschaften aus John Hatties Visible Learning. S. 25 Link:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kas.de\/c\/document_library\/get_file?uuid=c943ad48-df39-d2f1-aa54-80d5f432815a&amp;groupId=252038\"><span class=\"s3\">https:\/\/www.kas.de\/c\/document_library\/get_file?uuid=c943ad48-df39-d2f1-aa54-80d5f432815a&amp;groupId=252038<\/span><\/a>, aufgerufen am: 13.06.2023<\/span><\/em><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aufgabe 1:\u00a0 Welche Zusammenh\u00e4nge zwischen der Leistungsheterogenit\u00e4t von Kindern und dem Einfluss von Lehrerinnen und Lehrern auf die schulischen Lernleistungen sind fu\u0308r Sie heute deutlich geworden? 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